A STORY ABOUT… Kammersänger Juan Diego Flórez & PERU

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(c) jdflorez

Der weltbekannte Tenor und seine Geburtsstadt Lima sind bis heute eng verwoben. Niemals hat der Sänger „seine“ Stadt und sein Land vergessen. Flórez ist heute auf allen wichtigen Bühnen der Welt quasi „zuhause“. Ob in der Metropolitan Opera New York/ USA, in London/Großbritannien, Paris/Frankreich, Berlin/Deutschland, Wien/Österreich. Überall ließ er schon seinen wohltönenden, leichten Tenor erklingen. Selten erreicht jemand so mühelos die schwindelerregendsten musikalischen Höhen. Man denke nur an die „Regimentstochter“ und „Ah, mes amis!“ mit 9 hohen C´s. Wie hat er das geschafft? Nun ja, wenn Sie ihn fragen: Ganz einfach! Simplemente: Nur ein bisschen Luft holen. Leicht ist das zu sagen, für so einen trainierten und talentierten Sänger.

Eben erst begeisterte er das Salzburger Publikum mit einer hochwertigen sängerischen „Comedy“. Wow, kann man da nur sagen, viele Talente, eine Stimme! Und noch dazu ist diese unverwechselbar.

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Flórez als Tonio in der Regimentstochter (Donizetti) (c) ROH London/UK

Geboren also 1973 in Peru, absolvierte er seine gesangliche Ausbildung sowohl in seiner Heimatstadt als auch am Curtis Institute in Philadelphia/USA. Sein Debüt war beim Rossini-Festival in Pesaro/Italien. Er ist heute auch gern gesehener Gast an der Wiener Staatsoper und singt auch mit Liebe in Österreich. Zu seinen Rollen hier zählen neben dem Tonio („Die Regimentstochter“) auch der Nemorino („Der Liebestrank“) oder der Graf von Almaviva („Barbier von Sevilla“). Außerdem ist er Österreichischer Kammersänger!

Lima (Peru) (c) limacity
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Die „Sinfonía por el Peru“ mit ihrem Schirmherrn (c) Sinfonía por el Peru

 

 

 

 

 

 

 

Flórez ist auch der Gründer von „Sinfonía por el Peru“, die ca. 3000 Kindern aus den ärmsten Verhältnissen in Peru anbietet, ein Instrument zu erlernen. Aber nicht primär, um die Kinder zu hervorragenden Musikern zu erziehen (was natürlich toll ist), sondern sie sollen ausgeglichene Menschen sein und die Musik soll ihr Leben bereichern.

Floréz bezeichnet den Gesang als sein „Grundnahrungsmittel“. Eine so elementar in den Raum gestellte, nein, verankerte Feststellung mag niemand anzweifeln.