Bitte vor den Vorhang, liebe Künstler!

Hier gibt es druckfrische Künstlerporträts. Künstler, über die man spricht.

Bitte vor den Vorhang, Bernhard Hansky!

 

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Bernhard Hansky (c) bh

 

 

Bernhard Hansky wurde in Eisenhüttenstadt (Brandenburg/Deutschland) geboren. Im Jahr 2007 begann er, in Berlin Musik und Gesang zu studieren. Meisterkurse brachten ihn etwa zu KS Angelika Kirchschlager oder der großen Kammersängerin Brigitte Fassbaender.

Schon während des Studiums konnte Hansky in zahlreichen Produktionen als Figaro oder Dandini gastieren und feierte erste Erfolge.

2012 folgte ein weiterer, sehr wichtiger Schritt in seiner Karriere. Bernhard Hansky wurde Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin (https://www.komische-oper-berlin.de/wir/opernstudio/) und sang viele wichtige Partien, die ihn auch einem internationalen Publikum bekannt machten, wie in Carmen, Ein Sommernachtstraum, Castor und Pollux. 

Auch mit Einspielungen von Aufnahmen hat er sich einen Namen gemacht. Bernhard Hansky nahm eine CD mit Kantaten auf.

Ein neues künstlerisches Zuhause hat der Bariton an der Dresdner Semperoper (https://www.semperoper.de/) gefunden. Immer wieder ist er in bedeutenden Partien am Haus zu erleben oder tritt etwa in Chemnitz/Sachsen auf. Zum Beispiel als Papageno in der Zauberflöte von W.A. Mozart. Viele interessante Rollen warten in der Zukunft auf ihn: Im November 2017 debütiert er als Conte di Ceprano in Rigoletto. 

Bitte vor den Vorhang, Maximilian Schöner!

 

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M.Schöner

 

Ob Solospiel oder auch mit großem Orchester, beides ist die Domäne dieses Mannes:

Heute wird der Musiker Maximilian Schöner vorgestellt, sein Instrument ist die Violine, und das mit Leidenschaft. Er wurde in Feldbach in der Steiermark geboren und begann 1976 mit dem Studium seines Lieblingsinstrumentes bei Jaro Schmied. Auch eine Aufnahmsprüfung zu den Wiener Sängerknaben stand auf dem Programm. 1977 begab er sich an die Musikuniversität Wien zu Michael Frischenschlager. 1981 krönte der 1. Platz beim gesamtösterreichischen Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ bereits seine Bemühungen. Zwei Jahre später folgte der nächste Preis: Der Wiener „Stephanie Hohl“ – Violinpreis ging ebenso an Schöner. Weitere Preise errang er in Italien (Michelangelo Abbado) und Wien.

Seine Studien brachten ihm hochkarätige Lehrer wie Pjotr Bondarenko, Zachar Bronn, Dora Schwarzenberg und viele mehr. Er arbeitete künstlerisch mit Größen wie Luciano Berio, Stefan Kropfitsch, Peter Guth, Margarethe Babinsky, oder Alois Hochstrasser zusammen.

Schöner erhielt auch Auszeichnungen von den Wiener Philharmonikern, Wiener Symphonikern und von der italienischen Zeitung „il Piccolo“. Außerdem erhielt er den Förderungspreis des Bundesministerium für Unterricht und Kunst.

Seit 2011 ist Maximilian Schöner Lehrbeauftragter am Franz Schubert Konservatorium in Wien. Ab dem Jahr 2017 wird er zudem beim Internationalen Mozart Wettbewerb in Salzburg als Juror tätig sein.

 

Homepage: http://www.maximilian-schoener.com

 

 

 

 

Bitte vor den Vorhang, Sumi Hwang!

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Die geborene Südkoreanerin Sumi Hwang ist eine Sängerin in der Stimmlage Sopran. Sie wurde am 25. Januar 1986 in Yecheon County, Südkorea geboren und wuchs ebenda auf. Sie besuchte die sogenannte Oberschule der Künste in Seoul und danach begann sie im Jahr 2004 mit ihrem Gesangsstudium, welches sie inklusive Bachelor und Master im Jahr 2011 abschloss. Im selben Jahr zog sie nach Europa, um Aufbaustudiengänge an der Hochschule für Musik und Theater München zu besuchen.

Sie gewann zahlreiche Gesangswettbewerbe, auch den Wettbewerb Grandi Voci 2012. Darunter auch den Anneliese-Rothenberger-Preis von Konstanz 2013. Ab dem Jahr 2014 ist sie ständiges Ensemblemitglied der Oper Bonn.

Sie kann sich rühmen, schon einige wichtige Verdi-Partien gesungen zu haben, und auch in der Oper L´enfant et les Sortiléges von Maurice Ravel sang sie die Prinzessin.

 

 

Bitte vor den Vorhang, Hans Peter Kammerer!

(c) oe1

Der Bariton Hans Peter Kammerer wurde in Südtirol geboren und versteht es, selbst ganz kleinen Partien, bei denen auf der Bühne „fast nichts“ los ist, Leben einzuhauchen und sie liebevoll-charmant zu interpretieren. Seit etwa 20 Jahren zählt er zum Ensemble der Wiener Staatsoper. Immer wieder ist er in einer seiner Leibrollen, dem bunt-gefiederten Papageno aus der wohlbekannten Mozartschen „Zauberflöte“ (für Kinder, immer am Tag nach dem Wiener Opernball) zu hören. Es macht ihm auch sichtlich Spaß, für die Kleinen die Welt der großen Oper offen zu halten.

Mit KS Angelika Kirchschlager hat er übrigens einen gemeinsamen Sohn.

Sein Lehrer KS Walter Berry erklärte ihm: „Es gibt keine kleinen Rollen, nur kleine Sänger“. Kammerer studierte Gesang, eigentlich um „in zwei oder drei Jahren“ aufs Dirigieren umzusatteln. Doch ein „Aufschrei“ der großen Rita Streich bewahrte ihn: „Sind Sie denn wahnsinnig? Endlich einer, der begabt ist zum Singen!“

Immer noch kann er – wenn auch heimlich auf der Bühne – seine Leidenschaft ausleben. Er macht zum Beispiel einige Auftakte in Rollen, Dirigenten wie Karajan imitierend.

Sein offizielles Staatsoperndebüt gab er 1995 in Bizets „Carmen“ als Dancairo. Schon vorher allerdings trat er in einer Oper von A. Zimmermann „Soldaten“ mit seinem Lehrer auf.

Kammerer ist der Meinung, dass man als Künstler das Publikum nicht bedienen dürfe, sondern es „an der eigenen Freude“ teilhaben lassen sollte.

 

 

Bitte vor den Vorhang, Günter Wewel!

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Wewel als Colline in „La bohéme“ (c) Privat

 

Der deutsche Kammersänger Günter Wewel wurde am 29. November 1934 im deutschen Arnsberg im Sauerland geboren. Nach der Schule musste er erst einmal eine Ausbildung als Beamter bei der Bundesbahn machen. Aber das interessierte ihn wenig. Lieber wollte er singen. So verschlug es ihn nach Dortmund, an die Hochschule für Musik, wo er Oper studierte. Er wirkte fortan an vielen Produktionen von Opernhäusern mit, auch an einer Gesamtaufnahme von Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg des Staatstheaters Saarbrücken mit.

Im Jahr 1989 erhielt Wewel den Titel Kammersänger. Der Saarländische Rundfunk produzierte die Sendung „Kein schöner Land“, die in der ARD von 1989 bis 2007 ausgestrahlt wurde. Günter Wewel wurde mit dieser Sendung als Moderator einem breiten Publikum bekannt und berühmt.

In Kein schöner Land stellte Wewel Regionen Deutschlands und ganz Europas vor und führte auf Reiserouten durch Ortschaften. Seine Frau Gisela war oft mit zum Dreh und auch als Nebendarstellerin aktiv. Wewel sang viele Arien in dieser Sendung selbst und gestaltete auch mit.

Wewel besitzt eine schöne Bass-Stimme, er wird von Kritikern als einer der großen Bassisten unserer Zeit bezeichnet. Oft war er schon unterwegs – meist in Kein schöner Land.

Mit zwei Kollegen, Gunther Emmerlich und dem mittlerweile verstorbenen Ivan Rebroff, nahm er die CD „Die drei schönsten Bass-Stimmen“ auf, erschienen 2006.

 

 

 

Bitte vor den Vorhang, Cristina Antoaneta Pasaroiu!

(c) Patrik Hänggi

Die Sängerin mit der Stimmlage Sopran wurde in Bukarest/Rumänien geboren und begann im Alter von 12 Jahren zu singen. Am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand/Italien studierte sie Gesang bei Prof. Terranova. Ihren Bachelor bestand sie mit Auszeichnung. Sie beendete ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Pasaroiu ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe in Rumänien und Deutschland.

Ihr Repertoire umfasst – besonders im Französischen Fach – viele Partien, wie Leila aus den „Perlenfischern“, Antonia in „Les Contes“, Manon oder Romeo et Juliette. Auch das italienische Fach beherrscht sie, wie sie mit der Mimi aus „Bohéme“, Fiordiligi in „Cosi fan tutte“, oder der Titelrolle in „Suor Angelica“ bewies.

An der Opera de Nice/Frankreich erzielte sie einen großen Erfolg neben Neil Shicoff als Rachel in La Juive.

In Österreich wurde sie einem breiteren Publikum unter anderem durch ihre Violetta in der „Traviata“ bei Gustav Kuhn bei den Tiroler Festspielen Erl /Österreich bekannt.

 

Bitte vor den Vorhang, Karl-Michael Ebner!

Karl-Michael Ebner

Karl-Michael Ebner

Der Tenor und Intendant des Musikfestivals in Steyr wurde in Oberösterreich geboren. Eine frühe musikalische Ausbildung erhielt er als Solist der Wiener Sängerknaben.

Er studierte Oboe und Gesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, dann Gesang bei Kammersängerin Gertrude Grob-Brandl sowie Lied und Oratorium an der Bruckner Universität Linz.
Seit 1995 ist er künstlerischer Leiter des Musikfestivals Steyr, seit 1997 Gesamtleiter des Kurtheaters Bad Hall für Oper und Musical sowie seit 1990 Leiter des Vocalensembles USO.
Im Jahr 2002 erhielt er den Titel „Konsulent“, 2007 die Kulturmedaille der Stadt Steyr.

1995 gab der Tenor sein Debüt am Landestheater Linz im Rahmen des Internationalen Brucknerfestes.

2001 debütierte der Tenor als Monostatos in „Die Zauberflöte“ an der Wiener Staatsoper, wo er seit der Spielzeit 2002/03 u. a. in „Moses und Aron“, als 1. und 3. Jude in „Salome“ (Gastspiel in Braunschweig, Athen und Tokyo), in „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Capriccio“ und „Wozzeck“ zu hören ist. An der Volksoper interpretierte er ebenso zahlreiche Rollen wie zum Beispiel den Pappacoda in „Eine Nacht in Venedig“ 2004.

 

Bitte vor den Vorhang, Alina Fritsch!

Alina Fritsch wurde 1990 als Tochter von Burgschauspielerin Regina Fritsch und Ulrich Reinthaller in Wien geboren. Wie ihre Mutter entschied sie sich für die Schauspieler-Laufbahn.

In Rollen wie der eines jungen Mädchens, einer Geliebten und einer erwachsenen Frau konnte sie gleichermaßen auftreten.

2014 spielte sie bei den Festspielen Reichenau die Titelrolle in „Effi Briest“. Auch steht sie beim Burgtheater unter Vertrag.

Dieses Jahr wird sie ebenfalls in Reichenau zu sehen sein: Im „Alpenkönig und Menschenfeind“ als Rappelkopfs Tochter Malchen. Im Wiener Akademietheater spielt sie aktuell in Hermann Bahrs „Konzert“ die Eva Gerndl.

 

 

 

 

 

Bitte vor den Vorhang, Ambrogio Maestri!

Ambrogio Maestri wurde in Pavia/Italien geboren und studierte dort Gesang und Klavier. Seine Familie besitzt ein Restaurant, deshalb ist er nicht nur Sänger (Stimmlage Bariton) sondern auch leidenschaftlicher Koch. Unter Riccardo Muti debütierte er als Falstaff. Er konzentrierte sich zunächst auf Verdi als Komponisten und interpretierte fast alle wichtigen Rollen des Repertoires: Jago, Renato, Giorgio Germont, Amonasro, Simon Boccanegra, Rigoletto und Nabucco.

Später kamen andere Partien hinzu, wie die des Dulcamara (L´elisir), Tonio (Fille du Regiment) oder Alfio (Cavalleria).

Er gastierte in Barcelona genauso wie in Mailand, New York oder Zürich und Paris.

Aktuell ist er an der Wiener Staatsoper in der Partie des Scarpia (Tosca) zu hören.

 

 

(c) borghese

Bitte vor den Vorhang, Martina Serafin!

Martina Serafin, gebürtige Wienerin, ist Sopranistin und Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Als Tochter zweier Sänger (Harald Serafin und Mirjana Irosch) begann sie schon in jungen Jahren Bühnenluft zu schnuppern und zu singen. Sie studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und debütierte 2005 an der Staatsoper als Donna Elvira. Bald interpretierte sie Rollen wie die Tosca (diese nicht nur in Wien, sondern auch in Mailand, London, Paris und Berlin), die Feldmarschallin im Rosenkavalier von R. Strauss gehört ebenso zu ihren „Parade“-Rollen. Weiters war sie schon in der Partie der Lisa in Pique Dame, Elisabeth in Tannhäuser, Elisabetta in Don Carlos, Gräfin Almaviva in Nozze di Figaro, Maddalena in Andrea Chenier, Sieglinde in der Walküre zu hören. Ihr Lebensmittelpunkt ist Italien, dementsprechend ist sie ebenso im Teatro La Fenice in Venedig, an der Scala in Mailand, und in Torre del Lago zu hören. Auch als Konzertsängerin ist sie gefragt und gastierte schon an der New Yorker Metropolitan Opera, in Berlin, Tokio, Zürich, Amsterdam, Berlin, Los Angeles, Hamburg, Stuttgart u.a. In Wien wird sie 2015 als Tosca, als Sieglinde, als Maddalena und Feldmarschallin auftreten.

(c) borghese

Sopranistin Martina Serafin