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Filmkomponist John Williams dirigiert die Wiener Philharmoniker

52 Oscarnominierungen und noch mehr für den Golden Globe – mehrere hat er gewonnen – der Filmkomponist John Williams hat eine beispiellose Karriere hingelegt. Er wurde in Queens, New York, geboren und ihm wurde die Orchestermusik durch seinen Vater in die Wiege gelegt. Er studierte an der New Yorker Juilliard School Klavier.

1972 hatte er seinen ersten großen Erfolg mit der Filmmusik zum Katastrophenfilm „The Poseidon Adventure“. Auch „Der weiße Hai“ und der Soundtrack zum „Krieg der Sterne“ von George Lucas zählen zu seinen Werken. Die Titelmelodie von Williams und der „Imperial March“ sind auch Nicht-Star-Wars-Fans ein Begriff. Williams hatte großen Respekt davor, die Musik für „Schindlers Liste“ zu schreiben. Steven Spielberg bat ihn dennoch darum, denn alle anderen tollen Filmkomponisten „seien schon tot“.

Für die „Harry Potter“- Verfilmungen schrieb John Williams „Hedwig´s Theme“, welches weltberühmt wurde. Bei Hedwig handelt es sich um eine Eule.

John Williams konzertiert am Sonntag, den 19. Jänner 2020, mit den Wiener Philharmonikern und Anne-Sophie Mutter im Wiener Musikverein. Das Programm ist „A Tribute to John Williams“.

Info:

„A Tribute to John Williams“ – Filmmusikkonzert

mit John Williams, Dirigent und Anne-Sophie Mutter, Violine

Die Wiener Philharmoniker

Termin: So, 19. Jänner, 11:00 Uhr

Es gibt nur noch eine Warteliste für Karten.

Programm:

„The Flight to Neverland” aus „Hook”

Auszug aus „Close Encounters of the Third Kind“

Hedwigs Thema aus den „Harry Potter”-Filmen; Arrangement für Anne-Sophie Mutter

Thema aus „Sabrina“; Arrangement für Anne-Sophie Mutter

„Donnybrook Fair“ aus „Far and Away“; Arrangement für Anne-Sophie Mutter

Teufelstanz aus „Die Hexen von Eastwick“; Arrangement für Anne-Sophie Mutter

„Adventures on Earth“ aus „E.T.“

— Pause —

Thema aus dem Film „Jurassic Park”

„Dartmoor, 1912“ aus „War House“

„Out to Sea / Shark Cage Fugue“ aus „Jaws“ („Der weiße Hai“)

Marion’s Thema aus „Raiders of the Lost Ark“

„The Rebellion is Reborn“ aus „Star Wars“

„Luke & Leia“ aus „Star Wars“

Main Title aus „Star Wars“

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"Operette sich wer kann" – Neujahrskonzert 2020 des Klangbogen Neunkirchen/NÖ mit den Amici del Belcanto

In der brechend vollen Stadthalle Ternitz ging das Neujahrskonzert des  Klangbogen Neunkirchen über die Bühne. Unter der Leitung von Dirigent Erwin Stoll spielte man Klassiker wie auch Raritäten. Die beiden Solisten Klara Kolonits (von der Oper Budapest) und Stefan Tanzer (von der Volksoper Wien) versprachen dem Publikum einen kleinen Liebestraum.

Operette dominierte diesen Abend. Nach einem etwas holprigen Start mit der Ouvertüre aus der „Nacht in Venedig“ (etwas „verschleppt), steigerte sich das Orchester. Die „Nacht in Venedig“ mit wunderschöner Musik von Johann Strauss Sohn, ist übrigens die einzige seiner Operetten, die nicht in Wien, sondern in Berlin uraufgeführt wurde. Grund dafür war Strauss‘ Eifersucht, wusste Moderator Michael Tanzler zu berichten. Rührend darin der Lagunenwalzer (Ach wie so herrlich zu schau’n) der Figur Caramello, oder das leise Geburtstagsständchen (Chor) zum 60er für Senator Delacqua („Du, den wir hoch verehren, wirst heute sechzig Jahr'“).

Sehr schön und achtbar Franz Lehárs Walzer „Gold und Silber“ (kommt im „Land des Lächelns“ bei Lisas Abschied aus Wien zum Einsatz).

Wunderbar geriet das Intermezzo „1001 Nacht“. Es gibt auch einen Walzer dazu.

Stefan Tanzer trat mit dem Auftrittslied des Danilo aus der „Lustigen Witwe“ elegant mit weißen Handschuhen und weißem Schal an. Seine Version war schlicht, verzichtete auf große Gesten und konzentrierte sich auf den Gesang. Er erntete Applaus!

Die Adele („Die Fledermaus“) interpretierte Klara Kolonits mit  frecher Attitüde und wohltimbriert.

Zum Schwärmen auch das Duett aus dem „Zigeunerbaron“ der beiden: „Wer uns getraut“.

Die Tritsch-Tratsch Polka von Strauss gehört zu den fidelen Werken. Da darf man sich auch einen Spaß erlauben. Moderator Tanzler merkte an, dass ihm ein Malheur im Vorfeld passiert sei: Seine Hose riss kurz vor der Veranstaltung, weswegen er rasch Ersatz brauchte und zu einer farblich unpassenden greifen musste.

Nach der Pause ging es mit Gustostücken wie von Offenbach und auch einer Quadrille weiter.

„Hoffmanns Erzählungen“ handelt vom Dichter Hoffmann und seinen (teils wahnsinnigen) Erlebnissen. Eine seiner Geliebten soll eine Puppe (Olympia) gewesen sein. Stefan Tanzer war als Bösewicht in der Oper zu hören: „Scintille Diamant“. Tief timbriert und mit dem gewissen Funkeln in den Augen.

Olympias Arie „Les oiseaux dans la charmille“, wo sie immer wieder neu zum Leben erweckt werden muss, wurde wiederum charmant interpretiert von Klara Kolonits.

Mit der Annen-Polka von Strauss und dem (ebenfalls gesungenen) Frühlingsstimmen-Walzer wurde das Konzert zu einem kleinen Highlight im beginnenden Jahr.

Hervorzuheben sind neben der launigen Moderation die kluge Stückauswahl sowie die konzentrierten Gesangsleistungen der Solisten.

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Festkonzert zum 185. Jubiläum: Jahresabschluss des Musikvereins Schottwien/NÖ

Seit 1834 besteht der Musikverein vom „Felsennest“ Schottwien schon. Eine lange Zeit. Das wurde am 8. Dezember gebührend gefeiert. Ein wohlüberlegtes, reichhaltiges Programm begeisterte die bis auf den letzten Platz gefüllte Veranstaltungshalle in Schottwien.

Wo ein Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker endet, nämlich beim Marsch zu Ehren des Feldherrn von Radetzky, fangen die Schottwiener Musikanten erst an. Einleitende Worte kamen informativ und kompetent von Mag. Josef Schwendt, der auf die Uraufführung des Marsches von Strauss Vater am Wasserglacis in Wien hinwies. Aus dem Gründungsjahr der Schottwiener – 1834 – gibt es kein Werk, das spielbar wäre, erwähnte Obmann Günter Frass. Man griff also zurück (oder vor) auf das Jahr 1848. Wussten Sie, dass der Rhythmus des Radetzky-Marsches einer vollständigen Herzdruckmassage entspricht?

Eine musikalische Zeitreise: Die Popgruppe ABBA kam zu ihren Ehren. Ein Gold-Medley aus Stücken wie „Dancing Queen“, „The Winner takes it all“ oder „Fernando“ wurde gespielt. Hier ist die sehr gute Klangqualität hervorzuheben, denn bei diesen Nummern mit Blechblasinstrumenten zu arbeiten, ist zweifelsfrei herausfordernd. Kapellmeister Walter Pratscher ließ mit ausladenden Gesten seine MusikerInnen zur Höchstform auflaufen.

Der Kinderchor der Volksschule Schottwien unterstützte den Musikverein tatkräftig mit Gesang. Entzückend die Darbietungen der jungen SängerInnen gemeinsam mit dem Musikverein und der MV-Jugend. „Europa – Kinderland – wir geben uns die Hand, wozu sind Grenzen da?“ hieß es. Auch davon, dass alle mal klein anfangen, wussten die Jüngsten schon zu berichten. Und wo? „In der Schule“, mit diesem kleinen Lied wurde über manche „Schandtat“ erzählt.

Eine Filmmusik, komponiert von Hans Zimmer, versetzte ins Staunen: „Der Prinz von Ägypten“ kam (musikalisch) an. „Wenn Sie den Zeichentrickfilm dazu sehen, kennen Sie schon vorher die Melodie!“, meinte Frass.

Das Werk des Komponisten und Preisträgers des Österreichischen Blasmusikverbandes, Florian Moitzi, trägt den Namen „…und der Rest ist Österreich.“, und erinnert an die Verträge von St. Germain. Laut Mag. Schwendt handelt das Stück vom Untergang der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Es ist ein moll-lastiges Werk, Karl Renner träumte von einer Republik Deutschösterreich, zur Realisierung kam es nicht. Wilhelm Kienzl verfasste eine Melodie, welche in dem Stück zitiert wird: „Deutschösterreich, du herrliches Land!“. Nach den hitzigen Verhandlungen (Ö musste viele Teile abgeben, darunter Südtirol) soll der französische Ministerpräsident in St. Germain ausgerufen haben: „Le reste c´est L´Autrice!“ – „Und der Rest ist Österreich.“

Ein traditioneller Tiroler Schützenmarsch begleitete das Publikum in die Pause. „Sieg oder Tod im Alpenrot“ von Rudolf Kummerer.

Im 2. Teil präsentierte man den Marsch der Textilverarbeitenden Branche, „Textilaku“, einen Konzertmarsch von Karol Pádivy. Dieser besticht nicht nur durch ein flottes Marschtempo, auch durch feine Anklänge. Wenn man ganz genau hinhört, erkennt man ab der dritten Minute auch Elemente der Melodie des Sinatra-Songs „Love was made for me and you“.

Die wohl berühmteste Polka von Johann Strauss Sohn, die „Annen-Polka“! Sie ist allen Damen namens Anna und Nina gewidmet. In dieser Besetzung klingt das normalerweise ein wenig anders als bei Streichern! Doch die MusikerInnen vom MV Schottwien schaffen ein stimmiges Bild von großer Klangschönheit. Man merkt die harte Arbeit und die Liebe, die hier hineingesteckt wurde! Für das Konzert hatte man sich mit der Unterstützung von Musikschullehrer Johannes Barta auch den Text genauestens angesehen. In der Operette „Eine Nacht in Venedig“ findet die Annen-Polka Verwendung als das bekannte Schwips-Lied für eine Sopranistin. Lustiges Detail am Rande: Barta sang den Musikern auf der Probe „Mir ist auf einmal so komisch zumute“ vor.

Julius Fucik, von welchem der „Florentiner Marsch“ wohl eines der bekanntesten Stücke ist, schrieb die herzerwärmende „Frühlingsbotschaft“ von der man eine ganze Menge gebrauchen konnte.

Ehrungen für lange Mitgliedschaften beim MV Schottwien wurden vom Niederösterreichischen Blasmusikverband vergeben, vertreten durch Bezirksobmann Ernst Osterbauer, u.a. an Mag. Josef Schwendt, Johann Pratscher, Marion Wittine, Kathrin Putz und Michael Küberl.

Im Intro von „Für immer Du“ von Mathias Rauch spielen Flügelhorn, Tenorhorn und Tuba ein langsames Solo. Der melancholische Walzer sorgt bei Blasmusik-Fans immer wieder für Gänsehaut. Vom gleichen Komponisten existiert auch eine Polka, nämlich „Von der Seele“.

Mit zwei absoluten Klassikern ging das Konzert zu Ende: Der Rainer Marsch (mit eigenem Text der Volksschulkinder!) und der Bozner Bergsteiger Marsch brachten den Saal dann noch einmal zum heftigen Mit-Klatschen.

Ein gelungener Jahresausklang!

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"Du hörst mir ja doch nie zu!" Ein bekannter Vorwurf. Fritz Karl und Duo de Salon in Klosterneuburg (NÖ)

Erzählungen über die Liebe und andere Missverständnisse. Wenn es doch nicht so kompliziert wäre. Dann wäre alles einfacher. Sehr einleuchtend. Emotionen, die nicht so leicht zu kontrollieren sind. Es gibt Schwärmerei, Ausbruch, Sehnsucht, Verzweiflung, Raserei.

Das alles sind Themen, derer sich der bekannte Schauspieler Fritz Karl annehmen wird. Am 04. Dezember 2019 tritt er in der Babenbergerhalle in Klosterneuburg gemeinsam mit dem Duo de Salon (musikalische Untermalung) auf. Ein Arrangement aus feiner Tangomusik (für Gitarre und Querflöte) begleitet die gesprochenen Worte aus der Feder des brasilianischen Bestseller-Autors Luis Fernando Verissimo. „Kleine Lügen“ – die besten Storys aus „Du hörst mir ja doch nie zu!“. Gabi Seifried spielt Querflöte, Guntram Zauner die Gitarre.

Fritz Karl ist bekannt aus Film und Fernsehen, auch das Theater in der Josefstadt war jahrelang schauspielerisch seine Wirkungsstätte. Er begann als Wiener Sängerknabe. Seine eigentliche Zielgruppe im Fernsehen definierte er in einem Interview als die „heterosexuelle Frau ab 45.“

Man darf sich auf eine leidenschaftliche Lesung freuen.

Info:

Fritz Karl und Duo de Salon mit Programm „Du hörst mir ja doch nie zu!“

Termin: 4. Dezember 2019, Beginn um 20.00

Ort: Babenbergerhalle Klosterneuburg im Rahmen des Jubiläumsprogramms

Karten: Tel: 02243/444273 und http://www.oeticket.com

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O-MIA – Ein Erfolg von KS Ildiko Raimondi und Herbert Lippert

O-MIA, das steht für Operette Made In Austria. Es handelt sich dabei um ein innovatives Operettenprojekt. Versucht wird, das Genre wieder neu zu beleben, zu erfrischen. Die Grundelemente (Wiener) Charme, Flair, Witz und große Ausstattung sorgen auch heute noch für Begeisterung. Ohne verstaubte Attitüde. Filmische Elemente verbinden sich mit der Tradition, so entsteht ein einmaliges Projekt. Ein „historisch-dokumentarisches“ Event erwartet die Besucher.

Grammy-Preisträger Herbert Lippert und KS Ildikó Raimondi, beide Opernsänger, wollen der Operette „wieder auf neue Beine“ helfen. Der Stoff und die Thematik sollen Menschen auch noch 2019 begeistern. Das Kulturgut Operette soll auch in Zeiten von Social Media bestehen können. Ihre innovativen Konzerte sorgen landesweit für Begeisterung. Auch von einem Export nach Amerika ist die Rede.

Info: Konzerte OMIA – Operette Made in Austria, nächster Termin am 23.10. im Brucknerhaus Linz. Mit: Ildiko Raimondi, Sopran, Herbert Lippert, Tenor, Dirigent Ernst Theis. Schauspieler im Film: Michael Dangl, Johannes Silberschneider. Orchester: O-MIA Jugendorchester. Mit den St. Florianer Sängerknaben. http://www.o-mia.com

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Niveauvoll und wienerisch: Der CIMA Wiener Klassik Wettbewerb 2019

Das Organisationsteam aus Daniel Auner, MA, Mag. Tymur Melnyk, Tracy Liu Wen, BA und Mag. Barbara de Menezes Galante Auner stellte wieder einen fulminanten Klassikwettbewerb auf die Beine, das Galafinale mit virtuosen Kandidaten fand im Joseph Haydn Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien statt.

Die Central International Music Academy von 05.-12. August lud auch heuer junge talentierte MusikerInnen aus aller Welt und lockte in die Musikstadt Wien. In die finale Endrunde kamen sieben von ihnen und zeigten im Rahmen der noblen Gala ihr Können vor Publikum und einer Fachjury unter dem Vorstand von Prof. DDr. Michael Frischenschlager (der Violinist wirkte unter anderem bei den Wiener Philharmonikern). Weiters Matei Ioachimesco (Flötist und renommierter Künstler) oder Vida Vujic (Cellistin und Professorin für Kammermusik an der MDW) sowie Luca Monti (Pianist).

Der Gewinner (1. Preis, Wiener Klassik Preis) heißt dieses Jahr Samuel Niederhauser. Er überzeugte mit seiner äußerst musikalischen und flüssigen Interpretation von Haydns Cello Konzert Nr. 1 in C Dur (Moderato). Eigentlich hat es Haydn für einen Freund komponiert, der der erste Cellist beim Fürsten Esterházy war. Niederhauser blieb beim Wechsel der Solo- und Tutti-Blöcke in seinem Element. Er hat wesentliches Potenzial, wenn es um Interpretation typisch wienerischer Elemente geht. Der 2. Platz geht an den Violinisten Maksim Tzekov (CIMA Preis), der das 5. Violinkonzert in A Dur von Wolfgang Amadeus Mozart (Allegro aperto) präsentierte. Weiche und gesangliche Teile kennzeichnen dieses Stück, ohne dass die Violine anfangs das Allegro des Orchesters aufgreift. Tzekov zeichnet sich hier insbesondere durch hingebungsvolle Momente aus, in denen er sein Spiel voll auskostet. Den 3. Platz belegt Alberto Bonivento (CIMA Preis) auf der Klarinette mit Mozarts Klarinettenkonzert in A Dur (Allegro). Bonivento präsentierte sich lässig und mimisch vielseitig, er sprach durch sein Instrument. Eine besondere Hingabe und Sicherheit sind ihm zu attestieren.

Konzentriert: YiMing Mao gewann mit einer Darbietung von Mozarts Violinenkonzert Nr. 5 einen Thomastik-Infeld Preis. Ebenso ging ein Thomastik-Infeld Preis an den engagierten jungen Andrej Efimovsky am Cello (Cello Konzert Nr. 2 in D Dur). Der Wittner Preis ging an die berührende Marie-Sophie Hauzel mit dem Klavierkonzert in C-Dur KV 467 (inklusive Verzierungen – welche in der Musik uferlos sind). Den Thomann Preis konnte Wakana Kimura an der Violine mit Mozarts Violinenkonzert Nr. 4 in D Dur für sich verbuchen.

Nachwuchspreise wurden ebenso an die kleinen „großen“ MusikerInnen der Zukunft aus der Junior Category (u.a. Sophie Hu – Violine, Elisabeth Russell – Flöte, Emily Zeng – Violine) vergeben. Große Freude und Jubel!

Das wunderbar präzise aufspielende Orchester unterstützte nicht nur die Solisten in tragender Weise, sondern ist auch eine Klang-Klasse für sich! Voll, kräftig und vor allem frisch! Geleitet wird es von Barbara de Menezes Galante.

Die Fairness und die Transparenz spielen in diesem Wiener Klassik Wettbewerb eine große Rolle. Alles soll intersubjektiv überprüfbar sein, so auch die Organisatoren. Nicht nur das große Talent, das an diesem Galaabend bewiesen wurde, führt die musikalische Seite Wiens in die Zukunft. Auch die passenden Rahmenbedingungen werden mitgeliefert. Die Vorrunde des Wettbewerbs wurde so organisiert, dass Juroren rein aufgrund der Akustik bewerteten. Sie sahen die Kandidaten also nicht.

Der CIMA Wiener Klassik Preis bildet eine weitere Chance für die musikinteressierte Community und auch für Menschen aus aller Welt, sich in den Kosmos der klassischen Musik, der Wiener Musik, der Kammermusik entführen zu lassen. Auch die Kleinsten haben daran sichtlich Freude.

Info über CIMA – Wiener Klassik Preis:

http://www.cima-music.com

Organisatoren:

http://www.danielauner.com

http://www.tymurmelnyk.com

https://barbaramgalante.wixsite.com/vita

Universität für Musik und darstellende Kunst:

http://www.mdw.ac.at

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Sommermusik # 3: Das Janoska Ensemble mit „Revolution“ beim Kultur.Sommer.Semmering im Südbahnhotel

Egal, wo diese Herren auftreten: Kalt lassen sie mit ihrem Style niemanden. Beim Kultursommer Semmering in der (neuen) alten Spielstätte, dem Südbahnhotel, ließen sie Saiten und Tasten klingen. Das Janoska Ensemble versucht die „Revolution“ klassischer Musik und lässt sich dabei nichts vorschreiben (außer von den Komponisten, natürlich).

Frantisek, Roman und Ondrej Janoska (drei Brüder) und Julius Darvas (Schwager) übernehmen beim Improvisieren von klassischer Musik das Zepter. Das Ensemble hat einen eigenen Janoska Style entwickelt. Dieser verbindet die Klassik mit der Moderne (zweideutig gesprochen). Es kommt durchaus vor, dass ein Beatles-Song mit einem Kanon gepaart wird. Dieser Mix klingt nicht nur, er schwingt auch. Sprechen mit den Augen, Stampfen mit den Füßen. Dabei Musizieren mit Leidenschaft, Virtuosität, Genialität.

Die weltweit gefragten Musiker lieferten eine furiose Show, die die Klassikwelt bereichert. Für ihr neuestes Werk, „Revolution“ kombinierten sie Pop und Kanon, Beatles und Pachelbel, Beethoven und Cole Porter. Wie das klingt? Ziemlich genial.

Im wunderbaren Ambiente des Südbahnhotels (wie aus der Zeit gefallen) gaben die vier Virtuosen einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen und präsentierten gleich Mozarts Ouvertüre zu Le nozze di Figaro, gewürzt mit modernen Akkorden. Wienerische Nuancen spielt Frantisek am Bösendorfer aus, später sollte es ihn vor musikalischer Ekstase fast vom Klavierschemel reißen. Zeitweise hatte man wahrhaft den Eindruck, das Ensemble würde gleich vom Boden abheben, etwa bei Romans liebevoller Hommage an seinen Sohn Roman Jr. Hello Prince. Dieses Werk im 7/8 Takt ist dem Datum 07.08. geschuldet, an dem die Nachricht eintraf, dass Romans Frau schwanger sei. Roman, überhaupt, ist ein intuitiver Spieler, Notenblatt braucht er keines, genauso wenig wie die anderen. Nur Julius „überwacht den Prozess“ und übernimmt auch die Moderation. Er ist es auch, der mit seinem Kontrabass für einen tiefen Kontrast zu den Violinen sorgt. Bedauerlicherweise, so sagt er, wird die so bedeutende Improvisation der Musik heute nicht mehr unterrichtet. Früher war dies normal, und was man nicht alles mit Kadenzen angestellt hat…

Man kann getrost von Gesang sprechen, wenn sich Ondrej und sein Bruder Roman mit den Violinen unterhalten. Immer wieder laufen sie aufeinander zu, werfen sich Blicke hin, lassen die Bögen fliegen. Roman übrigens braucht nicht immer einen. Er funktioniert das Instrument kurzerhand zur Gitarre um und hat viel Spaß dabei. Ondrej scheint oft versunken in die Musik zu sein, wenn sein Einsatz kommt, ist er nicht zu bremsen.

Die Beatles kommen mit Versionen von Let it Be und Yesterday zu ihren Ehren. Dabei schließen manche Besucher andächtig die Augen. Und man muss sagen, dass es diese Versionen der Janoskas wert sind, dass sie auch die Beatles hören. Wenn man ganz aufmerksam zuhört, sagt Julius, hört man auch den Pachelbel-Kanon heraus. Sagenhaft!

Der gemeinsame Lieblingskomponist von allen vieren ist Johann Sebastian Bach. Und so liegt es nahe, dass sie sich auch seiner 3. Suite für Orchester, D-Dur, 2. Satz angenommen haben. Besser bekannt unter dem Namen Air. Auch diese gerät einfach zum Erlebnis. Muss man gehört haben!

František greift schließlich zum Mikrofon und kündigt ein eigenes Stück eines sehr gutaussehenden, talentierten Pianisten an: Er hat für seinen Sohn Leonidas, der „ihn zu Hause immer dirigiert“, den temperament- und gefühlvollen „Tanz“ Leo´s Dance geschrieben. Wie oft lassen sich alle konstituierenden Elemente eines veritablen Mix finden. Tolle Kombination.

Eine Herausforderung, die sich das Ensemble selbst auf den Leib geschrieben hat: Cole over Beethoven. Da findet sich die Mondscheinsonate neben Night and Day wieder.

Netterweise ließen die vier Herren das Publikum nach einer Runde frenetischen Applauses abstimmen, was für eine Zugabe erfolgen sollte. Der „Hummelflug“ verlor knapp gegen „Adios Nonino“ von Piazzolla.

Wer neu konstruierte Werke der Klassik in Verbindung mit Jazz und Pop schätzt, findet viel Mittelmaß auf diesem Sektor vor. Das Janoska Ensemble allerdings spielt in einer eigenen Spitzen-Kategorie. Sie haben ihren unnachahmlichen Style erschaffen. Nicht enden wollende Standing Ovations beweisen das.

Die nächste Gelegenheit, die Ausnahmemusiker zu erleben, bietet sich im südlichen Niederösterreich am 28. Juli in Pitten. Dazwischen machen sie aber noch Ausflüge nach Hong Kong und Salzburg.

Info:

Das Janoska Ensemble mit der neuen CD „Revolution“

www.janoskaensemble.com

Der Kultursommer Semmering

http://www.kultursommer-semmering.at

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Der österreichische Musiktheaterpreis 2019 aus dem Tiroler Landestheater Innsbruck

Der Präsident des österreichischen Musiktheaterpreises, Karl-Michael Ebner, versammelte diesmal sein Team zur feierlichen Vergabe der Preise für die vergangene Spielsaison im Westen Österreichs, in Innsbruck. Auch heuer glänzte man mit einigen Neuerungen bei den „Oscars des Musiktheaters“.

An die Stelle des „Porzellan-Schikaneders“ der Manufaktur Augarten in Wien trat 2019 eine moderne 3-D-Pagagenoskulptur in Glas mit dem deutlichen Schriftzug „Österreichischer Musiktheaterpreis“ in Großbuchstaben.

Die Jury bestand aus namhaften Kulturjournalisten, nicht wie die letzten Jahre aus KünstlerInnen. Erstere sollten „eine breite Sichtweise auf die vielfältigen Facetten des österreichischen Musiktheaters“ gewährleisten. Peter Jarolin (Kurier) oder Dr. Robert Quitta (Die Bühne) waren unter den Jurymitgliedern.

Im Vorfeld der Veranstaltung präsentierte Staatsopern-Startenor Herbert Lippert die Vernissage „Maximilian und die Kunst“. Lippert wurde auch mit dem Medienpreis für seine Verdienste und sein multimediales Operettenkonzert „OMIA – Operette made in Austria“ ausgezeichnet.

Die PreisträgerInnen des Österreichischen Musiktheaterpreises 2019 im Überblick:

Lebenswerk – KS René Kollo

Medienpreis – Herbert Lippert

Bestes Orchester – Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

Beste Nachwuchskünstlerin – Sonja Saric (Leonora in „Il Trovatore“; Oper Graz)

Bester Nachwuchskünstler – Unnstein Àarnason (Mr. Kofner in „Der Konsul“; Tiroler Landestheater)

Beste Gesamtproduktion Ballett – Romeo et Juliette (Volksoper Wien)

Beste Nebenrolle weiblich – Sophia Theodorides (Olympia in „Hoffmanns Erzählungen“; Tiroler Landestheater)

Bester Nebenrolle männlich – Stefan Cerny (Doktor in „Wozzeck“; Theater a.d.Wien

Beste musikalische Leitung – Lorenzo Viotti für „Werther“; Stadttheater Klagenfurt

Offtheaterpreis – Entführung aus dem Serail – Oper rund um

Beste Gesamtproduktion Musical – Ragtime (Oper Graz)

Beste Regie – Karl Markovics für „Das Jagdgewehr“; Bregenzer Festspiele

Beste Gesamtproduktion Operette – Der Vetter aus Dingsda (Tiroler Landestheater)

Beste weibliche Hauptrolle – Asmik Gregorian (Salome in „Salome“; Salzburger Festspiele)

Beste männliche Hauptrolle –  Pavel Petrov (Lenski in „Eugen Onegin“; Oper Graz)

Beste Gesamtproduktion Oper – Frau ohne Schatten; Landestheater Linz

Beste Ausstattung – Stefanie Seitz für „Cardillac“; Salzburger Landestheater

Dem Österreichischen Musiktheaterpreis ist ein rasantes Wachstum zu attestieren. Prominente Gäste wie Eva Lind, Markus Hinterhäuser, Peter Edelmann, Felix Mitterer oder Tobias Moretti wollten sich die Gala nicht entgehen lassen.

Der nächste Österreichische Musiktheaterpreis 2020 wird nach Salzburg weiterwandern – und zwar ans Landestheater. Man darf gespannt bleiben.

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Kann man denn „seine“ Musik besitzen? Can you own your own music?

Man kennt das. Ein jeder Mensch hat Lieder, die ihn oder sie vielleicht schon seit Kindheit begleiten. Beigebracht, erlernt? In sie verliebt gemacht, vergessen, verloren, verlegt, erinnert, glückselig wieder gelauscht? Zärtlich oder forsch abgespielt. Klassisch, jazzig, poppig oder rockig. Manch eine(r) braucht sie, manch eine(r) sehnt sich danach, wieder andere mögen es nicht, beiläufig Musik zu hören. Wenn man denn wieder den alten Nietzsche bemühen will: Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. Wer stimmt zu?

Wissenschaftlich gesehen…

Musik hat unbestritten etwas, was den Menschen anzieht. Die Wissenschaftler rund um Herbert Bruhn untersuchten oftmals schon die Rezeption der Musik. Auch Hirnforscher Manfred Spitzer machte sich diese Thematik zu Eigen. Musik ruft Erinnerungen wach, das ist eine Funktion. Schon mal gesehen, schon mal gehört? Wie und auf welche Weise verarbeitet? Aber die Verarbeitung kann selbst gar nicht gesteuert werden. Sie erfolgt großteils unbewusst. Was man bewusst hört, vergisst man nicht. Ist das wahr? Man kann vergessen. Klarerweise ist eine Leistung des menschlichen Gedächtnisses auch das dazugehörige Erinnern.

Das Lieblingslied

Wenn man sich ans Lieblingslied erinnert, kommen von ganz alleine Gefühle in den Körper und die Seele (sofern man sich dem Seelenbegriff zuwendet). Eine andere Frage: Kann man überhaupt ein Lied zu seinem Lieblingslied erklären? Oder muss sich das Lieblingslied in eine Playlist unterordnen, mit anderen Liedern um die Gunst des Zuhörers streiten? Ist es am Anfang oder am Ende eingeordnet, oder auch in der Mitte der Liste. Spielt man es in Endlosschleife oder doch nur ein- oder zweimal? Verliert sich die Qualität des Empfindens durch das oftmalige Hören? Sollte man ein besonderes Lied oft hören oder eher selten, um seine Besonderheit zu erhalten? Nur zu besonderen Anlässen? Fragen über Fragen.

Oder verfügt man kognitiv gar über mehrere Speicherplätze für mehr Lieblingslieder, Sonaten, Walzerstücke, Popsongs? Übervorteilt man eines, und lässt das andere weg oder gibt man ihm eine schlechtere Note? Soll man mehrere Lieder nebeneinander haben? Jedes kann seinen eigenen Reiz, seine Stilistik haben und besondere Stimmungen hervorrufen.

Musik als etwas Privates

Es kann – so wie vieles andere auch – passieren, dass man eifersüchtig auf Musik reagiert, die man öffentlich hört. Frei nach dem Motto: „Dieses Lied gehört nur mir!“ (Und da muss man eigentlich gar nicht das Musical Elisabeth gehört haben). Wenn es dann öffentlich erklingt, fühlt man sich vielleicht sogar „angegriffen“ und verspürt den Wunsch, sich verteidigen – oder das besagte Lied – verteidigen zu müssen. Wenn man es für sich im Alltag hört, beansprucht man es vielleicht. Das ist meine Melodie, das ist mein Gesang, mein Lied. Sogar im Sprachgebrauch macht sich das mitunter bemerkbar. Also kann man sich getrost die durchaus auf Englisch rhythmische Formulierung denken: Can you own your own music? Damit soll nun nicht gemeint sein, dass man Stücke selbst geschrieben hat. Nein. Stücke von anderen Komponisten, Interpreten, sei es Johann Sebastian Bach, sei es Adele (nein, nicht aus der „Fledermaus“ von Strauss, sondern die britische Pop-Ikone) kann man für sich in Anspruch nehmen, sie mit besonderen Ereignissen verbinden. Lieder von Paaren – a lá „Sie spielen unser Lied“, sind auch verankert. Da reagieren Verliebte sicherlich auch „eifersüchtig“. Es ist schließlich ihr Lied, das auch andere Paare hören können. Aber wer vermag zu sagen, dass nicht ein Werk wie „Something Stupid“ oder auch „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ oder „Sweet Home Alabama“ oder Schumanns „Träumerei“ auch DAS Lied von anderen sein kann? Ist doch durchaus möglich. Aber egal ob Bruno Mars oder Vittorio Grigolo. „Wurscht“ ob Ariana Grande oder Anneliese Rothenberger. Jede(r) findet was er/sie braucht.

Musik als Antrieb für berufliche Tätigkeiten

Gar nicht wenige wollen und sollen Musik auch in jenem beschriebenen Sinne nutzen, sich zu stimulieren und auf kommende Aufgaben und Tätigkeiten vorzubereiten. Eine schwierige Verhandlung in der Chefetage? Man nehme seine Mini-Jukebox. Ein zweistündiger, fordernder Theaterabend in Haupt- oder Nebenrolle? Man bediene sich seiner Kopfhörer und schließe sich ein, verlasse sich auf seine Intuition. Was für ein Rezept. Musik gibt dem Menschen Ruhe, Aktivierung, Entspannung, Vertrauen, Rausch, Denken, Fühlen, Konzentration. Was gibt es Besseres? Wenn allerdings Opernsänger vor dem „Recondita Armonia“ noch schnell „Highway to Hell“ hören, wo soll denn das enden? Lustig? Nein, das eine kann das andere bedingen, hervorbringen. Zumindest die Energie ist übertragbar, wenn nicht der Musikstil. Das wäre dann doch zuviel des Guten.

Im Auge behalten sollte man stets: Für manche Menschen ist ein Lied Privatheit, für manche Öffentlichkeit. Ein sensibler Umgang mit den jeweiligen Referenzrahmen und nicht ein: „Was hörst Du denn Grauenhaftes?“ kann auch Wunder bewirken. Respect the Music of People.

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Ein Gastspiel des Theaters in der Josefstadt in Kroatien…

Dobrodošli u nas – so oder ähnlich heißt es bald für die reiselustigen Ensemblemitglieder des Theaters in der Josefstadt. Die „Abordnung“ wird das internationale Theaterfestival in Rijeka/Kroatien besuchen und ein Stück zur Aufführung bringen.

Mit einigen Koffern und Kostümen geht es dann auch über die Küstenstraßen: „Die Reise der Verlorenen“ von Daniel Kehlmann (eine Uraufführung) thematisiert eine ernste Angelegenheit. Ein Schiff darf nicht anlegen…. Die Irrfahrt der „St. Louis“, an Bord jüdische Flüchtlinge, wird packend nachgezeichnet.

Josefstadt-Hausherr Herbert Föttinger selbst verkörpert den Kapitän Schröder. In der Regie von Janusz Kica sind zahlreiche weitere „Publikumslieblinge“ und auch Newcomer damit beschäftigt, der Geschichte Ausdruck zu verleihen. Es scheint kein Stück für schwache Nerven zu sein:

Raphael von Bargen als Stuart, Ulrich Reinthaller als Herr Doktor, Sandra Cervik als Arztgattin, Marcus Bluhm als Anwalt, Maria Köstlinger als dessen Frau, Matthias Franz Stein als Mr. Bergmann, Therese Lohner als die Tante, Marika Lichter als jüdische Sängerin, Joseph Lorenz als Konsul und Hapag-Direktor, Paul Matic als dessen Zweigstellenleiter, Oliver Rosskopf als dessen Stellvertreter, Michael Dangl als Präsident von Kuba, Wojo van Brouwer als kubanischer Minister für Einwanderung, Martin Zauner als Außenminister von Kuba, Lupo Grujcic als Hauptmann, Alexander Absenger als Polizeichef von Havanna, Martin Niedermair als amerikanischer Botschafter in Kuba, Claudius von Stolzmann als Mann vom Jewish Distribution Commitee, Patrick Seletzky als amerikanischer Finanzminister, Alexander Strömer als amerikanischer Außenminister, Michael Schönborn als britischer Staatssekretär, Lukas Spisser als amerikanischer Botschafter und Tamim Fattal (jüngster Neuzugang an der Josefstadt)als Polizist in Havanna machen sich auf die Reise.

Unterstützt von zahlreichen StatistInnen gelangt das Stück in Rijeka zur Aufführung.

Info:

Gastspiel: „Die Reise der Verlorenen“ von Daniel Kehlmann

Aufführung im Rahmen des Small Scene Festival Rijeka/Kroatien

4. Mai 2019, 19:30 Uhr

im
Hrvatski kulturni dom na Sušaku, Strossmayerova 1

Aufführung des Theaters in der Josefstadt, Beč, Austrija