SPECIALS & CONCERTS

Innovative Veranstaltungen und Konzerte mit speziellem Programm

Ein Top-Schauspieler beehrt Österreich – Friedrich von Thun auf der ROMY-Gala

 

Kurier ROMY Gala 2017

Friedrich von Thun mit seiner Tochter Gioia von Thun auf der ROMY Gala 2017 in Wien; Foto: Andreas Tischler

 

 

Friedrich Ernst Peter Paul Maria Thun-Hohenstein, besser bekannt als Friedrich von Thun, wurde 1942 im Protektorat Böhmen und Mähren geboren. Er schlüpfte im Laufe seiner Karriere in viele Rollen, mimte jedoch (fast) immer einen feinen Herren von Welt. Davon muss man auch etwas in Echt mitbringen, sonst klappt die Rolle nicht. Als der perfekte Gentleman wurde er schon oft betitelt.

Es handelt sich um ein sehr bekanntes Fernsehgesicht im deutschsprachigen Raum. Zahllose Filme, darunter viele Romanzen, Dramen, Krimis liest man auf seinem Portfolio. Die Menschen, so meinte er in einem Interview, „behalten von einem Schauspieler nur das, was sie von ihm erwarten“. Pointierte Darstellungen liegen ihm sehr, sich auf einen bestimmten Charakter festzulegen, das ist eher nicht der Fall. Sei es als italienischer Zuckerbäcker in der Romanze „Mein süßes Geheimnis“; oder aber als Patriarch in „Das Beste aller Leben“. Studiert hat der Mime Theaterwissenschaft und Germanistik, aber bald hat er gemerkt: Ein Akademiker ist er nicht. Die Studiobühne und das Kabarett haben ihn mehr interessiert.

Er liebt die Abwechslung: So steht er einmal vor der Kamera und einmal auf der Theaterbühne. Der Kulturpavillon berichtete von Schillers „Räuber“ am Salzburger Landestheater mit von Thuns sehr erfolgreicher Beteiligung (Der Raub des Digitalen – „Die Räuber“ (F. von Schiller), Salzburger Landestheater).

Privat ist von Thun ein waschechter Familienmensch. Er liebt es, Zeit mit seinen Enkelkindern zu verbringen, und es eher ruhig anzugehen, wenn er nicht arbeitet. Seine beiden Kinder Max (ebenfalls Schauspieler) und Gioia sind ihm sehr wichtig.

Auf der Wiener ROMY-Gala traf man den bekannten Schauspieler mit seiner Tochter an. Zu Österreich hat er ohnehin eine ganz besondere Beziehung, dreht er doch sehr häufig hier und stammt auch aus einem altösterreichischen Adelsgeschlecht.

Ganz aktuell steht von Thun für die Verfilmung des Kinder-Helden Benjamin Blümchen vor der Kamera.

 

Er ist, was er ist! Uwe Kröger gastierte in Neunkirchen/NÖ

 

Uwe Kröger

Uwe Kröger; Foto: S. Gergely

 

 

Musicalstar Uwe Kröger versprach einen „intimate evening mit book-reading“. Viel Neunkirchner Prominenz war versammelt, dennoch blieben einige Plätze leer. Uwes Bühne bot ein stimmungsvolles Set-Up, wie man es annähernd von Musicalbühnen kennt, nur eben ganz intim und kammerspiel-haft. Ein Lesehocker, eine Lampe, ein Klavier. Der Kulturverein Neunkirchen begrüßte einen großen Star.

Da betritt Uwe Kröger die Bühne, zuerst „nur“ aus dem Off singend, dann sieht man ihn, begleitet von der jungen, talentierten Sandra Schennach am Klavier. Es gibt heftigen Auftrittsapplaus! Uwe trägt Schwarz, elegant und modisch, doch ein Blick auf seine Schuhe verrät: Oh, hoppla! Uwe trägt nicht etwa Budapester. Er präsentiert silbern glitzernde – High Heels! Als trüge er sie schon jahrelang, sitzt, spielt, tanzt, springt er in diesen. Er demonstriert eine Übung aus der Schauspielausbildung: Uwe wartet auf den Bus, es beginnt zu regnen, der Bus kommt, er hat kein Geld dabei. Mit bemerkenswerter Mimik spielt er die Übung durch, gelernt ist gelernt, und Talent ist Talent.

Dann spricht er über einen Liedtext aus „La Cage aux Folles“ (Käfig voller Narren): Es hat keinen Sinn, wenn man nicht sagt: ICH BIN, WAS ICH BIN. Ein Aufruf zur Freiheit, zur Fairness, zur Toleranz, nicht nur im Musical sollte es gelten, sondern auch im Leben. Jedem eine Chance zu geben, egal ob schwarz, weiss, groß, klein, dick, dünn, homo oder hetero.

Am Theater des Westens Berlin bewunderte er Helmut Baumann in der Rolle „Zaza/Albin“. Das Lied: „Ich bin, was ich bin“ begleitet ihn schon ein Leben lang.

Als man an Uwe herantrat, er solle doch ein Buch schreiben, fragte er: Wer wird es denn lesen? Jeder könnte doch eine spannende Lebensgeschichte schreiben. Natürlich hat Uwe Kröger viele Fans, und die möchten alles über ihren Star erfahren! Also ist ein Buch sicher keine schlechte Idee. In Neunkirchen rezitierte er aus seinem zum Geburtstag erschienenen Buch, das denselben Titel wie das Lied trägt: Ich bin, was ich bin.

Uwe war nicht immer der routinierte Schauspieler und Musicalstar, der er heute ist. Während des Zivildienstes lernte er, alleine zu leben und klarzukommen. Er arbeitete auch in der Jugendpsychiatrie. In seinen ersten Produktionen in seiner Heimatstadt Hamm hat er „Blut geleckt“. Die Initialzündung folgte auf die Revue „Dreams on Broadway“ in welcher er eher zufällig eine Rolle übernahm.

Was braucht es, um berühmt zu sein/werden? Auch Uwe Kröger, so sagt er, kann diese Frage nicht eindeutig beantworten. Aber auf jeden Fall sollte man den Ehrgeiz mitbringen, Regeln zu brechen. Er selbst gebe 200% Einsatz, wenn es eine Aufgabe verdiene. Es MUSS hinter allem ein Wille sein.

In der Rolle vollzieht Uwe Kröger dann den Wechsel von Mann und Frau („Albin/Zaza“) sehr elegant. Man muss dazu weiche Bewegungen machen und könne nicht „männlich“ dastehen.

Er erfreut mit Ausschnitten aus seinen Erfolgs-Musicals „The Addams Family“ (als Gomez Adams, weiterer Bericht hierzu The Addams Family (Uwe Gomez Addams Kröger) & Co. in Bremen), „Elisabeth“ (der Tod) und Kapitän Trapp (The Sound of Music) Edelweiß, jeder weiß, the Sound is fine. Sehr unterhaltsam; und auch zum Nachdenken brachte der große Musicalstar das Publikum! Nur schade, dass einige aus dem Publikum bereits zu früh den Saal verließen und Uwe keinen Applaus mehr spenden konnten.

 

 

„Golden Times“ in der neuen Elbphilharmonie – Thomas Hampson & The Philharmonics

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Das von den Architekten Herzog & de Meuron eben erst fertiggestellte Gebäude (Adresse: Platz der deutschen Einheit 1), auf dem Dach die Hamburger Hafenwellen nachahmend. Es kann sich über regen Zulauf freuen, wurde überall hoch gelobt. In großen, leuchtenden Lettern konnte man das Wort „Fertig!“  auf dem Komplex lesen, was überall für Erleichterung sorgte. Am 11. Januar wurde sie schließlich eröffnet.Einen ausführlichen Bericht über die Elbphilharmonie an sich lesen Sie bald auf Klingers Kulturpavillon.

Zweifellos ein Gebäude für Superstars! Und so kam es, dass der liebe Kammersänger Thomas Hampson die „Elphi“ gemeinsam mit „The Philharmonics“ beehrte. Er sagte im Vorfeld, wo die Philharmonie noch gar nicht fertig war: „Orte, an denen ich mich wohl fühle und immer gerne auftrete – Die Elbphilharmonie Hamburg zähle ich schon jetzt dazu!“

Sein Programm „Golden Times“ umfasst thematisch die 30er Jahre in Amerika. Die Musik von Cole Porter, Irving Berlin, George Gershwin und auch dem Operettenkomponisten Kurt Weill beeinflusst diese Zeit. Kammermusikalisch reiche Arrangements waren zu hören. Hampsons Stimme, gepaart mit der Virtuosität der Philharmonics, ergibt eine tolle Kombination.

Mit Titeln wie „Shark in the Danube“, „Marche miniature viennoise“ oder „Caribe“ bricht noch einmal eine wilde und goldene Zeit an. Die Musiker der „Philharmonics“ bieten mit viel musikalischem Feingefühl und „coolen“ Rhythmen das, was sich jeder wünscht.

 

 

Bruckner in „the house“. Die Weihnachtsgala mit Latein und Latin im Brucknerhaus Linz.

 

Brucknerhaus Linz

Das Programmheft des Linzer Brucknerhauses, welches ja schon ein imposanter Bau an sich ist, versprach eine große Gala zum Ausklang des Advents und zur Einstimmung auf das viel ersehnte Weihnachtsfest. Große Namen und heiße Rhythmen brachte der Abend, nicht alle waren allerdings in Bestform.

Kammersängerin Angelika Kirchschlager, die aus Texas stammende Jazzsängerin Carmen Bradford, die feurige Jessie Ann de Angelo (Das Brucknerhaus beschreibt sie so: Wenn man einer Künstlerin alle Farben unserer Welt zuordnen kann, dann ist es Jessie Ann.), der aufstrebende Sänger Alois Mühlbacher, die Josefstadt-Größe Sona MacDonald, Dancing-Stars-Vocalist Andie Gabauer, der aus einer ORF-Castingshow bekannte Werner Mai, die St. Florianer Sängerknaben. So lassen sich die Acts des Abends zusammenfassen.

Und dann war da die zu einer temperamentvollen Doppel-Conference geratene Moderation eines Vater-Sohn-Paares, welches ordentlich für Stimmung sorgte: Harald und Daniel Serafin moderierten den Abend in gewohnt unterhaltsamer Manier. Sie lieferten Hintergrundinformationen und charmante Schmähs. Auf die Phrase: „Freuen Sie sich auf..“, folgte meist der laut ausgesprochene, gemeinsam artikulierte Name des Künstlers oder der Künstlerin. Sogar in mehreren Sprachen versuchten sich die Moderatoren: Spanisch und Russisch waren an diesem Abend zu hören. Die kleine russische Tanzeinlage geriet aber nicht sonderlich zum Vorteil. KS Prof. Harald Serafin muss gewissermaßen auch vertraute Gefühle im Brucknerhaus bekommen haben, interpretierte er doch schon einmal den Namensgeber des Hauses, Anton Bruckner, bei der Linzer Klangwolke.

Für den klassischen Teil waren ein wenig Kirchschlager und Mühlbacher „veranschlagt“, wobei man sagen muss, dass die ehrwürdige Kammersängerin an diesem Abend nicht ihren besten hatte. Bei „Panis Angelicus“ von Cesar Franck, leistete sie sich sogar eine Textunsicherheit: Sie verwechselte „dominum“ mit „hominum“. Es wurde bei ihr also das „Brot des Herren“. Naja. Mühlbacher mit seiner unverwechselbaren Stimme interpretierte das Ave Maria von Caccini und sorgte damit für Gänsehaut.

Carmen Bradford riss gesanglich alle vom Stuhl, das etwas zurückhaltende Linzer Publikum war begeistert, sie wünschte sogleich „Merry Christmas to all of you!“ und begrüßte medienwirksam den „Governor Pühringer“, um gleich darauf mit wundervoll lautem Organ festzustellen: „You have the right seat!“ Diese Sängerin braucht nicht einmal ein Mikrofon, um gehört zu werden. Beeindruckend!

Jessie Ann de Angelo rüttelte wiederum mit ihrer Interpretation des „Navidad Rock“ auf, und wollte das Publikum zum Tanzen animieren. Sie erzählte hinreißend, wie in ihrer Heimat bei 30 Grad zu Weihnachten Tequila getrunken wird und mit weißem Sprühschaum Schnee an Fenstern simuliert wird.

Sona MacDonald mit ihrer nicht enden wollenden Energie (die sie auch immer am Theater in der Josefstadt zeigt) rockte mit „Don´t rain on my Parade“, diesen Titel erarbeiteten Vater und Sohn Serafin gemeinsam mit den Übersetzungen „Regne nicht auf meine Parade“ im Sinne von „Stiehl mir nicht die Show“. MacDonald war dankbar über die Chance, ausgelassen zu springen und zu singen.

Die Interpretation von „I dreamed a dream“ aus dem bekannten Musical „Les Miserables“, war ebenso ein Highlight, obwohl die Orchesterbegleitung doch eine recht eigenwillige Version entwickelt hatte.

Werner Mai glänzte mit einer toll ausbalancierten Stimme und einem besonders rührenden „You raise me up“ (bereits von Westlife, Josh Groban und Andre Rieu jeweils anders interpretiert). Jeder Mensch hat es wohl schon einmal erlebt, was es heißt „on stormy seas“ zu wandeln.

Andie Gabauer, ein guter und engagierter Sänger an sich, hat sein Talent schon oft in der ORF-Show Dancing Stars unter Beweis gestellt. An diesem Abend lieferte er jedoch die mitunter langatmigste Version von Nat King Coles Christmas Song, die man sich nur vorstellen kann. Da wünschte man sich doch gleich die vor zwei Jahren im Wiener Musikverein vorgetragene Version von Moderator Daniel Serafin zurück. (O du fröhliches X-MAS-Concert / Wiener Musikverein)

Gemeinsam läuteten die charmanten Moderatoren auch das Finale des Abends ein, zu dem auch sie wieder „mit-shakten“, es handelte sich um den oft mit lautem Klatschen vom Publikum eingeforderten Hit „Feliz Navidad“.

 

Ein Video zum Abend sehen Sie auf Klingers Kulturpavillons YouTube Channel:

 

 

 

 

 

 

 

„Pfeifenwind und Saitenklang“ – ein Konzert der besonderen Art!

Eine Rückschau auf ein Konzert (unter anderem) bei den Bregenzer Festspiele 2016, im Herbst war es auch in Wien zu hören.

Da sich der Kulturpavillon auch immer außergewöhnlichen Ereignissen im Kulturbereich widmet, wird hier ein Konzert in vielen Kirchen Österreichs, welches nun auch im Herbst in Wien eine Reprise erlebte, in einer Nachschau behandelt. Es ist die Rede vom Konzertereignis „Pfeifenwind und Saitenklang“.

Das Konzert „Pfeifenwind und Saitenklang“ wurde bestritten vom Herrenduo Maximilian Schöner an der Violine und Georg Stockreiter an der Orgel. Die Orgel ist ja heutzutage ein eher selten bespieltes Instrument, und meist wird sie eben mit der Liturgie und mit der Kirchenmusik in Verbindung gebracht. Orgelklänge „locken“ immer die Kirche und bringen uns vielleicht ein Stückchen etwas Größerem näher, welchem Glauben wir auch immer Glauben schenken. Der „Pfeifenwind“ – ein wunderbar umschriebener Begriff für die Töne der Orgel(-pfeifen), sollte das Publikum einmal mehr sehr berühren. Doch erst in der Kombination mit dem „Saitenklang“ entstand so etwas ganz Besonderes. Das macht Mut, doch einmal auch etwas zu wagen und auch Instrumente miteinander zu kombinieren, die so noch nicht gehört wurden. In diesem Falle war es eine geglückte Kombination und blendende Idee.

Auch bei den vielgerühmten Bregenzer Festspielen war dieses Konzert beliebt. Als klassisches „Kirchenkonzert“ „tourte“ es durch Kirchen von St. Leonhard über Maria Schutz bis Egg.

Diesen Oktober machte das beliebte Konzert Station auch in Wien , und zwar in der Kirche St. Elisabeth (mit Hradetzky-Orgel), im 4. Bezirk. Das Konzert wird (wurde) veranstaltet von Maximilian Schöner.

Das Programm des Konzertes spannte einen breiten Bogen: Werke vom Liechtensteiner Josef Gabriel Rheinberger, John Williams, Max Reger (war auch Organist), dem bekannten Opernkomponisten Jules Massenet, Kirchenmusiker Andreas Willscher sowie Percy E. Fletcher wurden aufgeführt.

Zum besonders klangvollen Ereignis geriet Massenets „Meditation“ aus Thais. Dieses wohlbekannte hymnische Stück war wohl zum ersten Mal in einer solchen Variante zu hören. John Williams steuerte ein Thema aus „Schindlers Liste“ bei. Von Rheinberger hörte man die „Elegie“. Zweierlei „Ave Maria“ wurden ebenso zum Besten gegeben: Einmal von Caccini und einmal von Mascagni. Von Hindemith wurde auch die „Leicht bewegte Vierte“ aus einer Sonate für Violine solo (Maximilian Schöner) beigesteuert.

 

 

Näheres zu diesem außergewöhnlichen und massiven Instrument und die Familie Hradetzky

Die Orgel in der Kirche St. Elisabeth verfügt über 38 Register auf drei Manualen und Pedal. Diese Orgel wurde, wie viele andere auch, vom Orgelbaumeister Gerhard Hradetzky in mühsamer Arbeit gefertigt. Seit 102 Jahren besteht die Firma Hradetzky nun schon und Gerhards Vater,  Gregor Hradetzky, noch heute immer ein, wenn nicht DER Name im Bereich Orgelbau, weihte den jungen Gerhard früh in die Geheimnisse des recht komplizierten Orgelbaus ein. 1962 schloss Gerhard Hradetzky die erste Ausbildung erfolgreich ab. Nach Praktika und weiteren Ausbildungen in Deutschland (Stuttgart und Hamburg) erhielt er im Jahre 1972 sein Meisterdiplom und legte in Wien ein Jahr später die Meisterprüfung ab. Seine eigene Firma gründete er in Niederösterreich, in Oberbergern bei Krems.

Gerhard Hradetzky widmet sich heute vor allem der Klangpflege seiner Instrumente, und ist die erste Adresse bei Fragen oder Wünschen rund um Orgel und Orgelbau. Entsprechende Fachberatung bekommen Orgelfreunde bei ihm unter http://www.hradetzky-orgel.at.

 

 

 

 

 

 

Magic of the Violin und eine Klassik-Gala, die sich hören lassen kann.

Rohrbach an der Gölsen

Niederösterreich

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In der Liese-Prokop-Sportanlage, die normalerweise für ganz andere Zwecke genutzt wird, ging es am Montag sehr klassisch zu. Aber nicht immer, denn neben den Epochen Klassik und Romantik standen auch Werke aus dem 20. Jahrhundert auf dem Programm, das drei Klassik-Stars der Extraklasse bestritten. Unter der Leitung des Dirigenten Matthias Fletzberger gaben Daniela Fally, Lidia Baich und deren Bühnen- und Lebenspartner Andreas Schager(l) alles, was das Publikum erfreute, zum Besten.

Bei sehr gutem Wetter ging die Open-Air-Veranstaltung über die Bühne, die zudem äußerst gut besucht war. Für einen der Künstler war diese Veranstaltung ein echtes „Heimspiel“. Andreas Schager, der kürzlich in Bayreuth (einspringend für den erkrankten Klaus-Florian Vogt) seinen ersten Parsifal gesungen hatte, was ja tatsächlich ein „Ritterschlag“ der Klassik-Szene ist, stammt aus Rohrbach an der Gölsen und freute sich auch sehr, vor seinem Heimat-Publikum zu performen. Seine Schmelz- und Schmiedelieder des Siegfried (natürlich Richard Wagner) waren herrlich kraftvoll und zugleich aber auch milde. Zudem bezauberten er und Daniela Fally zusätzlich im ersten Teil des Konzertes mit dem Duett der Micaela und des Don José. Lidia Baich, bekannte und beliebte Violinistin, streute ihre einmal sanften, einmal intensiven Klänge etwa bei Rimsky-Korsakow, einmal bei Massenet, mit der berühmten Meditation aus „Thais“ über die Bühne. Die Klassik wurde noch einmal besiegelt bei der ausdrucksstarken und vibrierend feudalen Arie der Amina aus „La Sonnambula“, dargebracht von Daniela Fally, mit Unterstützung des 3klang Chors Rohrbach. Auch die Vivaldi´schen Jahreszeiten (Auszugsweise mit dem Frühling – 1. Satz, Sommer – 2. Satz und Winter – 1. Satz) bereicherten mit Baichs Spielleidenschaft das Programm. Dirgent Matthias Fletzberger führte das Schönbrunn Festival Orchester und sorgte für die gestische Vermittlung der musikalischen Gestaltung

Nach einer kurzen Pause konnte man sodann ausgewählten Werken (von denen man anmerken muss, dass sie wirklich sorgsam zusammengestellt wurden) des 20. Jahrhunderts lauschen. Die Ouvertüre, das Adagio und das Bacchanal aus Spartacus (Aram Khachaturian) wurden musikalisch präzise von Lidia Baich ausgeführt. Auch der nicht eben für seine wahnsinnig heiteren Werke bekannte Erich Wolfgang Korngold war mit dem Duett Marietta – Paul aus „Die tote Stadt“ vertreten, dieses intonierten wiederum Fally und Schager mit viel Gefühl und einem dem Komponisten gerechten Ausdruck, der etwas anders war als ausgelassene Heiterkeit. Der liebe Johann Strauss (II) war durch ein besonderes Arrangement von Baich und Fletzberger auch vertreten. Eine Rhapsodie für Orchester schrieb Emmanuel Chabrier (der eigentlich noch der Romantik zuzuordnen ist) mit der wundervollen Melodie „Espana“ (die von Emil Waldteufel zu einem Walzer umgearbeitet wurde und auch beim heurigen Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aufgeführt worden war). Das Schönbrunn Festival Orchester und Matthias Fletzberger machten auch hier das Beste daraus. Wunderbar und einwandfrei auch die beiden Lied-und Opernschlager „Granada“ (A. Lara) und „Nessun dorma“ (G. Puccini, „Turandot“) dargeboten von Andreas Schager. Daniela Fally machte das Lied der Kunigunde aus „Candide“ von Bernstein, „Glitter and Be Gay“ zu einem Erlebnis. Auch das berühmte „Trinklied“ aus der „Traviata“ von Verdi, das unter „Libiamo nell lieti calici“, oder auch Brindisi bekannt ist, sowie „Barcelona“ wurden vom Ensemble eindrucksvoll dargeboten.

Ein kleiner Wehmutstropfen war, dass das Feuerwerk, das liebevoll aufbereitet war, bereits während der Schlussnummer „Barcelona“ donnernd zu hören war. Aber kein Problem für die Sänger, und das Orchester, die auch das bravourös meisterten.

Lidia Baich spielte auch an diesem Abend ihre legendäre „Guarneri del Gesú“ (aus dem 18. Jahrhundert) vom Geigenbauer Giuseppe Guarneri aus Cremona.

 

Ein ausführliches Video des Konzertes sehen Sie bald auf Klingers Kulturpavillons Youtube-Channel! (https://www.youtube.com/channel/UCcRUQXHdzBIAgrRUF_GAMww)

 

 

 

Startschuss für renommiertes Festival

 

Grafenegg, Niederösterreich

Das Grafenegg Festival findet wieder statt!

Vom 19. August bis zum 11. September bittet Gründer, künstlerischer Leiter und Pianist Rudolf Buchbinder – obgleich hoch dekoriert, verabscheut er Titel, weswegen man nicht „Professor“ sagen darf – hochrangige Künstler und Künstlerinnen zu einer Gesangsdarbietung mit erstklassiger Orchesterbegleitung in den Wolkenturm in Grafenegg.

Klang trifft Kulisse – und hochwertige Orchester wie zum Beispiel das Cleveland Orchestra, das London Symphony Orchestra und natürlich die Wiener Philharmoniker. Das alles in Grafenegg. Auch gefragte Künstler wie René Pape werden sich die Ehre im Wolkenturm geben.

Buchbinders Karriere, die auch mit Grafenegg verwoben ist, begann als Kammermusiker. Er ist weltweit gefragter Konzertpianist. Sein umfangreiches Repertoire schließt auch zahlreiche Kompositionen des 20. Jahrhunderts ein. Für die Einspielung des Gesamtwerkes von Joseph Haydn für Klavier erhielt Rudolf Buchbinder den „Gran Prix Du Disque“. Seit dem Jahr 2007 ist Buchbinder auch künstlerischer Leiter von Grafenegg.

In einem ORF-Interview betonte er, dass die Saisonen 2017 und 2018 praktisch bereits geplant seien. Den Aufstieg des Festivals Grafenegg verglich Buchbinder mit seiner eigenen Karriere: Es sei „sehr schwer, hochzukommen, aber noch viel schwerer, oben zu bleiben“.

 

 

Sportliche Theaterfahrten: Lust auf Kobersdorf – Bike mit Böck.

Schlossspiele Kobersdorf

Burgenland

Die Schlossspiele Kobersdorf sind bekannt für ihre innovative Stückauswahl. Aber genauso für die außergewöhnlichen Anfahrts-Erlebnisse: An zwei Vorstellungs-Tagen bietet der Intendant Wolfgang Böck sogenannte Theaterfahrten an. Die Individualanreise zu einem Treffpunkt erfolgt entweder mit dem Motorrad oder an einem anderen Tag mit dem eigenen Oldtimer. Dann geht es unter der Leitung von Wolfgang Böck kurvig nach Kobersdorf, durch eine wunderschöne Landschaft und mit viel Elan. Anschließend steht ein Besuch der heurigen Vorstellung „Otello darf nicht platzen“ von Ken Ludwig auf dem Programm. Klingers Kulturpavillon begleitete beide Touren, die zu einem Erlebnis wurden. Bei der Motorradausfahrt hatte man mit dem Wetter zu kämpfen.  Es regnete bereits bei der Abfahrt. Am 16. sowie 24. Juli war es soweit.

Die theaterbegeisterten Biker trafen sich am 16. Juli in Mattersburg/Burgenland. Leider mussten sie in „Doppelpanier“ ausrücken, denn das Wetter spielte nicht so ganz mit. Am 24. Juli war Treffpunkt Katzelsdorf/Leitha in Niederösterreich, beim Schloss Katzelsdorf. Wunderbare Oldtimer waren zu bestaunen, die danach über die hügelige Landschaft der buckligen Welt in Richtung Kobersdorf rollten.

Dass Komik aus Not und Verzweiflung entstehen kann, zeigt das Stück „Otello darf nicht platzen“ von dem Erfolgsautor Ken Ludwig, der das Stück im West End Theatre in London 1986 uraufführen ließ. Seitdem entwickelte sich das Stück zum beliebten Kassenschlager, der auch in den Wiener Kammerspielen für Lachsalven sorgte.

Nun also Open Air, in einer wunderbaren Atmosphäre im Grünen, im Schloss Kobersdorf. Unter der Regie von Theaterprofi Michael Gampe und in Kostümen von Gerti Rindler spielen der Intendant selbst, weitere Darsteller sind Alexander Braunshör, Sarah Jung, Gerhard Kasal, die aus „Vorstadtweiber“ bekannte Gertrud Roll, Erich Schleyer und Elfriede Schlüsseleder.

Ein lustig-unterhaltsamer Theaterabend in Kobersdorf!

Tito Merelli, der italienische Startenor und Max, der tollpatschige, aber bemühte Assistent des Operndirektors, geben sich die Klinke in die Hand.

 

Fotos von den Theaterfahrten gibt es hier:

 

Theaterfahrt mit Bike am 16. Juli

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Ein lustiger Schnappschuss von Intendant Wolfgang Böck  (c) Klingers Kulturpavillon

 

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Viele begeisterte Biker folgten Böcks Aufruf zur Theaterfahrt (c) Klingers Kulturpavillon

 

Sehen Sie hier das Youtube-Video vom Start der Theaterausfahrt zu den Schlossspielen Kobersdorf:

 

 

Theaterfahrt mit Oldtimer am 24. Juli

 

Alle Bilder (c) Klingers Kulturpavillon

Die Schlossspiele Kobersdorf führen „Otello darf nicht platzen“ noch bis zum 31. Juli auf.

Nähere Informationen unter http://www.kobersdorf.at

 

 

KSch. Otto Schenk als Stargast bei „heute leben“- ein Erlebnis

ORF, Wien

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(c) globe.wien

 

Soll man ihn Publikumsliebling nennen? Genie? Kammerschauspieler Otto Schenk hört Komplimente zwar gern, „es kommt aber darauf an, von wem sie kommen“. Diese und andere Sätze fielen heute im Programm des ORF bei „heute leben“, der unterhaltsamen und informativen Nachrichten-Infotainment-Sendung. Der Bühnen-Grandseigneur gab sich die Ehre, bei Moderator Wolfram Pirchner Stargast der Sendung zu sein, und erzählte über sein neues, fruchtbares Bühnenprogramm „Zu blöd, um alt zu sein“.

Gemeinsam mit Kabarettist,Schauspieler und Bühnenvorsteher Michael Niavarani präsentiert Schenk einen launigen Abend im Wiener Globe Theater, nämlich „Zu blöd, um alt zu sein“. Karten für diese Saison? Mangelware, längst vergriffen, keine Chance! Im September geht es aber weiter mit dem Stück. Keine Sorge! Über 8000 Zuhörer, so Schenk, lockte man bereits in die neuen „heiligen Hallen“, von Niavarani, in das Globe Wien. Wolfram Pirchner versucht es dennoch charmant: „Aber für September, da gibt es noch Karten! Kann ich die denn gleich bei Ihnen bestellen?“ Schenk entgegnet cool: „Nein, bei mir nicht, aber bei meiner Frau! Das könnte ein bisschen schwierig werden!“

Eine Geburtstagsvorstellung für den 86 – er (!) gibt es natürlich auch. Es wäre ja nicht Schenk, wenn er an seinem Geburtstag nicht auf den Brettern, die die Welt bedeuten, stehen würde. Gut möglich, dass die Fans Schlange stehen, um ihrem Idol zu gratulieren. Sehr wahrscheinlich sogar. Er lässt sich ja nichts SCHENK(EN).

Eine echte Männerfreundschaft

Mit Michael Niavarani verbindet Otto Schenk Einiges. Er käme zwar „aus einem ganz anderen Lager, einer ganz anderen Welt“, aber seit die beiden gegenseitig eine Laudatio auf den jeweils Anderen gehalten haben, ist wohl der Funke vollends übergesprungen. Über seinen Lebensmenschen, den leider verstorbenen Helmuth Lohner, sagte Schenk einmal: „Die einzige Ebene, auf der wir uns nicht angenähert haben, war die körperliche. Sonst waren wir eins. Jeder wusste, wann die Pointe des anderen kam.“

Über Niavarani sagt Schenk heute: „Wir sind von derselben Mafia. Ein Wesen.“ Das klingt doch gut. „Nia bringt mich auf Dinge, die ich selbst nicht von mir wusste. Bei ihm muss ich das nicht. Er sprüht von selber.“ Ein gemeinsames, unterhaltsames Bühnenprogramm war also ein logischer Schritt…

Und, wie geht das zu? Schenk: “ Wir sitzen wie die Trotteln und fangen an zu reden. Wir nehmen uns vor, die guten Nummern der vorigen Vorstellung zu sagen, die fallen uns nicht ein, wir erfinden dann neue, aus Angst.“ Beim Zusehen merkt man aber keinesfalls, dass Angst eine Triebfeder der beiden ist. Aber: Angeblich haben sie wirklich kein Skript an diesem Abend. Sie reden drauflos. Vielleicht macht es gerade das so genial.

Am Ende erscheint eine Mitarbeiterin von „heute leben“ mit Blumenstrauß im Studio, um Otto Schenk zum Geburtstag zu gratulieren. Sie gibt ihm links und rechts Wangenküsschen. Pirchner darauf: „Schaun´s, jetzt bekommen Sie sogar ein Busserl!“ Darauf Schenk, ganz Gentleman, schelmisch: „Zwei!“

 

Links:

Die Sendung nachsehen: http://tvthek.orf.at/program/heute-leben/4660213

Globe Wien: http://www.globe.wien

Zum Glück kein Regen! Das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker 2016

Gloriette + Park

Wien

Die berühmten Wiener Philharmoniker in ihrer Besetzung gaben sich bei ihrem traditionellen Sommernachtskonzert (welches leider schon oft in strömendem Regen stattfinden musste) die Ehre. Das Wetterglück war diesmal auf ihrer Seite, und auch ein farbenprächtiges Feuerwerk bahnte sich zu einem Musikstück seinen Weg in den Himmel. Dirigent Semyon Bychkov hatte seine reine Freude zu musizieren. Das „Stage Design“ wurde übrigens von Volkstheater-Bühnenbildner Hans Kudlich durchgeführt.

Eines der Konzert-Highlights war sicherlich das „Konzert für 2 Klaviere und Orchester in d-Moll“ von Francis Poulenc. Dieses ist sowohl von asiatischer Gamelan-Musik als auch von Tönen W.A. Mozarts inspiriert. Bestritten wurde dieses von den beiden Schwestern Katia und Marielle Labéque. Marielle ist mit dem Dirigenten verheiratet. Die beiden Französinnen bewiesen einmal mehr virtuose Tastenkunst! Die Eine gilt als eher introvertiert und ruhig im musikalischen Ausdruck, die Andere als temperamentvoll und extrovertiert. Beide jedoch beherrschen auf der Klaviatur selbstverständlich einen jeden Ausdruck. Elegant und verspielt eröffnen sie das Werk mit dem „Allegretto ma non troppo“, das sie sehr zieren und ausschmückend darbieten. Das „Larghetto“ klingt bezaubernd, wenn manchmal eine Atonalität durchdringt. Hier ist Spielraum für die asiatische Gamelan-Musik, die Poulenc hier auf eine sanfte, andachtsvolle Weise einbettet. Das „Finale: Molto Allegro“ klingt mehr nach Mozart. Bevor die Damen zum gewaltigen, orchestergestützten Finale ansetzen, klingt die Trommel noch einmal sehr dominant durch.

Eine kleine, nicht minder explosive Zugabe geben die Schwestern Labéque bei Camille Saint-Saens Finale zum berühmten „Karneval der Tiere“. Er schrieb ihn 1886.Wer hätte dieses berühmte Werk nicht schon einmal in der Schule gehört, das „Aquarium“ gehört zweifelsfrei zu den Meisterstücken aus diesem Karneval. Die Querflöte ist „atemlos“, schnell und berauschend geht es durch die Sommernacht. Es kamen sogar so viele Besucherinnen und Besucher, dass das Gelände gesperrt werden musste.

Mit dem Komponisten Maurice Ravel setzte Bychkov ein eher unbekanntes sowie ein überaus bekanntes auf das Programm des diesjährigen Sommernachtskonzertes. Mit der „Suite Nr. 2 aus dem Ballett Daphnis et Chloé“ ließ er Blasinstrumente Naturstimmen nachahmen. Was mit einem lauen, leisen Frühlingsmorgen beginnt, endet in einem exstatischen, wilden, leidenschaftlichen Tanz, der spür- und hörbar ist. „Leider“ muss mitten in der leisen Morgenstimmung, die von Hörnern begleitet wird, ein Hornist das Instrument absetzen, weil ihn die Nase juckt. Oh je! Auch Kastagnetten kommen zum Einsatz, wieder einmal nach dem „Espana“ von Emil Waldteufel beim Neujahrskonzert 2016. Wunderbar mystisch und träumerisch ruhig geht es auch bei diesem Werk zu. Gegen Ende wird es aber dann schon etwas verstörend und unklar.

Dann, aber dann: Das „Ballett für Orchester“ von Ravel, und ? Weiß der geneigte Leser, worum es sich handelt? Natürlich: Um den „Bolero“. 169 mal schlägt die kleine Trommel dazu den selben Rhythmus. Und jedes Instrument stellt sich prestigeträchtig vor. Es wird lauter und intensiver, man hat das Gefühl, die Musiker würden mit chirurgischer Exaktheit versuchen, dem Bolero auf den Leib zu rücken. Dumpf und hell, fließend und straff. Die Pauke ist hörbar motiviert. Bychkov bestätigt mit lebhafter Mimik einer mutmaßlich verunsicherten Posaune den tollen Einsatz. Die Trommel tritt nicht, wie bei manch anderen Interpretationen in den Hintergrund, sondern wird immer mächtiger.

Als 1. Zugabe bedient sich das Orchester aus der Operetten-Trickkiste und holt einen schmissigen, launigen „Can-Can“ aus Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ hervor. Lachende Violinisten und opulente Feuerwerkskörper sind hier zu sehen.

Die 2. und letzte Zugabe ist ganz klassisch „Wiener Blut“, der große Walzer, verbunden mit der gleichnamigen Operette von Strauss Sohn. Mit ein bisschen viel Bass wird er interpretiert. Tanzende Paare aus dem Publikum bahnen sich ihren Weg durch selbiges, sogar mit Rucksäcken auf dem Rücken wird getanzt.

Ein stimmungsvolles Konzert ganz nach französisch-spanischen Motiven mit einer Prise Wiener Charme.