Kammersängerin

ECHO Klassik für das Lebenswerk für Kammersängerin Brigitte Fassbaender!

 

FassbaenderB_Octavian_Mu82

(c) Isoldes-Liebestod

 

 

Die Kammersängerin und Mezzosopranistin Brigitte Fassbaender schlüpft außergewöhnlich gerne in Hosenrollen. Der Prinz Orlowsky aus J. Strauss´ „Fledermaus“ ist so eine Leibrolle von ihr, oder aber auch der Octavian im „Rosenkavalier“ (R. Strauss). Sie wurde von ihrem Vater, dem bekannten Kammersänger Willi Domgraf-Fassbaender, unterrichtet. 

Mit unzähligen Rollen hat sie auf sich aufmerksam gemacht. Eigentlich wollte sie ja zum Film oder auch zum Theater, als Schauspielerin. Doch ohne das Wissen ihrer Eltern fing sie zu singen an, bis ihr Vater meinte, er würde sie unterrichten und sie solle keine Zeit mehr verschwenden. Das „Hemmnis“, beim eigenen Vater zu studieren, legte sie schnell ab: „Er war ein wunderbarer Pädagoge, ich musste ihn fast zur Strenge zwingen.“, so sagte sie einmal in einem Interview.

Besonders beeindruckend war die Zeit, wo sie sich durch die „niederen Rollen“ zu den höheren sang. Sie interpretierte Dienstmägde genauso wie auch männliche Diener. Plötzlich hatte sie Weltstars als Kollegen.

Sie wollte auf der Bühne nicht alt werden, deswegen plante sie schon früher ihren Rückzug aus der aktiven Gesangswelt. Sie widmete sich dem Inszenieren. Die frühere Karriere hilft sehr dabei, sich dann in eine Inszenierung hineinzufühlen, denn man weiß ganz genau, was die Sänger und Sängerinnen brauchen.

Brigitte Fassbaender bezeichnet sich selbst als „heillos kreativ“. Sie bekommt den ECHO Klassik für ihr Lebenswerk verliehen. Die Verleihung findet am 29. Oktober im Rahmen einer Gala in der Hamburger Elbphilharmonie statt.

 

HAPPY BIRTHDAY, Renate Holm!

ks_renate_holm

 

Die Kammersängerin, Professorin und deutsch-österreichische Opernsängerin und Schauspielerin Renate Holm (geboren in Berlin) studierte in Deutschland und Österreich Gesang. Unter anderem bei Maria Ivogün und Maria Hittorf.

Recht bald konnte sie auf Empfehlung des Hubert Marischka (Debüt 1957 an der Volksoper Wien) ihre Bühnenkarriere in andere Bahnen lenken. Sie trat in allen wichtigen Opern- und Operettenrollen bei Mozart, Rossini, Verdi, Puccini, Strauss (Richard und Johann), Lehár, Ziehrer und Kalman auf.

1960 folgte ihr Debüt als Gretchen im Wildschütz an der Wiener Staatsoper. Bald sang sie dort als fixes Ensemblemitglied auch unter Herbert von Karajan.

Durch ihre Mitwirkung an Film- und Fernsehproduktionen und musikalischen Unterhaltungssendungen wurde sie einem sehr breiten Publikum bekannt.

2012 wurde sie mit dem Carl-Michael Ziehrer-Preis ausgezeichnet.

 

Der Kulturpavillon gratuliert zum Geburtstag!

NEUES von…KS Elina Garanca

 

garanca

Opernhaus.ch

 

 

Die lettische Mezzosopranistin (seit 2013 Österreichische Kammersängerin) ist im März und April an der Met(ropolitan Opera) New York als Sara in „Roberto Devereux“ engagiert. Weiters wird sie ungewöhnlicher Weise im Juni als „Romeo“ in „I Capuleti e i Montecchi“ zu sehen und zu hören sein, und zwar am Gran Teatre Liceu in Barcelona.