Mathias Hausmann

„MADAMA BUTTERFLY“ (Puccini) an der Oper Leipzig – mit Kyung Rim, Hausmann, Rivero

Die westliche Welt bricht in die östliche ein, so lässt sich dieses Puccini-Meisterwerk kurz zusammenfassen. Es geht um Liebe, und das Verlassen-Werden. Aber, eines schönen Tages, das wissen wir alle, kommt er wieder. So meint zumindest Cio-Cio San. An der Oper Leipzig kam das Werk zur Aufführung.

Drei verschiedene Rollen für die Frau im Jahr 1900 waren der Ausgangspunkt für die Handlung. Entweder die Frau bekam Kinder und führte den Haushalt, oder aber sie war für die sexuelle Befriedigung des Mannes verantwortlich, oder aber eine Frau, die den Mann nur kulturell unterhielt (die Geisha). Cio-Cio San ist die Rolle als „brave“ Ehefrau zugeteilt. Als durch den Selbstmord des Vaters die Familie in bittere Armut „stürzt“, versucht sie sich als Geisha.

Bis sie sich an einen schmierigen Heiratsmakler wenden muss, der ihr den Amerikaner Pinkerton zuschanzt….

Als Hauptprotagonistin Cio-Cio San ist Sae Kyung Rim nicht nur optisch eine Idealbesetzung. Auch an der Ausstrahlung und der stimmlichen Strahlkraft mangelt es ihr nicht.

In der Rolle der Suzuki ist Sandra Fechner zu sehen und zu hören. Erhaben und doch ergeben.

Als blonde Kate ist Lissa Meybohm zu erleben. Die Berlinerin gibt der Figur nicht nur den typischen Charme, sondern auch Attitüde.

Catrin von Rhein ist eine eindrucksvolle Mutter.

Die Cousine Hitomi Yakamoto ist in ihrer hilfsbereiten Stellung ein immer gern gesehener Gast.

Die beiden männlichen großen Parts sind mit Gaston Rivero als Pinkerton und Mathias Hausmann als Konsul Sharpless profund besetzt.

Die Inszenierung von Aron Stihl ist modern, hält sich an manchen Stellen zurück, wo sie doch ein wenig an Schwung gewinnen sollte.

Die Kostüme in der Inszenierung schwanken zwischen streng traditionell (Kimono) und moderner bis gehobener Freizeitkleidung (Sharpless und Konsorten).

Dirigent Christoph Gedschold spielt das Gewandhausorchester Leipzig wacker durch die Japanische Tragödie in 3 Akten.

 

Weitere Spieltermine an der Oper Leipzig:

06. Februar 2018, 19:30

18. März 2018, 18:00

 

http://www.oper-leipzig.de

 

HAPPY BIRTHDAY, Mathias Hausmann!

 

 

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Mathias Hausmann (c) mathiashausmann.com 

 

 

Der Grazer Bariton, Opernsänger Mathias Hausmann, sang sehr erfolgreich in der Spielzeit 2016/17. Diese brachte für den vielbeschäftigten Sänger Rollendebüts wie den Enrico Ashton in „Lucia di Lammermoor“, oder aber auch die Uraufführung von Thomas Morses „Frau Schindler“, wo er den Oskar Schindler verkörperte.

In der folgenden Spielzeit kommt für ihn der Rodrigo, Marquis di Posa, in „Don Carlo“ an der Oper Leipzig. Auch in Österreich wird er in der Funktion des Konzertsängers auftreten, Adam Fischer wird ihn zwei Mal bei den Haydn Festspielen in Eisenstadt/Burgenland musikalisch begleiten.

Klingers Kulturpavillon wünscht Alles Gute zum Geburtstag!

Happy Birthday, Mathias Hausmann!

 

(c) Homepage Mathias Hausmann

 

 

Der gebürtige Grazer Mathias Hausmann ist auf allen Bühnen sehr gefragt. Sein Bariton ist begehrt und besticht in vielen Rollen, ob Wien, Leipzig, München, Mailand, Caracas, ob Verdi, Puccini oder Mozart. Er hat einfach die ideale Stimme für Vielseitigkeit.

Nach einem Studium bei Karl Ernst Hoffmann in Graz, Walter Berry in Wien und Ryland Davis in London wurde er engagiert, um mit Größen wie Cecilia Bartoli, Thomas Hampson, Thomas Allen, Christa Ludwig oder Ileana Cotrubas zu singen.

Bei den Seefestspielen Mörbisch 2005 gab er einen umjubelten „Danilo“.  Hausmann tritt öfters in Salzburg und Edinburgh auf, reist überhaupt um die ganze Welt, bis nach New York und Tokio. Auch Liedgesang ist ihm kein Fremdwort.

In den kommenden Spielzeiten dürfen wir uns auf seinen ersten „Don Giovanni“ und „seinen Kopf“ (sprich Jochanaan in „Salome“) freuen!

Heute feiert der Sänger Geburtstag.

Alles Gute vom Kulturpavillon!

NEUES von…Mathias Hausmann

Gibt es etwas Neues?

Mathias Hausmann (c) Wilfried Hösl

Mathias Hausmann (c) Wilfried Hösl

Der Grazer Bariton ist schnell unterwegs auf der Karriereleiter, und sie zeigt weiter nach oben. In den nächsten Monaten warten auf ihn neben einem Wiener Graf Danilo in der „Witwe“ (Lehár) an der Volksoper Wien in Leipzig sehr fordernde Opernrollen: Etwa ein Graf Almaviva im „Figaro“ (Mozart), Sharpless in der „Madama Butterfly“ (Puccini), Giorgio Germont in „La traviata“ (Verdi), Marcello in „La bohéme“ (Puccini) und viele mehr.

Bitte vor den Vorhang, Mathias Hausmann!

MATHIAS HAUSMANN

Mathias Hausmann ist ein österreichischer Bariton. Er ließ sich bei Karl Ernst Hoffmann in Graz im Fach Gesang ausbilden. Weitere Lehrer von ihm waren KS Berry in Wien und Ryland Davies in London. Er erhielt ein Stipendium des Royal Opera House Covent Garden. Hausmann absolvierte Meisterkurse bei Cecilia Bartoli, Grace Bumbry, Christa Ludwig und Thomas Quasthoff. Künstlerische Impulse kamen von Thomas Hampson.

Im Jahr 2003 debütierte Mathias Hausmann an der Grazer Oper. Ein Jahr darauf wurde er festes Mitglied der Wiener Volksoper, welche bis heute auch sein Stammhaus ist. An der Mailänder Scala ist er ebenso unter Vertrag.

Er gastierte an Opernhäusern in Antwerpen, Genf, Buenos Aires und Bern.

Er trat bei zahlreichen Festivals wie Klangbogen Wien, Frühjahrsfestival des Wiener Musikvereins, styriarte Graz, London Handel Festival, Edinburgh Festival, Seefestspiele Mörbisch auf. Konzerte gab er schon unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Sir Colin Davies, Gustavo Dudamel, Adam Fischer, Leopold Hager oder Sebastian Weigle.

Zuletzt gestaltete er Liederabende in Marseille, Mailand, Kiew, Washington und New York.

2013 kehrte er ans Teatro Colón in Buenos Aires zurück, wo er nach seinem Debüt zum Sänger des Jahres ernannt wurde.

Ab der Saison 2013/14 ist er Ensemblemitglied an der Oper Leipzig. Dort gestaltet er unter anderen die Partien des Orest in Richard Strauss´ „Elektra“ oder den Giorgio Germont in „La traviata“ von Verdi.

-Martina Klinger-

Links:

http://www.mathiashausmann.com