Premieren-Donnerstag

Theater in der Josefstadt: „Rosmersholm“ (Ulf Stengl nach Henrik Ibsen) – Premiere

Am Theater in der Josefstadt feiert morgen Donnerstag das Stück „Rosmersholm“ Premiere. Der Wiener Ulf Stengl kreierte nach Motiven des gleichnamigen Stücks von Henrik Ibsen eine Fassung voller Dramatik. Versuche zur Traumabewältigung inklusive. Elmar Goerden führt an der Josefstadt Regie.

Selbstmorde auf dem Landgut Rosmersholm sind der Ausgangspunkt. Ein Aufschrei. Verzweiflung. Schuld. Trauer. Politisches Begehren. Trennung. Ein junges Liebesglück wird zerstört. Das alles passt sowohl in Ibsens Zeit als auch in unsere.

Intensive Szenen sind zu erwarten, wenn Herbert Föttinger als Johannes Rosmer, Katharina Klar als junge Rebekka und Joseph Lorenz als Bruder von Rosmers toter Frau, Kroll, in das Geschehen einsteigen. Zwei Stunden Theater pur.

Die Uraufführung des Stücks fand im Januar 1887 in Bergen statt. Die deutsche Uraufführung im April desselben Jahres am Theater Augsburg.

Info:

„Rosmersholm“ (Ulf Stengl nach Motiven des gleichnamigen Stücks von Henrik Ibsen) am Theater in der Josefstadt, Wien

Es spielen: Katharina Klar, Herbert Föttinger und Joseph Lorenz

Premiere am 07.11.2019, 19:30 h

Kartenbestellung: http://www.josefstadt.org, Telefon: +43 1 42700-300, oder über das Smartphone mit der Josefstadt-App

Neuigkeiten

Die Opernsängerin Giuliana Castellani ist tot.

Die aus Locarno in der Schweiz stammende Opernsängerin starb bei einem Autounfall in Tirol/Österreich.

Castellani war bekannt für ihre Liedinterpretationen. Sie sang das Stabat Mater (Rossini) in Norwegen, interpretierte klassische Arien wie „Che faro senza Euridice“. Die Mezzosopranistin hatte sich für eine Audition in Österreich aufgehalten.

R.i.P.

Neuigkeiten

Jonas Kaufmann erhält den Goldenen Rathausmann von Wien.

Tenor Jonas Kaufmann erhielt nach seinem Wien-Konzert den „Goldenen Rathausmann“ von Bürgermeister Michael Ludwig überreicht. Kaufmann bringt eine neue CD mit dem Titel „Wien“ (gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern) heraus. Das 1. Konzert zum Auftakt einer Europatournee fand im Wiener Konzerthaus statt.

Kaufmann ist bekannt dafür, dass er sich mit aller Kraft für seine Projekte einsetzt. Seine Stimme und seine Kondition erlauben es ihm. Das Album „Wien“ lag auch gewissermaßen auf der Hand, denn seine Wiener Fans haben sicherlich schon lang auf solch ein Werk gewartet. Und nicht nur sie. Die CD enthält Klassiker wie „Wien wird bei Nacht erst schön“ oder Operettenmelodien von Lehár und Strauss bis Benatzky und Kálmán („Zwei Märchenaugen“).

Die Tournee führt Kaufmann über Wien nach München, Budapest, Stuttgart, Berlin, Nürnberg bis Paris, Hamburg und Brüssel. Eine so außergewöhnliche Stimme würde auch eine ebensolche Open-Air Location füllen, etwa den Wolkenturm von Grafenegg oder den Steinbruch von St. Margarethen. Er begeisterte schon mit seiner „Italienischen Nacht“ in der Waldbühne Berlin.

Mehr Informationen zu Terminen:

https://www.jonaskaufmann.com/de/188/termine.html

SPECIALS & CONCERTS

O-MIA – Ein Erfolg von KS Ildiko Raimondi und Herbert Lippert

O-MIA, das steht für Operette Made In Austria. Es handelt sich dabei um ein innovatives Operettenprojekt. Versucht wird, das Genre wieder neu zu beleben, zu erfrischen. Die Grundelemente (Wiener) Charme, Flair, Witz und große Ausstattung sorgen auch heute noch für Begeisterung. Ohne verstaubte Attitüde. Filmische Elemente verbinden sich mit der Tradition, so entsteht ein einmaliges Projekt. Ein „historisch-dokumentarisches“ Event erwartet die Besucher.

Grammy-Preisträger Herbert Lippert und KS Ildikó Raimondi, beide Opernsänger, wollen der Operette „wieder auf neue Beine“ helfen. Der Stoff und die Thematik sollen Menschen auch noch 2019 begeistern. Das Kulturgut Operette soll auch in Zeiten von Social Media bestehen können. Ihre innovativen Konzerte sorgen landesweit für Begeisterung. Auch von einem Export nach Amerika ist die Rede.

Info: Konzerte OMIA – Operette Made in Austria, nächster Termin am 23.10. im Brucknerhaus Linz. Mit: Ildiko Raimondi, Sopran, Herbert Lippert, Tenor, Dirigent Ernst Theis. Schauspieler im Film: Michael Dangl, Johannes Silberschneider. Orchester: O-MIA Jugendorchester. Mit den St. Florianer Sängerknaben. http://www.o-mia.com

Vorankündigungen/NEWS

Lesung mit KS Prof. Harald Serafin

Der erfahrene Sänger und Kult-Theaterstar gastiert mit einer seiner in letzter Zeit rar gewordenen Lesungen aus seinem Buch „Nicht immer war es wunderbar“ (Amalthea Verlag) in Wien.

Die Senioren Residenz Josefstadt im Hamerling bietet eine edle Kulisse für die künstlerischen und humoristischen Anekdoten.

Info: Lesung mit KS Prof. Harald Serafin in der Senioren Residenz Wien Josefstadt, am 17.10. um 18:30 h. Der Eintritt kostet 12 Euro.

MUSIK UND DAS GANZE THEATER - Eine Leidenschaft von mir, Vorankündigungen/NEWS

Vornamen und andere Dramen: „Der Vorname“ feiert Premiere in den Wiener Kammerspielen

Premierenfieber frei nach der Romanfigur „Stefan Kowalsky“: Five Hours to go! Die schwungvolle Komödie französischer Autoren (Delaponte und de la Patelliere) feiert heute in den Wiener Kammerspielen in der Regie von Folke Braband Premiere.

„Niemand sagt alles, niemand! Jeder hat Geheimnisse, Erlebnisse, die er nicht teilt, verborgene Ecken des Lebens.“ (Pierre)

Ein entspannter Abend unter Freunden soll sich in Richtung Disharmonie entwickeln, als ein Streit um einen Baby-Namen entbrennt. Elisabeth, Pierre, Claude, Vincent und Anna. Das sind die bekannten Namen dieses Stücks. Ein unbekannter Name, der mit „A“ beginnt, sorgt erst für Neugier und dann für Unbehagen. Ohne eine Pause wird durchgespielt, die Freunde widmen sich der gepflegten Unterhaltung, bis die Fassaden brechen.

Mit Susa Meyer als Elisabeth, Marcus Bluhm als Pierre, Oliver Rosskopf als Claude, Michael Dangl als Vincent und Michaela Klamminger als Anna.

Info: „Der Vorname“; Komödie von Mathieu Delaporte und Alexandre de la

Patelliere. In den Wiener Kammerspielen, Premiere 3.10., 19:30 h

Neuigkeiten

Der Pianist Paul Badura-Skoda ist tot.

Paul Badura-Skoda, ein Ausnahmepianist, ist gestorben. Badura-Skoda wurde 91 Jahre alt. Er wurde früh gefördert von Dirigenten wie Furtwängler und Karajan.

Der Pianist fühlte sich der Wiener Klaviertradition verbunden und 70 Jahre stand er auf den Konzertbühnen dieser Welt. Immer umgeben von einer Aura des Ehrgeizes und der Rastlosigkeit.

Salzburg, Tokyo oder New York. Er eroberte die Städte mit der Vertonung von anspruchsvollen Klavierstücken, und war ein Verfechter des Originalklangs.

RIP.

Neuigkeiten

Exklusives Gastspiel in der Kulturszene Kottingbrunn.

Eine humorvolle Lesung mit Musik erwartet das Publikum im schönen Ort Kottingbrunn: Sie kennt man aus dem Theater und aus Krimiserien als „Bibi Fellner“. Er hat beruflich oft in Haag beim Theatersommer zu tun (dort ist er der „Vorsteher“). Fans haben es sofort erkannt: Es handelt sich um Adele Neuhauser und Christian Dolezal.

Der kluge und durchdachte Roman „Plötzlich Shakespeare“ des Autors David Safier dient als Grundlage für die musikalische Lesung. Inhaltlich beschäftigt sich dieser mit der Hypnose einer liebeskranken Frau, wobei sie zurück in Shakespeares Zeiten gelangt. Sie wacht in seinem Körper auf, nicht gerade günstig, dass sich dieser gerade duelliert…

Das allumfassende Thema Liebe spielt ebenso eine gewichtige Rolle: Denn erst wenn die Frau herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist, darf sie in die Gegenwart zurückkehren.

Es verspricht spannend zu werden, die beiden profunden Mimen bürgen für Qualität. Musikalisch unterstützt werden sie von Peter Wesenauer und Susanne Hehenberger.

Weitere Informationen:

Kulturszene Kottingbrunn /Kulturwerkstatt am 10. Oktober um 19:30 zeigt das Programm:

„Plötzlich Shakespeare“ – Lesung mit Musik

mit Adele Neuhauser und Christian Dolezal

Karten: telefonisch unter 02252/74383 per Mail unter office@kulturszene.at und online auf www.kulturszene.at

Neuigkeiten

Die Neue Oper Wien präsentiert die Oper „Angels in America“.

Am 26. September präsentiert die Neue Oper Wien, spezialisiert auf modernes Musiktheater, ihre Inszenierung von „Angels in America“.

1990 gegründet, ist die Neue Oper Wien die Anlaufstelle für moderne Werke, wie etwa „Billy Budd“ (Benjamin Britten) oder „Paradise reloaded (Lilith)“. Intendant Walter Kobéra wagt immer wieder Experimente. Das Stammpublikum der Oper verurteilt moderne Werke und Versionen nicht pauschal, kann ein Ergebnis benannt werden.

Mit „Angels in America“ hat Péter Eötvös, der bekannte ungarische Komponist, basierend auf dem Theaterstück von Tony Kushner, ein zeitgenössisches Werk geschaffen. Thematisch ist dieses zwischen gesellschaftlichen Normen und sexueller Revolution sowie der Problematik rund um AIDS angesiedelt.

Die österreichische Erstaufführung findet am 26. September 2019 in der Halle E des Wiener Museumsquartiers statt. Bei der Premiere besteht die Möglichkeit an das AIDS Haus Wien zu spenden.

Weitere Vorstellungen am 28., 29. September und am 1. Oktober.

Weitere Informationen:

http://www.neueoperwien.at