Luca Pisaroni

Vorschau: Konzert in der Autostadt.Tenöre müssen draußen bleiben!

 

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(c) Dario Acosta

Die beiden gefeierten Weltstars, KS Thomas Hampson und sein Schwiegersohn, Luca Pisaroni, geben am 04. Juni ein Konzert in der Auto-Stadt Wolfsburg. Im Rahmen des Braunschweig-Festivals – Soli Deo Gloria. Unter dem Titel „No tenors allowed“ (Keine Tenöre erlaubt!) werden die beiden Herren Arien und Duette von Verdi, Rossini, Mozart, Gounod, Bellini oder Massenet darbieten. Am Klavier begleitet werden sie von Christian Koch. Moderiert wird der Abend von Jürgen Kesting. Ob Pisaronis zuckersüße tierische Begleiter (Golden Retriever & Dachshund) auch dabei sein werden?

 

ENGLISH:

World-famous singers KS Thomas Hampson and his son-in-law, Luca Pisaroni, will be performing arias and songs from various composers such as Mozart, Bellini, Gounod, Massenet, Verdi and Rossini at the Braunschweig Festival „Soli Deo Gloria“. The concert will be held in Wolfsburg. There are „NO TENORS ALLOWED“ because the singers are a baritone and, in case of Pisaroni, a bass-baritone. On the piano: Christian Koch.

Info/Date of concert:

NO TENORS ALLOWED!

Arien für Bariton /Arias for Baritone

4. Juni 2016 / June 4 th

20:00 Uhr / 8 PM

Theater Wolfsburg / Wolfsburg theatre

Website: http://www.solideogloria.de

Vorschau: Luca Pisaroni und Anna Netrebko in Anna Bolena / Zürich

Luca Pisaroni, Bassbariton Anna Netrebko, Sopran

Oper Zürich                                                                                                März 2015

Der etablierte Bassbariton Luca Pisaroni, dem bekanntermaßen die bösen, dunklen Opernrollen liegen. Er ist es, der „Auserwählte“ für die Rolle des unerbittlichen Heinrich VIII. Dieser hat keine weiße Weste, hat doch ein außereheliches Verhältnis. Niemand ist in „Anna Bolena“ mit dem oder der jeweils anderen glücklich.

Pisaroni, der erfahrene Mozart-Sänger, schwenkt für diese Oper auf Donizetti um, lässt auch die Gesangstechnik changieren. Kein Leporello, sondern ein harter, dunkler König soll er sein.

Gemeinsam mit Anna Netrebko, die wieder die Anna, nämlich Bolena, mimen wird, steht er ab 20. März in Zürich auf der Opernbühne. Die musikalische Leitung wird Andriy Yurkevych übernehmen, inszenieren wird Giancarlo del Monaco.

Man darf gespannt sein!

 

Link:

https://www.opernhaus.ch/vorstellung/detail/anna-bolena-20-03-2015-4185/

 

 

 

 

 

Bitte vor den Vorhang, Luca Pisaroni!

Luca Pisaroni ist ein italienischer Bassbariton. Geboren wurde er in Ciudad Bolivar, Venezuela. Mit 4 Jahren übersiedelte er mit seiner Familie in die berühmte Verdi-Stadt Busseto in der Emilia Romagna, Italien. Dort beeinflussten ihn schon früh die Oper (er ging oft mit seinem Großvater hierhin). Pisaroni meint, den „Geist Verdis“ hier überall in Busseto zu spüren. Mit 11 Jahren beschloss Pisaroni, Opernsänger zu werden.

Bei Carlo Bergonzis Meisterklassen konnte er allein vom Zuhören sehr viel lernen. In Mailand, beim Studieren, fühlte er sich nicht wohl. Also zog es ihn erst nach Buenos Aires, dann weiter nach New York. Sein Österreich-Debüt gab er am Stadttheater Klagenfurt, in der Rolle des Conte Almaviva. Er erhielt den Förderpreis der Eberhard-Waechter-Medaille.

Im Sommer des Jahres 2002 wurde er bei den Salzburger Festspielen als Masetto im „Don Giovanni“ engagiert (unter N. Harnoncourt).  Diese ließen ihn bis heute nicht mehr los, und so wurde er zum gefragten Interpreten, wenn es etwas im Mozart-Bereich gab (etwa 2003 wieder der Masetto, 2007 und 2009 der Figaro, 2013 der Guglielmo, 2014 der Leporello).

Pisaroni singt auch heute vornehmlich Mozart, sein Repertoire reicht aber auch von der Barockoper bis zu Werken von Rossini und Puccini.

 

Videobeispiel von Luca Pisaroni:

„Madamina, il catalogo e questo“ (Leporello aus „Don Giovanni“)