Inhalt der OPER

Hier finden Sie Inhaltsangaben & Musikvideos von Opern

LA TRAVIATA-Worum es sich handelt:

 

Oper (Melodramma) in 3 Akten von Giuseppe Verdi. Nach dem Schauspiel La Dame aux camélias von Alexandre Dumas (1852). Uraufführung: 06. März 1853 in Venedig, Teatro La Fenice.

Die Protagonisten dieser Oper sind:

Violetta Valery*****Flora Bervoix*****Alfredo Germont*****Giorgio Germont*****Gaston*****Baron Douphol

Die Oper spielt in Paris und Umgebung, um 1850. (1. Akt im Oktober, 2. im Januar, 3. im Februar)

Die Sprache der Oper ist Italienisch.

 

1. Akt

Die Halbweltdame Violetta Valery feiert in ihrem Haus ein Fest. Eingeladen ist Gaston, der seinen Bekannten, den Studenten Alfredo Germont, vorstellt. Alfredo bewundert die Dame seit langem. Sie bittet ihn, ein Trinklied vorzubringen. Plötzlich ereilt Violetta ein Schwächeanfall. Sie zieht sich zurück, während die anderen Gäste sich in den Ballsaal begeben. Alfred aber kommt zu ihr und nützt den Augenblick, um ihr seine Liebe zu gestehen. Violetta warnt Alfredo, er solle sie besser nicht lieben. Sie sollten nur Freunde sein. Sie reicht ihm eine Kamelie und erlaubt ihm, wiederzukommen, sobald sie verblüht ist. Alfredo weiß, dass das morgen der Fall ist. Violetta, nach dem Fest benommen, denkt über Alfredos Worte nach. Sie sehnt sich nach einer stabilen, reinen Beziehung, weiß aber insgeheim, dass sie für ein Leben im Lusttaumel gemacht ist.

2. Akt

Violetta und Alfredo finden einander in Liebe. Sie ziehen in ein Landhaus bei Paris und leben drei Monate in trauter Zweisamkeit. Mittlerweile aber verdient Violetta kaum noch Geld und sieht sich gezwungen, ihre Habseligkeiten zu veräußern, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Alfredo erfährt das und reist sofort ab nach Paris, um seiner Liebe zu helfen. Ihre Schwindsucht ist jedoch besser geworden. Inzwischen läutet es bei Violetta an der Tür. Sie denkt, es sei der bestellte Notar. Doch Alfredos Vater, Giorgio Germont, tritt ein. Sie beweist ihm, dass das Paar von ihrem, nicht von Alfredos Geld lebt. Doch trotzdem möchte der Vater, dass sie seinen Sohn freigibt. Denn Violetta hat nicht den besten Ruf, und eine Verbindung zwischen ihr und Alfredo bringt wiederum eine mögliche Heirat von Alfredos Schwester in Gefahr. Überredet, ist sie bereit, Alfredo freizugeben. Sie schreibt zwei Briefe, einen an Baron Douphol und einen zweiten an Alfredo, der sie aber hierbei überrascht. Leidenschaftlich umarmt sie ihn und läuft davon. Alfredo liest den Brief und ist verzweifelt. Er sucht Trost bei seinem gerade zurückgekehrten Vater, der ihn heimholen will. Doch Alfredo ist gebrochen.

Violettas Freundin, Flora, veranstaltet einen Maskenball. Alfredo besucht die Veranstaltung, um Violetta zu finden. Er setzt sich an einen Spieltisch und gewinnt eine große Summe. Schließlich, auf dem Fest, trifft er auf Violetta am Arm des Barons Douphol. Sie bittet Alfredo, zu gehen, doch er will nur gehen, wenn sie ihm folgt. Sich an das Versprechen an Giorgio erinnernd, lehnt sie ab. Sie erklärt Alfredo, sie würde den Baron lieben. Außer sich wirft Alfredo ihr das gesamte gewonnene Geld vor den Zeugen des Balles vor die Füße. Er habe ihr nun alles zurückgegeben, was sie ihm finanziert hätte. Der ebenfalls anwesende Vater Alfredos ist fassungslos, die Gesellschaft raunt.  Alfredo kommt zur Besinnung und es reut ihn fürchterlich. Violetta sagt ihm nun, dass sie nur ihn liebe. Douphol verlangt ein Duell von Alfredo.

3. Akt

Violetta, sehr kränklich, wird von einer Hausdame gepflegt. Sie erhält einen Brief Giorgio Germonts, in dem er ihr die Rückkehr seines Sohnes zu ihr ankündigt. Violetta ist sehr glücklich, weiß aber, dass es für sie nicht mehr viel Hoffnung gibt. Sie leidet an ihrer Schwindsucht. Draußen ist Karnevalstrubel zu vernehmen. Alfredo tritt vor die todkranke Violetta. Sie träumt noch einmal den Traum vom gemeinsamen Glück in Paris. Sie sinkt zusammen. Giorgio Germont tritt ein, voll Mitgefühl für die Frau, die seinen Sohn so sehr liebt. Violetta reicht Alfredo ein Medaillon mit ihrem Porträt. Sie richtet sich auf, ruft „Ich lebe!“ und sinkt tot zurück.

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Stimmlagen der Figuren:

  • Violetta               Sopran
  • Alfredo                Tenor
  • Giorgio                Bariton
  • Flora                    Mezzosopran
  • Douphol              Bariton
  • Gaston                 Tenor

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Berühmte Arien:

Libiamo ne´ lieti calici (Brindisi, Trinklied)                   deutsch: Auf, trinket in durstigen Zügen

Alfredo und Violetta, 1. Akt

Un dí felice                                                                                         deutsch: Eines glücklichen Tages

Alfredo und Violetta, 1. Akt

E strano!                                                                                              deutsch: Wie seltsam!

Violetta, 1. Akt

Sempre libera!                                                                                   deutsch: immer frei!

Violetta, 1. Akt

O mio rimorso                                                                                    deutsch: Weh mir, im Traume!

Alfredo, 2. Akt

Un di, quando le veneri                                                                 deutsch: Wenn mit der Zeit (deine Schönheit vergeht!)

Giorgio, 2. Akt

Parigi, o cara                                                                                   deutsch: teures Paris, (lass uns fliehen!)

Alfredo und Violetta, 3. Akt

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Hintergründiges:

La traviata bedeutet eigentlich „Die vom rechten Weg Abgekommene“. Eine solche Dame gab es tatsächlich, sie war Marie Duplessis, eine Wäscherin aus der Normandie. Bald fand sie einen reichen Gönner und wohnte edel in Frankreich. Sie hatte eine Affäre nach der anderen.

Das Trinklied (Libiamo) aus dem 1. Akt (Brindisi) ist weit über die Oper hinaus bekannt. Es wird gerne bei Hochzeiten gesungen.

Verdi bezeichnete die Figur Violetta auch als Kameliendame, nach der ihr zugeordneten Blume, der Kamelie.

Eine legendäre Aufführung brachten die Salzburger Festspiele im Jahr 2005. (Regie Willy Decker). Die Violetta gab Anna Netrebko, den Alfredo Rolando Villazón und der Vater Giorgio war Thomas Hampson.

 

Hier können Sie das Trinklied hören, gesungen von Anna Netrebko und Rolando Villazón ((c)Salzburger Festspiele 2005)

 

E strano….Sempre libera! gibt es hier, gesungen von Renata Scotto:

 

Parigi, o cara singen hier Angela Gheorghiu und Roberto Alagna:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RIGOLETTO- Worum es sich handelt:

 

Oper (Melodramma) in 3 Akten von Giuseppe Verdi. Nach dem Schauspiel Le roi s´ amuse von Victor Hugo. Uraufführung: 11. März 1851 in Venedig, Teatro La Fenice.

Die Protagonisten dieser Oper sind:

Herzog von Mantua (Duca di Mantova)*****Rigoletto*****Gilda*****Graf von Monterone*****Sparafucile*****Marullo*****Maddalena

Die Oper spielt in Mantua im 16. Jahrhundert.

Die Sprache der Oper ist Italienisch.

 

1. Akt

Der Herzog von Mantua feiert in seinem Palast. Er prahlt damit, beliebig viele Frauen zur Verfügung zu haben und verrät seine zynische Einstellung.  Als der Graf von Monterone auf dem Fest erscheint, und den Verführer seiner Tochter sprechen will, verspottet ihn der Hofnarr des Herzogs, Rigoletto, auf garstige Weise. Marullo behauptet, Rigoletto würde immer abends das Haus in Richtung einer Geliebten verlassen. Daraufhin verflucht Monterone den Herzog und Rigoletto. Dieser Schwur lässt Rigoletto nicht kalt. Er will zu seiner Tochter Gilda und trifft spätnachts auf Sparafucile, der ihm anbietet, einen etwaigen Nebenbuhler seiner vermeintlichen Geliebten fortzuschaffen. Rigoletto ahnt, dass er mit Sparafucile einiges gemeinsam hat: Einer mordet mit der Waffe, der andere mit der Zunge. Schließlich macht er sich auf den Weg zur Tochter. Diese lebt in Abgeschiedenheit, weiß nicht, dass ihr Vater Hofnarr ist, und darf das Haus nur verlassen, um in die Kirche zu gehen. Sie hat die ganze Liebe ihres Vaters. Im Haus der Tochter schreckt Rigoletto auf, als er ein Geräusch auf der Straße hört. Diesen Moment nutzt der wartende Herzog von Mantua, um zu Gilda zu gelangen. Als Rigoletto sich von Gilda verabschiedet, gibt sich der Herzog nicht zu erkennen, sondern stellt sich der Tochter als Student Gualtier Maldé vor. Dabei beteuert er ihr seine Liebe. Gilda besingt ihn stürmisch, als sie allein ist. Hofleute kommen, um die vermeintliche Geliebte von Rigoletto zu entführen. Der besorgte Vater kommt zum Haus seiner Tochter zurück. Nichtsahnend, dass er seine eigene Tochter entführt, hilft Rigoletto mit. Die Hofleute beteuern ihm, der Sinne beraubt durch verbundene Augen, sie würden eine andere Frau entführen wollen. Der Fluch Monterones hat sich erfüllt, als demnach Gilda entführt wird.

2. Akt

Der Herzog von Mantua macht sich wirklich Sorgen um Gilda, da er sie in ihrem Haus nicht antrifft. Doch die Hofleute eröffnen ihm, dass sie Gilda in seinen Palast gebracht hätten. Rigoletto, ebenfalls im Palast angekommen, versucht, etwas über das Schicksal seiner Tochter, bei deren eigener Entführung er unwissend mitgeholfen hat, zu erfahren. Dem Getuschel der Hofleute entnimmt Rigoletto, dass seine Tochter im Palast sei. Rasend verwünscht er die Tuschelnden. Betroffen erfahren diese, dass Gilda seine Tochter ist. Sie, die im selben Moment aus des Herzogs Zimmer gerannt kommt, stürzt in die Arme des Vaters. Sie bekennt sich aber zum Herzog. Inzwischen wird der Graf von Monterone verhaftet, und nimmt den Fluch gegen den Herzog zurück. Rigoletto hingegen schwört dem Herzog Rache. Gilda bittet um Gnade für ihren Geliebten.

3. Akt

In einer heruntergekommenen Bar vergnügt sich der Herzog von Mantua mit der Schwester von Auftragsmörder Sparafucile, Maddalena. Rigoletto bringt Gilda ebenfalls in diese Spelunke, um ihr vor Augen zu führen, wie treulos der Herzog ist. Rigoletto verkleidet seine Tochter als Mann und schickt sie nach Verona, um sie außer Gefahr zu bringen. Er käme am folgenden Tag nach. Sparafucile soll den Herzog in der Bar töten. Es bricht ein Gewitter herein, und der Herzog will in einem Gastzimmer der Lokalität die Nacht verbringen. Sparafucile entscheidet, den Herzog dort umzubringen. Gilda jedoch, von Zweifeln getrieben, kehrt heimlich zurück und belauscht die hübsche Maddalena, wie sie ihren Bruder von dem Mord abbringen will. Lieber soll dieser den nächsten Gast, der in die Spelunke kommt, töten und dem Auftraggeber Rigoletto in einem Sack übergeben. Gilda zögert nicht, sich zu opfern. Sie klopft, und Sparafucile sticht sie nieder. Um Mitternacht kommt Rigoletto schließlich, um den Sack mit der vermeintlichen Leiche des Herzogs abzuholen und in einen Fluss zu werfen. Er muss entsetzt die Stimme des Herzogs hören, wie er nach Abzug des Gewitters singend die Kneipe verlässt. Schnell reißt er den Sack auf und entdeckt seine sterbende Tochter, die ihn um Verzeihung bittet. Rigoletto bricht zusammen. Der Fluch Monterones hat ihn nicht verschont.

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Stimmlagen der Figuren:

  • Gilda                       Sopran
  • Rigoletto                Bariton
  • Herzog                    Tenor
  • Maddalena             Alt
  • Sparafucile             Bass

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Berühmte Arien:

Caro nome  (Gualtier Maldé)       deutsch: Teurer (geliebter) Name (Gualtier Maldé)

Gilda (1. Akt)

Questa o quella                             deutsch: Freundlich blicke ich auf diese und jene               

Herzog (1. Akt)

Pari siamo                                        deutsch: Gleich sind wir beide

Rigoletto (1. Akt)

Ella mi fu rapita                             deutsch: Sie wurde mir entrissen                                            

Herzog (2. Akt)

Possente Amor                                  deutsch: Zu ihr ruft mich die Liebe

Herzog (2. Akt)

Cortigianni, vil razza dannata

(la rendete)                                             deutsch: Feile Sklaven (gebt sie zurück)

Rigoletto (2. Akt)

Si, Vendetta                                        deutsch: Ja, bald schlägt sie                                       

Duett Gilda/Rigoletto (2.Akt)

La Donna e mobile                            deutsch: Oh, wie so trügerisch sind Weiberherzen!

Herzog (3. Akt)

Bella figlia del amore                        deutsch: Schöne Tochter der Liebe

Quartett Herzog, Maddalena, Gilda, Rigoletto (3. Akt)

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Die Gilda ist eine anspruchsvolle Sopranpartie. Die Hauptarie Gildas, Caro nome, gilt als schwierig. Sie will mit dieser Arie die entbrennende Liebe zum Herzog, der, wie sie denkt, ein Student ist, ausdrücken. Dieser Mann hat zum ersten Mal ihr Herz berührt, dementsprechend emotional ist Caro nome. Gilda spricht davon, dass sie zum ersten Mal „gezittert hat“. (festi primo palpita)

Hier können Sie Caro nome hören, gesungen von der Sopranistin Angela Gheorghiu:

 

 

Der Herzog ist Frauen zugetan, ist aber der Ansicht, dass sie mehr Spielzeug seien als Menschen mit Emotionen. Es ist ihm mitunter egal, welche Frau er heute anschaut und zum „Tanz“ auffordert. Freundlich blickt er auf diese und jene.

Hören Sie hier Questa o quella (Diese oder jene), gesungen vom polnischen Tenor Piotr Beczala:

 

Doch für Gilda beginnt er wirklich etwas zu empfinden. Die Partie des Herzogs wurde unter anderem schon von Luciano Pavarotti verkörpert.  Hier hören Sie Ella mi fu rapita (Sie wurde mir entrissen), gesungen von Pavarotti:

 

Rigolettos Zorn ist unfassbar, als er erfährt, dass sich seine eigene Tochter im Palast des Herzogs befindet: Verzweifelt fordert er die Herausgabe von Gilda mit der Arie Cortigianni, vil razza dannata (Feile Sklaven), die Sie hier, gesungen von Renato Bruson, hören können:

 

Ein weltberühmter Klassiker ist die Hauptarie des Herzogs, La Donna e mobile (Ach wie so trügerisch sind Weiberherzen), die auch außerhalb der Oper immer wieder zu hören ist. (auch in Werbungen für Lebensmittel 😉 )

Hier in einer Version von Jonas Kaufmann :

 

Das Rigoletto-Quartett, ebenfalls sehr berühmt, wurde immer wieder in sehr guter Besetzung interpretiert: Bella figlia del amore (Schöne Tochter der Liebe)

Hier singen für Sie Ramon Vargas als Herzog, Anna Netrebko als Gilda, Elina Garanca als Maddalena, Ludovic Tezier als Rigoletto:

(Alle Videos, Quelle: Youtube)

Hintergründiges:

Das Libretto von Rigoletto unterlag der Zensur, und so wurde in der Vorlage des französischen Dramas Le roi s´ amuse von V.Hugo (1832) aus Paris schnell Mantua gemacht. Für Verdi lag der Kern des Dramas in der Umkehrung gewohnter Schablonen, die das Schöne mit dem Guten, das Böse mit dem Hässlichen (ähnlich wie in Grimm-Märchen) gleichsetzten. So wird der schöne, starke Herzog als besessen vom weiblichen Geschlecht und der hässliche, bucklige Hofnarr Rigoletto als liebender Vater gezeichnet.

Mit Rigoletto gelang Verdi eine der menschlichsten, aber auch widersprüchlichsten Partien. Einerseits ist er hässlich, andererseits leidenschaftlich und liebend. Der Herzog durchläuft in seiner Charakteristik die Veränderung, dass er für EINE, nämlich Gilda, wahrhaftig tiefere Empfindungen bekommt. Gilda wandelt sich von der träumerischen Arie Caro nome zu einer sehr starken Persönlichkeit, die sagt, was Sache ist.

Komplizierte dramatische und psychologische Entwicklungen werden von Verdi innerhalb kurzer szenischer Blöcke abgehandelt.

RIGOLETTO liegt auf Platz neun der weltweit am öftesten gespielten Opern.

 

 

 

 

 

 

 

Wieder da: La traviata in Bayern

Bayerische Staatsoper. München

  

 

Giuseppe Verdis Meisterwerk findet seine Wiederaufnahme an der Bayerischen Staatsoper. Die Schwindsüchtige kehrt zurück.

Allen voran sind Sonya Yoncheva (Violetta Valéry) und Rolando Villazón (Alfredo Germont) gleich nach „Donna Anna“ das fast perfekte Opernpaar. Leidend, liebend, schmachtend. Das Übrige tut Kammersänger Leo Nucci als Alfredos Vater Giorgio.

Kurtisanen liebt man nicht! Das findet Alfredos Vater, nachdem sein Sohn mit der schwindsüchtigen Violetta Valéry zusammengezogen ist. Aus Liebe zu Alfredo sieht Violetta das sogar ein. Sie verlässt ihn, stirbt arm, krank – nur noch vom Glück wahrer Liebe träumend. Eine der beliebtesten Opern Verdis hält der Gesellschaft immer noch einen Spiegel ihrer verlogenen Moral vor. Eine exemplarische Produktion! (c) Bayerische Staatsoper

Besetzung
Musikalische Leitung Pietro Rizzo
Inszenierung Günter Krämer
Bühne Andreas Reinhardt
Kostüme Carlo Diappi
Licht Wolfgang Göbbel
Chor Sören Eckhoff
Violetta Valéry Sonya Yoncheva
Flora Bervoix Heike Grötzinger
Alfredo Germont Rolando Villazón
Annina Rachael Wilson
Giorgio Germont Leo Nucci
Gaston Francesco Petrozzi
Baron Douphol Christian Rieger
Marquis d’Obigny Tareq Nazmi
Doktor Grenvil Mattia Denti
Giuseppe Matthew Grills
Ein Diener Floras Leonard Bernad
Ein Gärtner Rafał Pawnuk

WORUM ES SICH HANDELT:

DIE REGIMENTSTOCHTER

Oper (Opéra-comique) in 2 Akten von Gaetano Donizetti. Uraufführung: 11. Februar 1840 in der Opéra-Comique (Salle des Nouveautés)

Die Protagonisten dieser Oper sind:

Marie **** Tonio **** Marquise de Berkenfield **** Hortensius**** Sulpice **** Herzogin von Crakentorp

Die Oper spielt in Tirol (Österreich) um 1815.

Die Sprache der Oper ist Französisch.

1. Akt

Die Marquise de Berkenfield, eine ältliche Dame, muss vor französischen Truppen flüchten. Die Flucht führt sie gemeinsam mit Hortensius, ihrem Hofmeister, nach Tirol in Österreich. Hier erlebt sie die Angst der Tiroler vor dem französischen Feind. Zu ihrem Erschrecken taucht eine Abordnung des 2. französischen Regiments auf. Im Schlepptau der Soldaten befindet sich die junge Marie. Sie ist Marketenderin beim Trupp und wurde als kleines Kind von diesem aufgenommen, nachdem sich niemand um sie gekümmert hat.

Marie erzählt ihrem Ziehvater Sulpice, gleichzeitig der Anführer der Truppe, dass sie sich in einen jungen Bauern verliebt hat. Nur ist dieser junge Mann Tonio, ein Tiroler. In eben jenem Moment wird dieser vor die Truppe gestoßen: Er sei ein Spion und habe den Tod durch Hängen zu erwarten. Marie wirft sich zwischen Sulpice und Tonio. Sie verteidigt ihn, indem sie zugibt, dass Tonio sie vor einigen Tagen in den Bergen vor dem Absturz gerettet habe. Die Soldaten ändern daraufhin ihre Meinung und stimmen sofort mit Marie und Tonio ihr Regimentslied an.

Die Marquise muss von Sulpice erfahren, dass Marie offenbar die Tochter ihrer Schwester ist. Sie besteht nun darauf, dass sie Marie in ihr Schloss mitnehmen kann. Dort möchte sie ihr inoffiziell die derben Soldaten-Manieren „abtrainieren“ lassen, die Marie sich im Laufe ihres Lebens angeeignet hat. Tonio ist indessen für Marie sogar bereit, in das Regiment einzutreten. Die Regel lautet nämlich: Nur ein Soldat des 2. französischen Regiments darf Marie ehelichen. Doch diese reist mit der Marquise ab, und Tonio und Sulpice bleiben traurig mit dem Trupp zurück.

2. Akt

Marie steht nun schon ein Jahr unter der Aufsicht der Marquise in ihrem Schloss. Sie quält sich mit Belcanto-Gesängen, ist aber inzwischen einigermaßen auf die Etikette vorbereitet. Sie soll, so der Plan, eine standesgemäße Ehe mit dem Sohn der Herzogin von Crakentorp eingehen. Sulpice ist zur Genesung einer Verletzung in das Schloss aufgenommen worden und beobachtet Marie, die immer noch lieber ihre Soldatenlieder singt als die Schäfer-Balladen, die ihr die eigens eingestellte Gesangslehrerin beibringt.

Der Regimentstrupp erscheint, um Marie und Sulpice zu besuchen. Tonio ist inzwischen zum Offizier befördert worden und nutzt den Besuch, um bei der Marquise um Maries Hand anzuhalten. Doch diese lehnt ab. Nun eröffnet ihr Tonio, dass er nach Recherche herausgefunden hat, dass Marie gar nicht ihre Nichte sei. Die Marquise muss nun mit einem zweiten Geheimnis herausrücken: Sie bittet Sulpice um ein Gespräch unter vier Augen. Sie offenbart ihm, dass Marie ihre leibliche Tochter sei. Sie wollte ihr den Stand nach der Heirat mit einem Herzog zurückverleihen, ohne ihren eigenen Fehler büßen zu müssen.

Der Tag der Hochzeit ist gekommen. Sulpice setzt Marie in das Hochzeitszimmer. Die Gäste, unter ihnen Herzogin von Crakentorp, und der Notar treffen ein. Der Einzige, der nicht kommt, ist der Bräutigam. Er ist verhindert. Marie willigt trotzdem ein, den Ehekontrakt zu unterschreiben. In letzter Minute lässt die Marquise diesen ändern: Tonio soll ihr Bräutigam werden, weil Marie ihn aufrichtig liebt. Dieser marschiert nun mit den Soldaten ein und das junge Paar ist überglücklich.

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Stimmlagen der Figuren:

Marie                   Sopran

Tonio                   Tenor

Marquise            Mezzosopran

Sulpice                Bass

Herzogin             Alt

Hortensius         Bass

Berühmte Arien:

Chacun le sait                 (deutsch: jeder weiß es)                Marie und Regiment

Quoi? Vous m´aimez?  (deutsch: Wie? Du liebst mich?)         Marie und Tonio

Il faut partir                    (deutsch: Ich muss gehen)             Marie

Ah! Mes amis!             (deutsch: Ah, meine Freunde!)         Tonio

Salut a la France!        (deutsch: Salut an Frankreich!)         Marie

Von außerordentlicher Schwierigkeit ist die Tenorarie Ah mes amis!, die gleich mit 9 (!) hohen C´s aufwarten kann. Da muss Tonio schon wahrlich ein tapferer Bursche sein.

Maries Salut a la France! ist ein hymnisches Lob an Frankreich und sie beweist damit ihre Zugehörigkeit.

Hier können Sie die Arie Ah mes amis! hören, gesungen vom peruanisch-österreichischen Tenor Juan Diego Flórez. Er verkörperte den Tonio in einer Aufführungsserie an der Wiener Staatsoper, gemeinsam mit seiner Bühnenpartnerin Natalie Dessay als Marie.

Das Video ist mit englischen Untertiteln versehen.

Quelle: Youtube

Man beachte die Strahlkraft der C´s!

Und hier gibt es Salut a la France, gesungen von der französischen Sopranistin Natalie Dessay als Marie in derselben Aufführung. (Wiener Staatsoper, 2007)

Quelle: Youtube

Hier können Sie Il faut partir hören, interpretiert von der österreichischen Sopranistin Daniela Fally:

Quelle: Youtube (Kanal von Daniela Fally)

WORUM ES SICH HANDELT:

LA BOHÈME

Oper in 4 Bildern von Giacomo Puccini. Uraufführung: 01.Februar 1896 im Teatro Regio in Turin.

Die Protagonisten in diesem Werk sind:

Rodolfo **** Mimi****Musetta****Marcello****Schaunard****Colline****

Die Oper spielt in Paris um 1830.

Die Sprache der Oper ist Italienisch.

1. Bild

An Weihnachten muss der Poet Rodolfo gemeinsam mit seinem Freund und Mitbewohner Marcello, einem Maler, noch arbeiten. Er schreibt an einem Gedicht. Leider herrscht in der Dachwohnung, die die Männer insgesamt zu viert bewohnen, eisige Kälte. Sie wohnen im Pariser Künstlerviertel Quartier Latin. Rodolfo verbrennt das Manuskript eines seiner Dramen, um wenigstens für ein bisschen Wärme zu sorgen. Mit Ironie versuchen sich die beiden Männer aufzuheitern, denn ihre Lage ist wahrlich nicht die beste. Da kehren ihre Freunde Schaunard, ein Musiker, und Colline, ein Philosoph, zurück. Ersterer hat ein wenig Geld verdienen können, da er einem Lord vorgespielt hat. Und so kann er seine drei Freunde und sich an diesem Abend geradezu fürstlich mit Speisen bewirten lassen. Doch als sich die drei auf das Essen stürzen wollen, erklärt ihnen Schaunard, dies sei Vorrat für schlechte Zeiten. Er hätte eine viel bessere Idee: Alle werden heute zu einem Dinner ins Quartier Latin eingeladen. Doch in die Freude über diese Einladung platzt der „Hausmeister“: Er verlangt die Miete für die Dachwohnung. Den Freunden gelingt es, ihn mit Wein so betrunken zu machen, dass er schließlich über Ausflüge zu gewissen Damen berichtet.

Das wiederum nehmen die vier als Vorwand, den „sündigen“ Vermieter aus der Wohnung hinauszuschaffen, ohne dass dieser in seinem Zustand die Miete kassieren kann. Alle außer Rodolfo machen sich voller Vorfreude auf dem Weg zum Café Momus, in dem sie heute fürstlich speisen sollen. Rodolfo allerdings hat sich entschuldigt. Er komme später nach, er müsse noch einen Artikel vervollständigen.

Er wird allerdings von seiner Arbeit abgehalten: Kaum will er schreiben, klopft es an der Tür. Eine junge, frierende Frau steht draußen. Sie behauptet, ihr sei das Feuer ihrer Kerze ausgegangen und bittet ihn, sie wieder anzuzünden. Sie ist eine Hausbewohnerin, die vom Treppensteigen sehr erschöpft und augenscheinlich auch krank ist. Rodolfo möchte ihr zur Stärkung ein Glas Wein anbieten. Doch sie trinkt nur wenig und wendet sich sofort wieder zu gehen, um ihn nicht länger zu stören.

Wenig später klopft sie noch einmal, da sie ihren Schlüssel bei Rodolfo vergessen hat. Ein plötzlicher Windhauch weht Rodolfos Kerze ebenfalls aus. Er bemerkt im Dunkeln den Schlüssel und versteckt ihn schnell. Mimi, die junge Frau, sucht ihn mit ihren Händen auf dem Boden. Plötzlich berühren sich die Hände der zwei und Rodolfo muss feststellen, dass sie eiskalt sind. Er stellt sich der jungen Frau vor, er sei Poet und möchte auch wissen, wie sie heißt. Sie stellt sich ihm als Mimi vor, doch eigentlich heißt sie Lucia. Warum sie Mimi genannt wird, weiß sie nicht.

Schließlich rufen die Freunde von unten hinauf, Rodolfo möge endlich nachkommen. Er beschwichtigt seine Kumpanen. Er sei nicht alleine und würde jemanden mitbringen. Als die beiden nach unten gehen wollen, ist Rodolfo dermaßen hingerissen von Mimi, dass er sie „entzückendes Mädchen“ nennt. Er bittet sie, bei ihm zu bleiben. Sie willigt ein, sie bliebe in seiner Nähe. Gemeinsam brechen sie zum Café Momus auf.

2. Bild

Vor dem Café herrscht weihnachtliche Stimmung. Der Platz ist voller Leben, Händler verkaufen ihre Waren an Weihnachtsständen. Kinder und Passanten sind beschäftigt, Weihnachtsgeschenke auszusuchen. Auch Rodolfo und seine Freunde können nicht widerstehen, einige Sachen zu erwerben. Er kauft seiner Mimi ein rosarotes Häubchen.

Im Café Momus treffen die fünf Hungrigen auf Marcellos ehemalige Flamme Musetta, deren Verführungskünste stadtbekannt sind. Sie ist mit ihrem reifen Verehrer Alcindoro hier und versucht vom Nebentisch aus, Marcello eifersüchtig zu machen. Das gelingt ihr auch, Mimi kann beobachten, dass Musetta jedoch Marcello nicht als Trophäe möchte, sondern ihn wahrhaft liebt. Unter dem Vorwand, die Schuhe würden sie schrecklich drücken, schickt die schlaue Frau den Verehrer fort, um neue zu besorgen. Kaum ist Alcindoro weg, stürzt sich Musetta wieder auf Marcello. Dieser erliegt ihren Reizen aufs Neue. Als gerade eine Patrouille vor dem Café vorbeizieht, machen sich die Freunde samt Mimi und Musetta aus dem Staub. Nun ist der mit neuen Schuhen zurückgekehrte Alcindoro gezwungen, alle Rechnungen begleichen.

3. Bild

Es ist Winter und bitterkalt in Paris. Musetta und Marcello haben ein Lokal erworben, das neu ausgemalt werden muss. Dann kann Musetta hier als Sängerin auftreten. Zitternd und stark hustend erscheint Mimi vor diesem Lokal, um Marcello um Rat zu fragen. Rodolfo sei sehr eifersüchtig, aber das grundlos. Letzte Nacht habe er sich von ihr getrennt, sie wisse auch nicht, wo er sein könnte. Was Mimi nicht weiß, ist, dass Rodolfo gerade bei Marcello in dem Lokal untergetaucht ist. Ihr gelingt es gerade noch, sich zu verstecken, als er aus der Tür tritt.

Er gibt nur vor, eifersüchtig zu sein. In Wahrheit möchte Rodolfo Mimi zu ihrem Besten loswerden. Denn ihre unaufhaltsam fortschreitende Krankheit kann in der Eiseskälte seiner Dachwohnung nicht kuriert werden. So würde es, würden sie zusammenbleiben, ihr Elend nur verschlimmern. Mimi fängt an, bitterlich zu weinen, weil sie doch bei Rodolfo bleiben möchte. Inzwischen wird Marcello von Eifersucht geplagt, als er Musetta im Lokal mit einem Gast schäkern hört. Rodolfo hört Mimis Weinen und kommt heraus zu ihr. Er nimmt sie in die Arme, und beide versprechen sich, über den strengen Winter noch zusammenzubleiben. Erst im Frühling wollen sie sich trennen. In trauter Eintracht gehen sie davon. Bei Marcello und Musetta hängt nach Musettas kokettem Verhalten der Haussegen schief. Sie beschließen, auseinanderzugehen.

4. Bild

Marcello und Rodolfo sind nun beide wieder Junggesellen, nachdem auch Mimi in der Kutsche eines reichen Gönners gesehen worden ist. Sie verbringen die Zeit in der Dachwohnung. Üppig essen sie mit ihren zwei Mitbewohnern wieder zu Abend, es gibt Brot und Hering. Die vier werden immer übermütiger und spielen, obwohl sie eigentlich arm sind, ein Spiel der feinen Gesellschaft. Sie haben es lustig, bis Musetta verzweifelt wieder vor der Tür steht. Mimi sei unten, wolle Rodolfo sehen und sei dem Tode nah. Sie könne nicht einmal mehr die Stufen hinaufgehen. Besorgt wird sie heraufgetragen. Schließlich reißt sich Musetta ihren Schmuck vom Hals, bittet Marcello, um den Wert Medizin für Mimi einzukaufen und auch einen Arzt zu holen. Marcello hastet auf die Straße. Musetta selbst will der todkranken Mimi ihren Wunsch nach einem warmen Muff für die Hände erfüllen und macht sich ebenfalls auf den Weg. Alle Freunde versuchen nun, etwas zur eventuellen Gesundung Mimis beizutragen: Colline geht ins Pfandhaus und will sich von seinem alten Mantel trennen. Schaunard lässt Rodolfo und Mimi ein letztes Mal allein zusammen.

Mimi gesteht, dass sie sich nur schlafend gestellt hat, um die Freunde kurzfristig zu vertreiben.

Rodolfo und Mimi erleben in einem Deja-vu ihre erste Begegnung und sind selig. Doch plötzlich bekommt Mimi abermals einen schrecklichen Hustenanfall und sinkt zurück.

Alle Besorgten kehren in die Wohnung zurück, Musetta streift der nun schlafenden Mimi den gewünschten Muff über, und flüstert ihr zu, er sei ein Geschenk von Rodolfo. Glücklich schläft Mimi wieder ein. Marcello meint, dass der Arzt schon unterwegs wäre.

Rodolfo wendet sich zu seinen Freunden und möchte sich von ihnen Trost und Hoffnung holen. Doch als er aufschaut und in ihre erschrockenen Gesichter blickt, hastet er sofort wieder zu Mimis Bett. Er muss erkennen, dass sie bereits tot ist. Unter seinen verzweifelten Schreien endet die Oper.

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Stimmlagen der Figuren:

Mimi                 Sopran

Rodolfo             Tenor

Musetta            Sopran

Marcello           Bariton

Schaunard       Bariton

Colline              Bass

Alcindoro         Bass

Berühmte Arien:

Che gelida manina          (deutsch: Wie eiskalt ist dies´Händchen)        Rodolfo

Chi son? Sono un poeta (deutsch: Wer ich bin? Ich bin Dichter)           Rodolfo

Si, mi chiamano Mimi    (deutsch: Mein Name ist Mimi)                         Mimi

O soave fanciulla       (deutsch: O wundervolles Mädchen)                 Rodolfo, Mimi (Duett)

Quando me´n vo         (deutsch: Geh ich alleine)                                   Musetta (Walzerlied)

Donde lieta usci               (deutsch: Woher froh sie einst kam)                 Rodolfo

Vecchia zimarra, senti   (deutsch: Alter Mantel, höre!)                             Colline

Sono andati? Fingevo    (deutsch: Gehen sie schon? Ich gab vor,            Mimi

di dormire!                         zu schlafen!)

Am berühmtesten ist wohl zweifellos das Liebesduett zwischen Rodolfo und Mimi am Ende des 1. Bildes. O soave fanciulla wird gerne auch bei Konzerten gespielt. Es drückt eine zarte, sehnsüchtige Romantik aus, die Puccini perfekt einfügte.

Auch Musettas Walzerlied Quando me´n vo  (2. Bild) wurde sehr bekannt. Es kommt sehr selten vor, dass eine solche Arie im Walzertakt komponiert ist.

Collines Arie Vecchia zimarra, senti (4.Bild) wird oft auch als Mantelarie bezeichnet, da er sich von seinem treuen alten Mantel trennt, den er ins Pfandhaus bringt. Eine stimmungsvoll-melancholische Bassarie.

Hier können Sie „O soave fanciulla“ hören, gesungen von einem Traumpaar der Oper: Anna Netrebko (Sopran) und Rolando Villazón (Tenor)

Quelle: Youtube

Zum Vergleich, hier Mirella Freni und Luciano Pavarotti

Quelle: Youtube

Hier können Sie „Quando me´n vo“ hören, gesungen von Anna Netrebko (Sopran)

Quelle: Youtube

Der vollständige Text der Walzerarie steht Ihnen hier zur Verfügung:

Quando me’n vo‘
Quando me’n vo‘ soletta per la via,
la gente sosta e mira,
e la bellezza mia tutta ricerca in me,
ricerca in me
Da capo a‘ piè.

Ed assaporo allor la bramosia
sottil che dagli occhi traspira
e dai palesi vezzi intender sa
alle occulte beltà.
Così l’effluvio del desìo tutta m’aggira,
felice mi fa!

E tu che sai, che memori e ti struggi,
da me tanto rifuggi?

So ben:
le angosce tue non le vuoi dir,
non le vuoi dir, so ben,
ma ti senti morir!