Deutschland

Heißmann + Rassau als Frankens niveauvolles Comödianten-Duo

Die beiden Comödianten Volker Heißmann und Martin Rassau von der Comödie Fürth fühlen sich immer wieder berufen, dem Publikum vergnügliche Abende zu bescheren. In ihrem „fränggischen“ Dialekt sind sie weit über die Grenzen ihres Wirkungsgebietes bekannt.

Eines ihrer sorgfältig selektierten Programme lautet: Franken lacht – Nix als Arbeit – Kurioses und Skurriles aus der rauen Arbeitswelt. Sie bewegen sich von dem Arbeitsamt zur Marktforschung und auch die Bäckerei ist ein Schauplatz ihrer Komödiantik. Die Tücken und Herausforderungen des Alltags werden von ihnen humorvoll aufgegriffen und parodiert.

Auch musikalisch haben sie etwas zu bieten: Volker Heißmann beweist Entertainerqualitäten mit dem „Gassenhauer“: Man müsste Klavier spielen können, a lá Johannes Heesters.

Info:

Programmtipp: Heißmann und Rassau – „Franken lacht – Nix als Arbeit“

BR Fernsehen, 08.03.2019, um 22:00 Uhr

von der Comödie Fürth in Mittelfranken, Bayern

http://www.comoedie.de

Viel mehr als „Waltraud und Mariechen“: Volker Heißmann und Martin Rassau – Duo infernale der Fürther Kabarettszene

Die zwei Damen haben es in sich – oh, pardon, aber eigentlich sind es Herren, die den liebenswürdigen und liebestollen Witwen aus „Färdd“, sprich aus Fürth, Leben einhauchen. Die Rede ist von den Kunstfiguren Waltraud und Mariechen und ihren Erfindern Volker Heißmann und Martin Rassau…

Die fiktiven Bühnenfiguren Waltraud und Mariechen sind immer noch die Kassenschlager des beliebten und bekannten Komikerduos Heißmann & Rassau. Sie sind aktiv seit 1991 und bereichern mit Humor und Witz die Kleinbühnen.

Im Jahr 1991 hörten die beiden Komiker reiferen Damen bei Gesprächen im Kaffeehaus zu. Es schlug die Geburtsstunde von „Waltraud und Mariechen“: keifende, aber liebenswürdige, waschechte fränkische Frauen.

Ihr „Stammhaus“ ist die Comödie Fürth. Seit 1997 sind Heißmann & Rassau jährlich in der großen Faschingssitzung des BR – des Bayerischen Rundfunk zu sehen. Die Fastnacht in Franken aus den Mainfrankensälen Veitshöchheim ist Kult. Auch im österreichischen Fernsehen waren sie im „Musikantenstadl“ zu Gast.

Volker Heißmann ist 1969 in Fürth/Mittelfranken, Deutschland geboren und stand im zarten Alter von fünf Jahren bereits auf der Bühne. In regelmäßigen Abständen spielt er mit seinem Bühnenpartner Martin Rassau Boulevardkomödien, zuerst standen sie gemeinsam auf einer Kleinbühne (der kleinen Komödie Nürnberg), dann gründeten sie 1998 ihre eigene Bühne, die Comödie Fürth mit Erlebnisgastronomie.

In der Saison 2010/2011 spielte Heißmann am Staatstheater Nürnberg den Gerichtsdiener Frosch in der Operette Die Fledermaus. Von 2011 bis 2017 stand und steht Heißmann regelmäßig als Alfred P. Dolittle im Musical My Fair Lady auf der Nürnberger Bühne. Von 2013 bis 2016 spielte er den Leopold in der Operette Im weißen Rössl. In der Spielzeit 2015/16 spielte er mit Martin Rassau die beiden Ganoven in Kiss me Kate.

Martin Rassau wurde 1967 ebenso in Fürth geboren und machte sich als Comedien, Schauspieler und Bühnenautor einen Namen. Er ist Theater-Unternehmer und entwickelte für das Staatstheater Nürnberg Bühnenfassungen auf Fränkisch, etwa My Fair Lady.

Die Comödie Fürth ging unter anderem schon auf Ostsee-Kreuzfahrt, und bietet auch eine Auftrittsstätte für so manche Stars der fränkischen „Fasenacht“.

Die neueste Comödie (Boulevardkomödie) mit Heißmann und Rassau ist schon schwer im „Anrollen“: Jetzt nicht, Liebling! von Ray Cooney bietet beste Unterhaltung und ebenso lustigen Dialekt.

 

Info:

JETZT NICHT, LIEBLING! von Ray Cooney

Ort: Comödie Fürth/D

Termine: ab 10.04., bis 27.05. 2018

mit Volker Heißmann und Martin Rassau

http://www.comoedie.com

 

 

Ein Kreuz für Kaufmann!

Herzlichen Glückwunsch und Gratulation an Welt-Tenor Jonas Kaufmann, der vom Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer mit dem „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet worden ist. Das hat die Staatskanzlei mitgeteilt.

Jonas Kaufmann, gebürtiger Münchner, hat das Kreuz für außerordentliche Leistung im kulturellen Bereich bekommen! Er ist seit 2013 auch Bayerischer Kammersänger.

Jonas-Kaufmann-Horst-Seehofer

Jonas Kaufmann (links) mit Horst Seehofer (c) Bayerische Staatskanzlei

Bitte vor den Vorhang, Günter Wewel!

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Wewel als Colline in „La bohéme“ (c) Privat

 

Der deutsche Kammersänger Günter Wewel wurde am 29. November 1934 im deutschen Arnsberg im Sauerland geboren. Nach der Schule musste er erst einmal eine Ausbildung als Beamter bei der Bundesbahn machen. Aber das interessierte ihn wenig. Lieber wollte er singen. So verschlug es ihn nach Dortmund, an die Hochschule für Musik, wo er Oper studierte. Er wirkte fortan an vielen Produktionen von Opernhäusern mit, auch an einer Gesamtaufnahme von Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg des Staatstheaters Saarbrücken mit.

Im Jahr 1989 erhielt Wewel den Titel Kammersänger. Der Saarländische Rundfunk produzierte die Sendung „Kein schöner Land“, die in der ARD von 1989 bis 2007 ausgestrahlt wurde. Günter Wewel wurde mit dieser Sendung als Moderator einem breiten Publikum bekannt und berühmt.

In Kein schöner Land stellte Wewel Regionen Deutschlands und ganz Europas vor und führte auf Reiserouten durch Ortschaften. Seine Frau Gisela war oft mit zum Dreh und auch als Nebendarstellerin aktiv. Wewel sang viele Arien in dieser Sendung selbst und gestaltete auch mit.

Wewel besitzt eine schöne Bass-Stimme, er wird von Kritikern als einer der großen Bassisten unserer Zeit bezeichnet. Oft war er schon unterwegs – meist in Kein schöner Land.

Mit zwei Kollegen, Gunther Emmerlich und dem mittlerweile verstorbenen Ivan Rebroff, nahm er die CD „Die drei schönsten Bass-Stimmen“ auf, erschienen 2006.

 

 

 

Bitte vor den Vorhang, Peter Seiffert!

PETER SEIFFERT

Peter Seiffert ist ein deutscher Tenor. Geboren wurde er in Düsseldorf. Er studierte an der dortigen Musikhochschule. Den Beginn seiner Weltkarriere setzte er mit dem „Lohengrin“ an der Deutschen Oper Berlin. Im Jahr 1992 wurde ihm der Titel des Bayerischen Kammersängers verliehen. Er war in vielen Rollen seines Repertoires zu hören, unter anderem als Parsifal in Richard Wagners Werk, als Tamino in der Mozart´schen „Zauberflöte“, als Turiddu in „Cavalleria Rusticana“ von Leoncavallo. An der Metropolitan Opera New York sang er den Tannhäuser.

Den Tristan in „Tristan und Isolde“ interpretierte er bereits in New York, Zürich, Berlin und Barcelona.

2013 wurde er zum Österreichischen Kammersänger ernannt.

In der Saison 2013/14 ist er in dieser Partie an der Wiener Staatsoper zu hören.

-Martina Klinger-

 

Bitte vor den Vorhang, Uwe Kröger!

UWE KRÖGER

Uwe Kröger ist ein deutscher Musicaldarsteller. Geboren in Nordrhein-Westfalen, sang er bereits während der Schulzeit in einem Gospel-Chor. Einen ersten Musicalauftritt hatte er als Jugendlicher. Er spielte aber eher mit dem Gedanken, Architekt oder Kunsttherapeut zu werden. Schließlich entschied er sich doch, an der Universität der Künste Berlin die Fächer Schauspiel, Gesang und Tanz zu belegen.

Er nahm die Rolle der Dampflok Rusty in „Starlight Express“ an, ein Engagement in Österreich folgte mit „Les Miserables“ am Wiener Raimundtheater. Er ging auch in die Niederlande, um in „Jesus Christ Superstar“ zu performen.

In Wien folgten erfolgreiche Auftritte etwa in der „Rocky Horror Show“. Musical ist Krögers Metier. Die Zeitschrift „Die Bühne“ kürte ihn im Jahr 2000 zum besten Musicaldarsteller. 2004 synchronisierte er „Das Phantom der Oper“. Paraderollen von ihm waren und sind der Joe Gillis in „Sunset Boulevard“ sowie der Maxim de Winter in „Rebecca“.

Im Jahr 2009 kam Uwe Kröger mit seinem ersten Soloprogramm „Absolut Uwe“ an die Wiener Stadthalle. Mit diesem Programm ging er auch auf Deutschland-Tour.

Seit 2011 verkörpert Kröger am Salzburger Landestheater den Baron von Trapp in „The Sound of Music“.

2014 wird Uwe Kröger als Zaza in „La Cage aux Folles“ im selben Theater zu sehen sein.

-Martina Klinger-

Links:

http://www.uwekroeger.com

Bitte vor den Vorhang, Iva Mihanovic!

 

Iva Mihanovic ist eine deutsch-kroatische Sopranistin. Sie singt Opern, Operetten, Musicals und Konzerte. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie an der Musikhochschule Augsburg und der Carl Maria von Weber Musikhochschule Dresden. Sie besuchte Meisterklassen unter anderem bei KS Brigitte Fassbaender und KS Edith Mathis.

Sie war bereits Ensemblemitglied der Oper Leipzig/Musikalische Komödie, des Theaters Ulm und des Gärtnerplatztheaters in München. In Österreich sang sie bei den Seefestspielen Mörbisch in den Jahren 2007 und 2011 die Rollen Pepi in „Wiener Blut“ und Arsena in „Der Zigeunerbaron“, bei den Schlossfestspielen in Langenlois (NÖ) im Jahr 2010 die Ciboletta in „Eine Nacht in Venedig“. Beim Wagner Festival Wels war sie als der junge Hirte in „Tannhäuser“ zu sehen.

2009 war sie Finalistin des Int. Robert-Stolz-Wettbewerbs für Wiener Operette in Hamburg.

Ihr Liedrepertoire ist umfassend, um nur Einige zu nennen: Schubert, Schumann, Brahms, Wolf, Debussy, Dvorák.

2013 gab sie in Bad Ischl ihr Debüt als Minnie Fay in „Hello, Dolly!“.

2014 ist Iva Mihanovic mit der Konzertreihe „Salute to Vienna“ bei Neujahrskonzerten in Florida und Texas zu erleben.

-Martina Klinger-

Links:

http://ivamihanovic.vpweb.de/