Bereits 2012 von Professor Karl-Michael Ebner gegründet, sorgt der Österreichische Musiktheaterpreis jedes Jahr seiner Verleihung für Spannung unter den Nominierten. Opernhäuser und Theater sowie Festivals stehen im Mittelpunkt, wenn die Statuette exklusiv gefertigt von Gmundner Keramik zu vergeben ist. Diese symbolisiert die Panflöte des Papageno aus Mozarts „Zauberflöte“ mit sieben Pfeifen und stellt in ihrer Fertigungsart ein österreichisches Unikat dar. Da trifft es sich gut, dass diese an ein lebendiges österreichisches Unikat überreicht wird. Es steht bereits fest, dass der Preis für das Lebenswerk an Kammersänger Professor Harald Serafin geht.
In fünfzehn Kategorien wird der Preis vergeben, die sich wie folgt aufgliedern:
Beste weibliche Hauptrolle
Beste männliche Hauptrolle
Beste weibliche Nebenrolle
Beste männliche Nebenrolle
Beste Gesamtproduktion Oper
Beste Gesamtproduktion Operette
Beste Gesamtproduktion Musical
Beste Gesamtproduktion Tanz
Beste musikalische Leitung
Beste Regie
Beste Ausstattung
Beste Ur- / Erstaufführung
Beste musikalische Leitung – Nachwuchs
Bester Nachwuchs weiblich
Bester Nachwuchs männlich
Unter den Nominierten finden sich renommierte Namen wie Klaus Florian Vogt, Michael Volle, Kate Lindsey, Elina Garanca, Magdalena Anna Hofmann.
Als Opernhäuser beziehungsweise Festivals sind die Oper Graz, das Landestheater Linz oder die Seefestspiele Mörbisch nominiert.
Die Gala-Matinee zur Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises findet am 1. September 2024 in der Volksoper Wien statt.