Italien

NEUES von…KS Roberto Alagna

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Roberto Alagna gab 1992 an der Wiener Staatsoper sein Debüt als Nemorino in L´ elisir d´amore von Donizetti. Heute, 2018, steht er als Samson in Samson et Dalila (Camille Saint-Saens) auf ebendieser Bühne. An seiner Seite singen Elina Garanca und Carlos Alvarez.

Die nächste Vorstellung mit KS Roberto Alagna: 18.05.2018, 19:00 h, Wiener Staatsoper

NEUES von…Riccardo Massi

Riccardo Massi als früherer Stuntman hat auf den Beruf „Tenor“ umgesattelt, und das sehr erfolgreich. Gerade ist er als Mario Cavaradossi in Tosca am Royal Opera House in London zu hören. Kritiker loben seine realistischen und lebensnahen Darstellungen. Mit der Rolle wurde der gebürtige Italiener schon an der Bayerischen Staatsoper in Verbindung gebracht, auch war er ein gefeierter Prinz Calaf bei den Bregenzer Festspielen.

Auguri, HAPPY BIRTHDAY Davide Damiani!

 

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Davide Damiani (c) puntoopera

 

Der italienische Bariton Davide Damiani machte bereits 2015 im Steinbruch von St. Margarethen in Tosca als profunder Scarpia von sich reden. Studiert hat er in Pesaro, Parma, Tel Aviv und Zürich. Gesungen hat er schon an allen wichtigen Institutionen von Wien über die Cote d´ Azur bis Frankfurt. Riccardo Muti und Zubin Mehta sind nur zwei der Dirigenten, mit denen er bereits gearbeitet hat. Aktuell ist der Sänger mit Halskrause bestückt. Warum? Er ist wieder einmal bei der Oper im Steinbruch zu erleben: Als Rigoletto.

Klingers Kulturpavillon sagt Auguri und Happy Birthday!

Sommergesang (5): Clementino a Duino – Konzert in Italien von Clemens Unterreiner.

 

Der beliebte Staatsopernbariton Clemens Unterreiner hat im Sommer viele Male seine Stimme zu erheben: Er tut dies aktuell im Steinbruch von St. Margarethen/Burgenland als Graf von Monterone in Rigoletto. Für ein Konzert auf einem Schloss reist der Bariton ins schöne Land, wo die Zitronen blühn´.

Am 18. Juli findet auf dem Castello di Duino das Konzert „Sotto le Stelle“ statt. Unterreiner singt italienische Arien, in sehr stimmungsvoller Atmosphäre.

Um das Schloss Duino ranken sich viele Geschichten. Der berühmte Weg ist ein zauberhafter Wanderweg benannt nach Rainer Maria Rilke (Duineser Elegien).

Che gioia!

 

NEUES von…Marco Vratogna

 

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(c) Marco Vratogna

 

 

Der italienische Bariton (Geburtsort: La Spezia) springt an der Wiener Staatsoper für den erkrankten Dmitry Hvorostovsky in der Titelpartie in „Simon Boccanegra“ in der Regie von Peter Stein ein. Außerdem gibt er sich auch die Ehre, den Baron Scarpia in der Aufführungsserie der „Tosca“, ebenfalls Wiener Staatsoper, ab 07. Oktober zu interpretieren.

 

 

KulTOUR mit Holender auf Servus TV – Plácido Domingo an der Scala in Mailand

KulTOUR mit Holender am 25. Februar 2016 – Placido Domingo an der Mailänder Scala in der Oper „I due Foscari“ von Verdi.

Eben noch stand Placido Domingo auf der Bühne der Mailänder Scala als Francesco Foscari in der Oper “I due Foscari”, die live auf ServusTV übertragen wurde. Gesungen hat er einfach unsagbar gut, aber gestorben ist sein Charakter nicht ganz so überzeugend. Mehr ließ er sich auf das Baldachin-Bett sinken. Frenetischer Jubel für Domingo, aber auch viele Buh-Rufe für andere SängerInnen. Michele Mariotti als Dirigent wurde auch nicht eben freundlich verabschiedet.

Es folgte nun im Anschluss eine Folge von KulTOUR mit Holender. Er besucht den Welten-Sänger Plácido Domingo bei seiner Vorbereitung zu „I due Foscari“.

Verdi, Callas und Domingo an der Scala. Davon schwärmt Ioan Holender in der heutigen Folge. Er besucht aber heute „nur“ Domingo, die anderen beiden können nicht besucht werden.

Wie denkt Maestro Domingo über dieses Werk?  Die einzige Oper, für die er noch zu jung ist, sie zu singen. Sagt Domingo. Francesco Hayez malte die due Foscari, die heute bekannter sind als die gleichnamige Oper. Wichtige geschichtliche Persönlichkeit. 4 Kinder verliert Foscari. Die Szenen seien schwer umzusetzen, meint Domingo.

Holender sucht das Gespräch mit Alexander Peireira: „I due Foscari“ ist wesentlich mehr ein Teil der Verdi Tradition, sehr anspruchsvoll für alle Sänger. Ein Stück, das genau im richtigen Moment kommt. Man hat eben so circa 20 Stücke als Intendant im Kopf und wartet bis „eines aus dem Kopf herauskommt“. Man darf Stücke nur dann spielen, wenn man die Besetzung parat hat, meint dazu Alexander Peireira, Intendant der Mailänder Scala.

Francesco Meli als Tenor steht Domingo seit Jahren zur Seite. Holender lobt ihn als den besten Verdi-Tenor unserer Zeit.

„Mein Stil ist, dass ich keinen Stil habe.“ Große Worte, Holender schaut skeptisch, aber der moderne, in einer Bikerjacke gekleidete Regisseur Alvis Hermanis erklärt ihm, dass jedes Tor einen anderen Schlüssel brauche.

Als Hermanis zum ersten Mal (in Salzburg) auf Domingo traf, lernte er ihn als eine offene, frische, verwundbare Person kennen, mit einem „heart in x-large“, wie er sagt.

1969 debütierte Domingo mit „Ernani“ an der Mailänder Scala. 21 Rollen sang er bisher hier. Heute, 2016, singt er also den alten Francesco Foscari hier.

Ein Ende ist nicht in Sicht, aber wir brauchen nicht mehr lange, bis wir dort ankommen. Sagt Domingo. Er spiele gedanklich bereits mit der nächsten Rolle für ihn.

Otello unter Carlos Kleiber lässt Domingo zur Höchstform auflaufen.Holender bekommt aus Emotion fast feuchte Augen. Wirklich mitreißend, die Interpretation.

Es folgt eine Einspielung von Cavalleria Rusticana 1981, ein Film von Zeffirelli mit Domingo.

Plácido Domingo wurde von Holender zu Alexander Peireira empfohlen.

Domingo singt, und auf einmal: Pagliacci ist so emotional, er singt es fast wahnsinnig. Man will das Ohr nicht mehr abwenden. Mit weißem Gesicht zieht er den Hörer in seinen Bann. Alle Tenöre einer Generation schaffen nicht zusammen, was Domingo schafft, so eine Meinung.

Eine weitere Einspielung, „Fedora“ 1993 mit der großen Mirella Freni. Das wirkt sehr romantisch.

Domingo denkt daran, als nächstes den Amfortas, den Gralskönig aus Parsifal, zu singen.

Domingo wird von Holender gefragt, warum es so ein spezielles Gefühl ist, an der Scala empfangen zu werden. Die Fans reden hier von allem, über Gestik und Mimik, über Phrasierung. Auch die Kritiker sagen ihm Dinge, die von unglaublicher Schönheit sind.

Holender ist merklich tief bewegt und bedankt sich herzlich bei Plácido Domingo.