Maximilian Schöner

Das Duo Pfeifenwind und Saitenklang 2018 wieder unterwegs in Österreichs Kirchen.

Zwei kongeniale Instrumente, die man zusammen so vielleicht noch nicht gehört hat: Oder würde aus dem Bauch heraus jemand eine Violine und eine Orgel als perfekte Klangkörper miteinander verbinden? Wohl eher nicht. Wer aber einmal dieses „Duett“ gehört hat, wird überzeugt sein, dass auch dieses Crossover sehr gut funktionieren kann.

Die beiden Künstler Maximilian Schöner an der Violine und Georg Stockreiter, der Organist, bieten auch im heurigen Jahr wieder ein fein aufeinander abgestimmtes musikalisches Programm in Österreichs Kirchen.

Für die neue „Konzerttour“ hat das Duo Werke von einem Franzosen (Gounod) genauso wie auch vom Meister der Kantaten (Bach) im Gepäck.

Georg Stockreiter bietet auf der Orgel Virtuoses, während Maximilian Schöner mit seiner Geige eine harmonische Stimme dazu abgibt, die Mischung dieses Konzertes macht auch den ganz individuellen Reiz aus.

Termine für 2018 sind:

Samstag, 05. Mai 2018, 18:00h

Kirche St. Augustin
Stockerauer Strasse/Ecke Laaer Strasse
2100 Korneuburg

Sonntag, 1. Juli 2018, 15:30h

Wallfahrtskirche Maria Schutz
Göstritz 4, 2642 Maria Schutz

Freitag 6. Juli 2018, 19:00h

Pfarrkirche Hl. Jodokus
Kirchplatz 4, 6780 Schruns

Samstag, 7. Juli 18 19:30h

Stadtpfarrkirche Heiliges Kreuz
Sankt-Peter-Straße 2, 6700 Bludenz

Sonntag 8. Juli 2018, 19:30h

Pfarrkirche Hl. Oswald
6752 Dalaas

Donnerstag 12. Juli 2018, 19:30h

Pfarrkirche zum Hl. Johannes dem Täufer
Hof 19, 6951 Lingenau

22. November 2018, 19:30h
Schloss Bad Vöslau
Schlossplatz 1, 2540 Bad Vöslau

„Kultur im Schloss“

24. November 2018, 17:00h

Stadtpfarrkirche St. Ägid
Kirchenpl. 1, 2100 Korneuburg

Jubiläumskonzert des Vereins Musica sacra

 

Einen Termin gibt es in Deutschland:

12. OKTOBER 2018 , 19:30h

Kirche Maria Heimsuchung
Westendstr. 157. 80339 München

Benefizkonzert des Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem

 

 

 

 

Pfeifenwind & Saitenklang im Wallfahrtsort Maria Schutz

 

Zum wiederholten Male gastiert das erfolgreiche Duo „Pfeifenwind und Saitenklang“ mit einem Konzert im Dorf im niederösterreichischen Wallfahrtsort Maria Schutz (zur Gemeinde Schottwien im Bezirk Neunkirchen gehörend).

Maximilian Schöner an der Violine und Georg Stockreiter an der Orgel werden wieder in der Wallfahrtskirche konzertieren. Die beiden konzentrieren sich auf das Repertoire der „weltlichen Musik“. Die Verbindung der Kirche mit ihrem innewohnenden Instrument, der Orgel, interessiert die beiden Musiker sehr. In diesem Rahmen haben sie bereits zahlreiche Orte in Österreich bereist.

Diesmal wird das Konzert zum Zweck einer CD-Produktion mitgeschnitten.

 

Information:

Pfeifenwind & Saitenklang – Maximilian Schöner (Violine) und Georg Stockreiter (Orgel)

Termin: 16. Juli 2017, 15:30

Wallfahrtskirche Maria Schutz, Göstritz 4, 2641 Schottwien

Eintritt: 15 Euro

 

 

 

„Pfeifenwind und Saitenklang“ – ein Konzert der besonderen Art!

Eine Rückschau auf ein Konzert (unter anderem) bei den Bregenzer Festspiele 2016, im Herbst war es auch in Wien zu hören.

Da sich der Kulturpavillon auch immer außergewöhnlichen Ereignissen im Kulturbereich widmet, wird hier ein Konzert in vielen Kirchen Österreichs, welches nun auch im Herbst in Wien eine Reprise erlebte, in einer Nachschau behandelt. Es ist die Rede vom Konzertereignis „Pfeifenwind und Saitenklang“.

Das Konzert „Pfeifenwind und Saitenklang“ wurde bestritten vom Herrenduo Maximilian Schöner an der Violine und Georg Stockreiter an der Orgel. Die Orgel ist ja heutzutage ein eher selten bespieltes Instrument, und meist wird sie eben mit der Liturgie und mit der Kirchenmusik in Verbindung gebracht. Orgelklänge „locken“ immer die Kirche und bringen uns vielleicht ein Stückchen etwas Größerem näher, welchem Glauben wir auch immer Glauben schenken. Der „Pfeifenwind“ – ein wunderbar umschriebener Begriff für die Töne der Orgel(-pfeifen), sollte das Publikum einmal mehr sehr berühren. Doch erst in der Kombination mit dem „Saitenklang“ entstand so etwas ganz Besonderes. Das macht Mut, doch einmal auch etwas zu wagen und auch Instrumente miteinander zu kombinieren, die so noch nicht gehört wurden. In diesem Falle war es eine geglückte Kombination und blendende Idee.

Auch bei den vielgerühmten Bregenzer Festspielen war dieses Konzert beliebt. Als klassisches „Kirchenkonzert“ „tourte“ es durch Kirchen von St. Leonhard über Maria Schutz bis Egg.

Diesen Oktober machte das beliebte Konzert Station auch in Wien , und zwar in der Kirche St. Elisabeth (mit Hradetzky-Orgel), im 4. Bezirk. Das Konzert wird (wurde) veranstaltet von Maximilian Schöner.

Das Programm des Konzertes spannte einen breiten Bogen: Werke vom Liechtensteiner Josef Gabriel Rheinberger, John Williams, Max Reger (war auch Organist), dem bekannten Opernkomponisten Jules Massenet, Kirchenmusiker Andreas Willscher sowie Percy E. Fletcher wurden aufgeführt.

Zum besonders klangvollen Ereignis geriet Massenets „Meditation“ aus Thais. Dieses wohlbekannte hymnische Stück war wohl zum ersten Mal in einer solchen Variante zu hören. John Williams steuerte ein Thema aus „Schindlers Liste“ bei. Von Rheinberger hörte man die „Elegie“. Zweierlei „Ave Maria“ wurden ebenso zum Besten gegeben: Einmal von Caccini und einmal von Mascagni. Von Hindemith wurde auch die „Leicht bewegte Vierte“ aus einer Sonate für Violine solo (Maximilian Schöner) beigesteuert.

 

 

Näheres zu diesem außergewöhnlichen und massiven Instrument und die Familie Hradetzky

Die Orgel in der Kirche St. Elisabeth verfügt über 38 Register auf drei Manualen und Pedal. Diese Orgel wurde, wie viele andere auch, vom Orgelbaumeister Gerhard Hradetzky in mühsamer Arbeit gefertigt. Seit 102 Jahren besteht die Firma Hradetzky nun schon und Gerhards Vater,  Gregor Hradetzky, noch heute immer ein, wenn nicht DER Name im Bereich Orgelbau, weihte den jungen Gerhard früh in die Geheimnisse des recht komplizierten Orgelbaus ein. 1962 schloss Gerhard Hradetzky die erste Ausbildung erfolgreich ab. Nach Praktika und weiteren Ausbildungen in Deutschland (Stuttgart und Hamburg) erhielt er im Jahre 1972 sein Meisterdiplom und legte in Wien ein Jahr später die Meisterprüfung ab. Seine eigene Firma gründete er in Niederösterreich, in Oberbergern bei Krems.

Gerhard Hradetzky widmet sich heute vor allem der Klangpflege seiner Instrumente, und ist die erste Adresse bei Fragen oder Wünschen rund um Orgel und Orgelbau. Entsprechende Fachberatung bekommen Orgelfreunde bei ihm unter http://www.hradetzky-orgel.at.

 

 

 

 

 

 

Bitte vor den Vorhang, Maximilian Schöner!

 

maximilian-schoner

M.Schöner

 

Ob Solospiel oder auch mit großem Orchester, beides ist die Domäne dieses Mannes:

Heute wird der Musiker Maximilian Schöner vorgestellt, sein Instrument ist die Violine, und das mit Leidenschaft. Er wurde in Feldbach in der Steiermark geboren und begann 1976 mit dem Studium seines Lieblingsinstrumentes bei Jaro Schmied. Auch eine Aufnahmsprüfung zu den Wiener Sängerknaben stand auf dem Programm. 1977 begab er sich an die Musikuniversität Wien zu Michael Frischenschlager. 1981 krönte der 1. Platz beim gesamtösterreichischen Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ bereits seine Bemühungen. Zwei Jahre später folgte der nächste Preis: Der Wiener „Stephanie Hohl“ – Violinpreis ging ebenso an Schöner. Weitere Preise errang er in Italien (Michelangelo Abbado) und Wien.

Seine Studien brachten ihm hochkarätige Lehrer wie Pjotr Bondarenko, Zachar Bronn, Dora Schwarzenberg und viele mehr. Er arbeitete künstlerisch mit Größen wie Luciano Berio, Stefan Kropfitsch, Peter Guth, Margarethe Babinsky, oder Alois Hochstrasser zusammen.

Schöner erhielt auch Auszeichnungen von den Wiener Philharmonikern, Wiener Symphonikern und von der italienischen Zeitung „il Piccolo“. Außerdem erhielt er den Förderungspreis des Bundesministerium für Unterricht und Kunst.

Seit 2011 ist Maximilian Schöner Lehrbeauftragter am Franz Schubert Konservatorium in Wien. Ab dem Jahr 2017 wird er zudem beim Internationalen Mozart Wettbewerb in Salzburg als Juror tätig sein.

 

Homepage: http://www.maximilian-schoener.com