Oper Burg Gars

Vorschau auf Sommer 2019: Die Oper Burg Gars mit Beethovens „Fidelio“

Ein künstlerisches Plädoyer für Freiheit und Gerechtigkeit zieht in die historischen Mauern der Burg Gars ein. Mit Ludwig van Beethovens „Fidelio“ lockt Intendant Dr. Johannes Wildner Opernfreunde im Sommer nach Gars am Kamp.

Der Drang nach Protest gegen jegliches Unrecht treibt Leonore in die Kerkermauern hinab, um nach ihrem geliebten, leider inhaftierten Florestan zu suchen.

Die Oper Burg Gars ist ein Garant für spannende, immer wieder neu inszenierte Unterhaltung auf hohem Niveau, in den 1000 Jahre alten Mauern der Burg Gars wird Oper in ihrer schönsten Form dargeboten. Die Frage nach einem neuen Europa wird die Aufführung transportieren.

Nicht nur für Erwachsene kann es ein Opernabend voller Freude und Emotionen sein: Gernots Opernwerkstatt für Kinder wird heuer erstmals unter der Leitung des Darstellers und Opern- und Musicalsängers Gernot Kranner ein Kinderprogramm geboten werden. Der Opernstoff „Fidelio“ wird kindgerecht aufbereitet und von Kranner vermittelt werden. Von Februar bis Juni wird speziell für Schulgruppen aus Wien und Niederösterreich „gewerkelt“, was die Oper hergibt.

Die neue kaufmännische Leitung der Oper Burg Gars übernimmt nach Rudolf Berger nun Peter Schneyder, mit an Bord ist auch die neue Produktionsleiterin Mag. Katharina Stockinger.

Ein spezielles Valentinstags-Paket für Verliebte, die gerne „Fidelio“ sehen möchten, gibt es auch: 2 Karten für die Oper, 2 Glas Sekt, 1 Programmheft und ein von allen Künstlern und Künstlerinnen signiertes „Fidelio“-Plakat. Wer bis zum 14. Februar seine Karten bestellt, kann sich dieses Angebot sichern.

Info:

Oper Burg Gars mit „Fidelio“ von L.v.Beethoven

Premiere: 18. Juli 2019

Kartenbestellungen unter: http://www.burg-gars.at

Puccinis Diva stirbt in Gars – Vorschau auf „TOSCA“ – Oper Burg Gars.

Floria Tosca, Giacomo Puccinis Diva und heroische Frauenfigur der Oper, hat vor, sich diesen Sommer von der Garser Engelsburg zu stürzen. Geplant ist eine Oper in 3 Akten, sie will sich mit ihrem geliebten Mario Cavaradossi absetzen.

Dramatische Szenen werden sich im alten Gemäuer abspielen, die Kulisse ist perfekt. Die Sängerin Lada Kyssy porträtiert die leidende und heroische Diva in Gars am Kamp. Die Babenberger Burgruine dient sowohl weltlich als auch geistig als Austragungsort von Liebe, Mord und Hoffnung. Eine Verstrickung, die am Ende nicht mehr aufzulösen ist, eingebettet in Puccinis traumschöne Musik. Die Dramatik des 3. Aktes ist wohl kaum zu steigern.

Mario Cavaradossi kann hier – ein unschätzbarer Vorteil – bei seiner „Sternenarie“ E lucevan le stelle auf die echten Himmelskörper blicken. Im Idealfall natürlich. Um 1800 fühlt man sich garantiert zurückversetzt, auch wenn alle modernen Annehmlichkeiten einer Open-Air-Bühne zur Verfügung stehen.

Zur Seite steht der Titelheldin – und lässt sich sogar ihretwegen vor ein Erschießungskommando führen – der spanische Tenor Oscar Marin.

Wolfgang Gratschmaier führt Regie und Intendant und musikalischer Leiter Johannes Wildner setzt 2018 auf die dramatisch-romantische Geschichte der gottgläubigen Operndiva, die wohl schon manche Opernbesucher gefesselt hat und weiterhin als ein „Dauerbrenner“ auf den Bühnen der Welt zu finden ist. In Gars ist es ein bisschen anders, weil die naturschöne Kulisse viele Aufbauten erübrigt, die in einem geschlossenen Haus mühevoll notwendig wären.

 

Info:

TOSCA von Giacomo Puccini

Ort: Oper Burg Gars, Am Schlossberg, 3571 Gars am Kamp

Premiere am Donnerstag, 12. Juli, um 20 Uhr

Dauer: 165 Minuten inkl. einer Pause

Karten: von € 28 bis € 73, unter https://burg-gars.at/tosca

Besetzung: Lada Kyssy, Oscar Marin, Benedikt Kobel, Marcus Pelz