Paris

Vive l´ Operette! KS Thomas Hampson schlüpft in die Rolle des Danilo!

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Die Opéra Bastille Paris wird in der Spielzeit 2017/18 eine Neuinszenierung der wohl französischsten Operette ins Programm aufnehmen: La veuve joyeuse. Dafür braucht man sicherlich keinen Übersetzer, denn „Die lustige Witwe“ ist weltbekannt. Was für einen großen Hit Franz Lehár gelandet hat, sollte sich erst später herausstellen. Bei der Uraufführung mussten Karten sogar verschenkt werden. Das wird im Herbst in Paris wohl nicht der Fall sein. Die „Witwe“ wartet ab September mit einer Luxusbesetzung auf.

Den Grafen Danilo wird Weltstar KS Thomas Hampson spielen und singen. Darauf kann man sich schon einmal freuen! Denn wenn man weiß, mit welcher Spielfreude und Akribie der Vollblutsänger arbeitet, kann man sich die Rollengestaltung schon vor dem geistigen Auge vorstellen. Danilo, der berühmteste Bordellbesucher der Operngeschichte, braucht nicht nur stimmliche Stärke, sondern auch viel Bühnenpräsenz.

Als Hanna Glawari steht im September Veronique Gens auf der Bühne, sie kennt man aus der Barockmusik. Auch mit Mozartrollen kennt sie sich aus! Valencienne ist der Wiener Opern-Shootingstar Valentina Nafornita, für ihren tollen Sopran bekannt. Auch aus der „Met“ kommt Verstärkung: Stephen Costello ist als „ihr“ Camille de Rosillon mit an Bord. Als ebenso um Glawari buhlender Saint-Brioche agiert Karl-Michael Ebner, der international Opernrollen gestaltet und Chef des österreichischen Musikfestivals in Steyr ist.

Man darf sich auf den Herbst freuen!

Wer nun dem Gral zu dienen ist erkoren: Jonas ist zurück! Lohengrin mit Kaufmann, Serafin, Pape/OPERA BASTILLE PARIS

 

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Lange hatte man (und es waren nicht nur die eingefleischten Fans) auf DEN Star der Klassikwelt gewartet. Ein Hämatom an den Stimmbändern machte ihm vier lange Monate das Leben schwer, er machte die längste Pause seiner Karriere. Wer Kaufmann kennt, weiß: Ohne Singen läuft sein Leben nicht. Und deshalb war er erpicht darauf, so bald wie möglich wieder auf die Opernbühne, sein zweites Zuhause, zurückzukehren. Auf Spitzentöne aus dieser Kehle will wohl wirklich niemand verzichten. Einen Auftritt zur Eröffnung der Elbphilharmonie Hamburg musste er leider kurzfristig wieder absagen. Doch nun war es soweit: Jonas Kaufmann fühlte sich wieder bereit für eine über 4-stündige Oper. Besagte war der „Lohengrin“ von Richard Wagner. Wer nun dem Gral zu dienen ist erkoren: Jonas himself. Und zu einem besonderen Zusammenspiel kam es damit auch, wie der Kulturpavillon schon einmal berichtete: Die Stimmen müssen stimmen – ein mögliches neues Traumpaar der Oper ?

Die Opéra Bastille: In dem modernen Prachtbau (Place de la Bastille), der im Gegensatz zum Palais Garnier nicht im Neobarock erbaut wurde, fand die große Premiere des „Lohengrin“ statt. Seit August 1850 – dem Datum der Uraufführung, hat sich bei der romantischen Oper doch Einiges verändert. Mit einer soliden Besetzung konnte dieses Werk in Paris auf jeden Fall punkten. Natürlich läuft so eine Produktion sehr gut mit Stars in den Hauptrollen, da die Aufmerksamkeit einem solchen Kapazunder wie Jonas Kaufmann in der Titelpartie des Gralsritters Lohengrin sicher ist. Nach seiner Erkrankung wollte ihn jeder strahlend sehen. Kaufmann traut sich viel zu, unumstritten, eine Wagner-Oper verlangt volle Präsenz, Kraft, vokale Wachheit. Sein Lohengrin präsentiert sich ungebrochen. Darüber lässt sich zwar in minimalen Zügen streiten. Aber: Jonas Kaufmann ist ganz er selbst, er ist es, Lohengrin, darüber gibt es keinen Zweifel. An diesem Abend galt für ihn: Barfuß oder Lackschuh, und er entschied sich regieabhängig für Ersteres. Bei für Paris relativ günstigen Kartenpreisen von 250 Euro kam jeder Wagner-Fan auf seine Kosten.

Kaufmann ist es wieder gelungen, sein Publikum (und nicht nur seines) zufrieden zu stellen. Sowohl in den zarten und feinen, ziseliert vorgetragenen Momenten des Werkes als auch in den mächtigen Passagen. Die Besetzung macht es ihm aber zur Anmerkung auch leicht. In fernem Land fühlte er sich bestimmt nicht.

René Pape als Heinrich der Vogler, welcher in Feldherren-Kostüm nicht nur optisch einen guten Eindruck machte, ist als profunder Sänger bekannt. Keine stimmliche Mühe hat er gescheut, als „Black Diamond Bass“ wird er schon bezeichnet. Mit dem nötigen Gefühl und auch der Herbheit geht er an den „Vogler“ heran.

Diese Produktion hat mit jener in Wien, wo Klaus Florian Vogt in einer doch eher ungebührlichen Landschaft mit Lederhose auftreten musste (Bericht:Ein allzu rustikaler Lohengrin), eher nichts zu tun. Es glich auch nicht dem „Rattenmärchen“ von Hans Neuenfels. Viel Schilf, eine verträumte Landschaft ist zu sehen. Eine kompetente Wiener Beteiligung als weibliche Hauptrolle kann vermeldet werden: Martina Serafin, deren Karriere immer steiler nach oben verläuft. Es fragte sie doch schon der renommierte Klassikexperte Peter Dusek vor Jahren nach ihrer Elsa von Brabant, eine schwere Partie, unglaublich fordernd. Nachdem sie bereits mit dieser in Bologna reüssierte (dort machte ihr anfangs noch eingangs eine gewisse „Schrille“ zu schaffen), hat man ihr die Diagnose gestellt, dass diese Rolle nahezu perfekt für sie sei. Ihr dramatischer Sopran: balanciert und energetisch; vokal groß darf ihre Performance in Paris genannt werden. Die Elsa darf bekanntermaßen Lohengrin nicht nach Nam´ und Art fragen. Aber, wie sie es in ihrer unerschütterlichen Art tut: Sie fragt ihn doch, und es folgt von Kaufmann die vielerwartete Gralserzählung.

Auch Friedrich von Telramund fand seinen Einzug in die Besetzungsliste, die historische Figur, „gestützt auf sein mächtiges Schwert“.

Die Osnabrücker Sopranistin Evelyn Herlitzius als Ortrud zeichnet ihre Figur fast zauberhaft, um nicht zu sagen übersinnlich. Die szenische Metapher des Schwans, welcher nicht vorkommt, bleibt recht geheimnisvoll.

Die musikalische Leitung dieses Lohengrin liegt bei Philippe Jordan, der die Musiker ausgewogen führt. Jordan, immer zu den etabliertesten der Dirigenten gezählt, ist relativ jung, und schon sehr erfahren.

Die tiefenpsychologische Regie von Claus Guth, die jeden der Charaktere noch ein bisschen mehr in Beziehung zueinander setzt, steht in Paris auf dem Spielplan.

 

WORUM ES SICH HANDELT:

LA BOHÈME

Oper in 4 Bildern von Giacomo Puccini. Uraufführung: 01.Februar 1896 im Teatro Regio in Turin.

Die Protagonisten in diesem Werk sind:

Rodolfo **** Mimi****Musetta****Marcello****Schaunard****Colline****

Die Oper spielt in Paris um 1830.

Die Sprache der Oper ist Italienisch.

1. Bild

An Weihnachten muss der Poet Rodolfo gemeinsam mit seinem Freund und Mitbewohner Marcello, einem Maler, noch arbeiten. Er schreibt an einem Gedicht. Leider herrscht in der Dachwohnung, die die Männer insgesamt zu viert bewohnen, eisige Kälte. Sie wohnen im Pariser Künstlerviertel Quartier Latin. Rodolfo verbrennt das Manuskript eines seiner Dramen, um wenigstens für ein bisschen Wärme zu sorgen. Mit Ironie versuchen sich die beiden Männer aufzuheitern, denn ihre Lage ist wahrlich nicht die beste. Da kehren ihre Freunde Schaunard, ein Musiker, und Colline, ein Philosoph, zurück. Ersterer hat ein wenig Geld verdienen können, da er einem Lord vorgespielt hat. Und so kann er seine drei Freunde und sich an diesem Abend geradezu fürstlich mit Speisen bewirten lassen. Doch als sich die drei auf das Essen stürzen wollen, erklärt ihnen Schaunard, dies sei Vorrat für schlechte Zeiten. Er hätte eine viel bessere Idee: Alle werden heute zu einem Dinner ins Quartier Latin eingeladen. Doch in die Freude über diese Einladung platzt der „Hausmeister“: Er verlangt die Miete für die Dachwohnung. Den Freunden gelingt es, ihn mit Wein so betrunken zu machen, dass er schließlich über Ausflüge zu gewissen Damen berichtet.

Das wiederum nehmen die vier als Vorwand, den „sündigen“ Vermieter aus der Wohnung hinauszuschaffen, ohne dass dieser in seinem Zustand die Miete kassieren kann. Alle außer Rodolfo machen sich voller Vorfreude auf dem Weg zum Café Momus, in dem sie heute fürstlich speisen sollen. Rodolfo allerdings hat sich entschuldigt. Er komme später nach, er müsse noch einen Artikel vervollständigen.

Er wird allerdings von seiner Arbeit abgehalten: Kaum will er schreiben, klopft es an der Tür. Eine junge, frierende Frau steht draußen. Sie behauptet, ihr sei das Feuer ihrer Kerze ausgegangen und bittet ihn, sie wieder anzuzünden. Sie ist eine Hausbewohnerin, die vom Treppensteigen sehr erschöpft und augenscheinlich auch krank ist. Rodolfo möchte ihr zur Stärkung ein Glas Wein anbieten. Doch sie trinkt nur wenig und wendet sich sofort wieder zu gehen, um ihn nicht länger zu stören.

Wenig später klopft sie noch einmal, da sie ihren Schlüssel bei Rodolfo vergessen hat. Ein plötzlicher Windhauch weht Rodolfos Kerze ebenfalls aus. Er bemerkt im Dunkeln den Schlüssel und versteckt ihn schnell. Mimi, die junge Frau, sucht ihn mit ihren Händen auf dem Boden. Plötzlich berühren sich die Hände der zwei und Rodolfo muss feststellen, dass sie eiskalt sind. Er stellt sich der jungen Frau vor, er sei Poet und möchte auch wissen, wie sie heißt. Sie stellt sich ihm als Mimi vor, doch eigentlich heißt sie Lucia. Warum sie Mimi genannt wird, weiß sie nicht.

Schließlich rufen die Freunde von unten hinauf, Rodolfo möge endlich nachkommen. Er beschwichtigt seine Kumpanen. Er sei nicht alleine und würde jemanden mitbringen. Als die beiden nach unten gehen wollen, ist Rodolfo dermaßen hingerissen von Mimi, dass er sie „entzückendes Mädchen“ nennt. Er bittet sie, bei ihm zu bleiben. Sie willigt ein, sie bliebe in seiner Nähe. Gemeinsam brechen sie zum Café Momus auf.

2. Bild

Vor dem Café herrscht weihnachtliche Stimmung. Der Platz ist voller Leben, Händler verkaufen ihre Waren an Weihnachtsständen. Kinder und Passanten sind beschäftigt, Weihnachtsgeschenke auszusuchen. Auch Rodolfo und seine Freunde können nicht widerstehen, einige Sachen zu erwerben. Er kauft seiner Mimi ein rosarotes Häubchen.

Im Café Momus treffen die fünf Hungrigen auf Marcellos ehemalige Flamme Musetta, deren Verführungskünste stadtbekannt sind. Sie ist mit ihrem reifen Verehrer Alcindoro hier und versucht vom Nebentisch aus, Marcello eifersüchtig zu machen. Das gelingt ihr auch, Mimi kann beobachten, dass Musetta jedoch Marcello nicht als Trophäe möchte, sondern ihn wahrhaft liebt. Unter dem Vorwand, die Schuhe würden sie schrecklich drücken, schickt die schlaue Frau den Verehrer fort, um neue zu besorgen. Kaum ist Alcindoro weg, stürzt sich Musetta wieder auf Marcello. Dieser erliegt ihren Reizen aufs Neue. Als gerade eine Patrouille vor dem Café vorbeizieht, machen sich die Freunde samt Mimi und Musetta aus dem Staub. Nun ist der mit neuen Schuhen zurückgekehrte Alcindoro gezwungen, alle Rechnungen begleichen.

3. Bild

Es ist Winter und bitterkalt in Paris. Musetta und Marcello haben ein Lokal erworben, das neu ausgemalt werden muss. Dann kann Musetta hier als Sängerin auftreten. Zitternd und stark hustend erscheint Mimi vor diesem Lokal, um Marcello um Rat zu fragen. Rodolfo sei sehr eifersüchtig, aber das grundlos. Letzte Nacht habe er sich von ihr getrennt, sie wisse auch nicht, wo er sein könnte. Was Mimi nicht weiß, ist, dass Rodolfo gerade bei Marcello in dem Lokal untergetaucht ist. Ihr gelingt es gerade noch, sich zu verstecken, als er aus der Tür tritt.

Er gibt nur vor, eifersüchtig zu sein. In Wahrheit möchte Rodolfo Mimi zu ihrem Besten loswerden. Denn ihre unaufhaltsam fortschreitende Krankheit kann in der Eiseskälte seiner Dachwohnung nicht kuriert werden. So würde es, würden sie zusammenbleiben, ihr Elend nur verschlimmern. Mimi fängt an, bitterlich zu weinen, weil sie doch bei Rodolfo bleiben möchte. Inzwischen wird Marcello von Eifersucht geplagt, als er Musetta im Lokal mit einem Gast schäkern hört. Rodolfo hört Mimis Weinen und kommt heraus zu ihr. Er nimmt sie in die Arme, und beide versprechen sich, über den strengen Winter noch zusammenzubleiben. Erst im Frühling wollen sie sich trennen. In trauter Eintracht gehen sie davon. Bei Marcello und Musetta hängt nach Musettas kokettem Verhalten der Haussegen schief. Sie beschließen, auseinanderzugehen.

4. Bild

Marcello und Rodolfo sind nun beide wieder Junggesellen, nachdem auch Mimi in der Kutsche eines reichen Gönners gesehen worden ist. Sie verbringen die Zeit in der Dachwohnung. Üppig essen sie mit ihren zwei Mitbewohnern wieder zu Abend, es gibt Brot und Hering. Die vier werden immer übermütiger und spielen, obwohl sie eigentlich arm sind, ein Spiel der feinen Gesellschaft. Sie haben es lustig, bis Musetta verzweifelt wieder vor der Tür steht. Mimi sei unten, wolle Rodolfo sehen und sei dem Tode nah. Sie könne nicht einmal mehr die Stufen hinaufgehen. Besorgt wird sie heraufgetragen. Schließlich reißt sich Musetta ihren Schmuck vom Hals, bittet Marcello, um den Wert Medizin für Mimi einzukaufen und auch einen Arzt zu holen. Marcello hastet auf die Straße. Musetta selbst will der todkranken Mimi ihren Wunsch nach einem warmen Muff für die Hände erfüllen und macht sich ebenfalls auf den Weg. Alle Freunde versuchen nun, etwas zur eventuellen Gesundung Mimis beizutragen: Colline geht ins Pfandhaus und will sich von seinem alten Mantel trennen. Schaunard lässt Rodolfo und Mimi ein letztes Mal allein zusammen.

Mimi gesteht, dass sie sich nur schlafend gestellt hat, um die Freunde kurzfristig zu vertreiben.

Rodolfo und Mimi erleben in einem Deja-vu ihre erste Begegnung und sind selig. Doch plötzlich bekommt Mimi abermals einen schrecklichen Hustenanfall und sinkt zurück.

Alle Besorgten kehren in die Wohnung zurück, Musetta streift der nun schlafenden Mimi den gewünschten Muff über, und flüstert ihr zu, er sei ein Geschenk von Rodolfo. Glücklich schläft Mimi wieder ein. Marcello meint, dass der Arzt schon unterwegs wäre.

Rodolfo wendet sich zu seinen Freunden und möchte sich von ihnen Trost und Hoffnung holen. Doch als er aufschaut und in ihre erschrockenen Gesichter blickt, hastet er sofort wieder zu Mimis Bett. Er muss erkennen, dass sie bereits tot ist. Unter seinen verzweifelten Schreien endet die Oper.

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Stimmlagen der Figuren:

Mimi                 Sopran

Rodolfo             Tenor

Musetta            Sopran

Marcello           Bariton

Schaunard       Bariton

Colline              Bass

Alcindoro         Bass

Berühmte Arien:

Che gelida manina          (deutsch: Wie eiskalt ist dies´Händchen)        Rodolfo

Chi son? Sono un poeta (deutsch: Wer ich bin? Ich bin Dichter)           Rodolfo

Si, mi chiamano Mimi    (deutsch: Mein Name ist Mimi)                         Mimi

O soave fanciulla       (deutsch: O wundervolles Mädchen)                 Rodolfo, Mimi (Duett)

Quando me´n vo         (deutsch: Geh ich alleine)                                   Musetta (Walzerlied)

Donde lieta usci               (deutsch: Woher froh sie einst kam)                 Rodolfo

Vecchia zimarra, senti   (deutsch: Alter Mantel, höre!)                             Colline

Sono andati? Fingevo    (deutsch: Gehen sie schon? Ich gab vor,            Mimi

di dormire!                         zu schlafen!)

Am berühmtesten ist wohl zweifellos das Liebesduett zwischen Rodolfo und Mimi am Ende des 1. Bildes. O soave fanciulla wird gerne auch bei Konzerten gespielt. Es drückt eine zarte, sehnsüchtige Romantik aus, die Puccini perfekt einfügte.

Auch Musettas Walzerlied Quando me´n vo  (2. Bild) wurde sehr bekannt. Es kommt sehr selten vor, dass eine solche Arie im Walzertakt komponiert ist.

Collines Arie Vecchia zimarra, senti (4.Bild) wird oft auch als Mantelarie bezeichnet, da er sich von seinem treuen alten Mantel trennt, den er ins Pfandhaus bringt. Eine stimmungsvoll-melancholische Bassarie.

Hier können Sie „O soave fanciulla“ hören, gesungen von einem Traumpaar der Oper: Anna Netrebko (Sopran) und Rolando Villazón (Tenor)

Quelle: Youtube

Zum Vergleich, hier Mirella Freni und Luciano Pavarotti

Quelle: Youtube

Hier können Sie „Quando me´n vo“ hören, gesungen von Anna Netrebko (Sopran)

Quelle: Youtube

Der vollständige Text der Walzerarie steht Ihnen hier zur Verfügung:

Quando me’n vo‘
Quando me’n vo‘ soletta per la via,
la gente sosta e mira,
e la bellezza mia tutta ricerca in me,
ricerca in me
Da capo a‘ piè.

Ed assaporo allor la bramosia
sottil che dagli occhi traspira
e dai palesi vezzi intender sa
alle occulte beltà.
Così l’effluvio del desìo tutta m’aggira,
felice mi fa!

E tu che sai, che memori e ti struggi,
da me tanto rifuggi?

So ben:
le angosce tue non le vuoi dir,
non le vuoi dir, so ben,
ma ti senti morir!