Wiener Bariton goes Tokio – Clemens Unterreiners Debüt

Wien/Tokio

Clemens Unterreiner: Das umtriebige, fixe Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper gastiert zum ersten Mal in Tokio, Japans belebter Hauptstadt. Trotz eines Erdbebens, das auf der Richter-Skala gar nicht einmal einen niedrigen Wert hatte, ist er – Gott sei Dank – guter Dinge. Er hat den Herrn von Faninal in Richard Strauss´ Meisterwerk „Der Rosenkavalier“ gesungen und das Land der Kirschblüte gefällt ihm.

Es gibt für alles ein 1. Mal. So auch für den Auftritt im Land des Lächelns. Staatsopern-Bariton Clemens Unterreiner hat diesen mit seinem „Faninal“ prächtig hinter sich gebracht. Wenn dieser Herr von Faninal und Sophie die Ankunft des Kavaliers erwarten, muss das in Tokio nicht doppelt so schön sein? Ja, natürlich, Wien ist die Weltstadt der Musik, bekanntermaßen lieben und schätzen die musikaffinen Japaner „unsere“ Stadt. Clemens Unterreiner hat den Begeisterten wieder ein Stück Wiener Musikkultur nähergebracht, mit diesem absoluten Klassiker, komponiert von Richard Strauss als Komödie für Musik op. 59. Eigentlich, wenn man so will, eine Liebeserklärung an Wien.

Ein hochkarätiges Ensemble singt in Tokio den „Rosenkavalier“: Natürlich Clemens Unterreiner als Faninal, Anne Schwanewilms als Feldmarschallin, Jürgen Linn als Baron Ochs. Gesungen wird übrigens auf Deutsch mit japanischen Untertiteln. Es dirigiert Stefan Soltesz.

Weitere Vorstellungen am 27. (18:00 Uhr) und 30. Mai sowie am 2. und 4. Juni (jeweils 14:00 Uhr) im NEW NATIONAL THEATRE, Tokyo.

 

-Martina Klinger-

 

Clemens Unterreiner als Faninal auf der Tokioter Bühne