Es ist wieder Saison in Bad Ischl: Mit drei Operetten-Produktionen

 

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Kaiservilla in Bad Ischl (c) WR

 

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Thomas Enzinger, Intendant  (c) thomasenzinger.com

 

 

 

Die Kaiserstadt Bad Ischl (Sommerresidenz von Kaiserin Sisi und dem Haus Habsburg) wurde zum kulturellen Mittelpunkt des Salzkammerguts. In einer Wahl wurde sie zum beliebtesten Sommerfrische-Ort Österreichs erkoren. Auch 2017 beweist die Stadt wieder hohe Affinität zur Kunst – und lockt die Besucher mit Operetten.

Drei Operetten-Premieren gestaltete der Alt-Intendant Dr. Michael Lakner für die Saison 2017. Sein Nachfolger, Thomas Enzinger, bezeichnet das Salzkammergut als eine „magische Region“. Nach „vielen Jahren der Wanderschaft als Regisseur“ sei er nun angekommen. Für 2018 plant er einen Schwenk in Richtung Revueoperette.

Die drei Premieren 2017:

15. 07. :

Der vielfach beachtete Klassiker Die lustige Witwe bringt den Esprit Pontevedros ins Salzkammergut. Eine moderne Inszenierung mit viel Schwung und tollen Stimmen ist das Ergebnis. Es singen und spielen Steven Scheschareg (als Zeta), Reinhard Alessandri (als Danilo), Regina Riel (Hanna Glawari) und Verena Barth-Jurca (als Valencienne).

21.07.:

Der selten gespielte Operettenkomponist Fred Raymond „wartet auf“ mit einer entzückenden Geschichte rund um das Hotel „Zum Salzburger Nockerl“, der Saison in Salzburg. Turbulente Stimmung und Anlehnungen an das „Weiße Rössl“ sind inkludiert. Alois Walchshofer als Wirt, Monika Rebholz als Nichte Steffi, Theresa Grabner als Mehlspeisköchin und Roman Martin als Chefmechaniker sind dabei.

12.08.:

Ernst und doch liebenswürdig: Die ganze Geschichte um die junge, arme Geliebte von Napoleon Bonaparte, Josephine Beauharnais. Sie steigt an seiner Seite in der Kaiserin Josephine zur Kaiserin Frankreichs auf und unterstützt ihn in allen Belangen bedingungslos. Eine halbszenische Aufführung mit Vincent Schirrmacher als Napoleon und Miriam Portmann als seine Geliebte Josephine.