Ein einzigartiges Kulturerlebnis, das die Sinne berührt – so der Flyer, verspricht das neue Projekt von Theater in den Bergen. Es wird psychologisch.

Einen Einakter will man aufführen. Also gut, was darf es sein? Man bedient sich des großen Psychomannes Sigmund. Der Nachname ist bekannt und muss nicht erwähnt werden: Freud.

Um dieses Theatererlebnis genießen zu können, muss man etwas höher hinaus als auf eine Seebühne, oder in eine Grotte, oder in eine aufgelassene Fabrikshalle. Man fährt mit der Raxseilbahn, eine neue, reizvolle Idee. Für die Bergfahrt, so die Ankündigung, muss man mindestens eine Stunde einplanen, das ist das Knappste. Höhenangst sollte also kein Bestandteil einer Seele sein, die sich dorthin begibt. Eine Nächtigung auf der Bergstation ist ebenso möglich, muss aber separat reserviert werden.

„Die Frau auf der Couch“. Also: Freuds Theorie der Weiblichkeit, und wie man sich entscheiden soll, wie man ihn zu sehen hat. Asket, Patriarch, Analytiker, Frauen-Freu(n)d?

Die Regie dieses Stückes hat Norbert Mang inne, die Aufführungen finden jeweils im Raxalm-Berggasthof statt.

Es spielen Sandro Swoboda (Absolvent bei Elfriede Ott) und Sandra Schuller (zuletzt bei „All About Eve“ in den Wiener Kammerspielen zu sehen).

Info:

„Die Frau auf der Couch“ – Sigmund Freud

Einakter von Norbert Mang

Premiere: 17.05.2019, 15:00 Uhr

Kartenbestellung: http://www.raxalpe.com

Es wird bis zum 21.09.2019 gespielt.