Energie, Bühnenpräsenz, Schönklang – all das verbindet eine Texanerin, meist auf ihrer Stammbühne, der Volksoper in Wien. Doch auch beim Glyndebourne Festival, an der Bayrischen Staatsoper, an der Oper Köln, der Semperoper Dresden und in Malmö war sie bereits engagiert. Ihr Name ist Rebecca Nelsen, sie wurde an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien ausgebildet.
Sie war eine herausragende Violetta in La traviata an der Wiener Volksoper, in der Inszenierung von Hans Gratzer. Auch die Rosina im Barbier von Sevilla eine ihrer Glanzrollen. Sie liebt es, in Kostüme zu schlüpfen, sei es auch als Mimi in La bohéme oder Gilda im Rigoletto. Die Momente, wo sich der Vorhang hebt, seien „magisch“ und „beeindruckend“. Nelsen ist eine natürliche und durchaus impulsive Bühnenerscheinung, die sich auf den Brettern, die „die Welt bedeuten“, sehr wohl fühlt und für ihre Berufung brennt. Sie bezeichnet im Interview mit der Volksoper Wien Oper sowohl als „Sport“ als auch als „Kunstform“.
Den Wiener Kaffeesiederball im Jahre 2018 eröffnete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, Eric Stoklossa, ebenfalls ein Sänger, mit „Lippen schweigen“ von Franz Lehár. Sie ist ein „American Soprano based in Vienna“ und eine Weltreisende. Von dem Studium des Gesangs und der Deutschen Literatur an der Texas Tech University ist es ein Sprung über den großen Teich an die Bühne von Wien.
Rebecca Nelsen wird demnächst wieder an ihrem Stammhaus, der Volksoper, zu sehen und hören sein, sie interpretiert die Gräfin (Contessa) d‘ Almaviva in „Die Hochzeit des Figaro“ ab dem 09.April 2026.
Alles Gute zum Geburtstag, HAPPY BIRTHDAY!