Christoph Waltz

HAPPY BIRTHDAY, Christoph Waltz!

 

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Christoph Waltz is one of the best-known actors of the century. Waltz is an Austrian-Born actor who cannot count his Awards anymore. He studied at Max Reinhardt Seminar, Vienna. He is widely known for his work with American filmmaker Quentin Tarantino and for two of the films they worked on together, Waltz received the most important Award actors could ever get. He portrayed Hans Landa, Standartenführer of the SS, in Tarantino´s „Inglourious Basterds“, a movie about world war II. In German, reviewers said „Willkommen im 2. Weltkrieg frei nach Tarantino“, which means „Welcome to world war II according to Tarantino“. Times later, Waltz presented his „collaboration“ with Quentin T. again: „Django Unchained“. 2 Times Waltz won „Best Supporting Actor“ @ the Oscars for both movies, one time for Hans Landa, another time for Dr. King Schultz.

Not only to mention his films, Waltz is a brilliant, character- ennobling actor, as well as he is a very charming Person, especially when it Comes to greet his fans. His Austrian mother, Elisabeth Waltz-Urbancic, was/is a costume designer and has written a book about her life and childhood: „4 Kinder und ein Zeichentisch“ – „Four children and a drawing table“.

Christoph Waltz also is fond of having staged an opera: His first work of Art in this genre was „Der Rosenkavalier“ (2013) at the Vlaamse Opera in Antwerpen. A second direction is announced to be „Falstaff“ in 2017.

Waltz will be the Special Guest of this years „Viennale“, the famous Film Festival in Vienna, Austria.

Klingers Kulturpavillon wishes a Very Happy Birthday!

 

„Unser Oscargewinner“ und (s)ein neuer Film: Tulpenfieber mit CHRISTOPH WALTZ.

 

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Christoph Waltz als Kaufmann Sandvoort in „Tulpenfieber“ (c) ProKino Filmverleih 2017

 

Die Zeit beginnt wieder. Die Leute werden durch die Straßen laufen und verkünden: „Ich hab´ den neuen Waltz-Film schon gesehen, du auch?“ Das Multitalent und der 2-fache Oscargewinner Christoph Waltz macht Filme, inszeniert Oper und fasziniert uns, oder die meisten von uns. Steile Karriere in Hollywood und immer eine gefestigte Meinung, so kennt man ihn.

Der neue Film Tulpenfieber (Tulip Fever): Er bietet Raum für Historie, auch für Spekulationen. Das Werk fußt auf der Tatsache, dass exklusive Tulpenzwiebeln im Amsterdam des 17. Jahrhunderts teuer waren, und ja, by the way, man trug Halskrause. Justin Chadwick als Regisseur macht daraus eine Romanze, mit durchaus tragischem Hintergrund. Ein Tulpenboom um 1630, die Gewächse (oder besser deren Zwiebeln) verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“.

Der reiche und kunstsinnige Kaufmann (Waltz) will nicht alleine sein und holt sich eine blutjunge Gefährtin. Von ihr möchte er ein Porträt anfertigen lassen. Dummerweise verliebt sich Sophia (A. Vikander) in den armen, bestellten Kunstmaler Jan. Die Geschichte endet tragisch… Kunst und Museen spielen ebenso eine bedeutende Rolle. Gar als Kostümfilm wurde das Werk schon bezeichnet, der Anspruch einer Vermittlung (der Kunst) geht aber tatsächlich weit darüber hinaus.

Kunst muss man einfach lieben? Ist es tatsächlich so einfach, oder hat jeder seinen eigenen Zugang dazu, kann Kunst in schwierigen Zeiten, in turbulenten Gegebenheiten, helfen oder eher nicht? Bildet sie die Realität ab oder gibt sie uns ein Scheinbild mit auf den Weg? Auch hier gibt der Film einen Denkanstoß.

Im Rahmen eines Interviews bestätigte Waltz: >>Ein etwaiger Exklusivitätsanspruch, ein Kunstwerk zu besitzen, ist per se eigenartig. Kunst sollte mit möglichst vielen Menschen geteilt werden.<<

 

 

Unser Wiener Hollywoodstar wird 60! Christoph WALTZ

 

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(c) nbc

 

 

Wenn man sich in dieser Zeit fragt, wer wohl einer der erfolgreichsten Film-Bösewichte und Schauspieler ist, gibt es nur eine Antwort: Der Waltz! Zwei Oscars gehen bereits auf das Konto des gebürtigen Wieners, der mit Tarantino-Filmen den Aufstieg in die A-Liga Hollywoods gelang. Auch eine Oper hat er schon inszeniert, und das soll noch längst nicht alles in der Klassik-Welt gewesen sein. Heute, am 4. Oktober, feiert er einen runden Geburtstag. Er wird 60 Jahre alt. Herzliche Geburtstagsgratulation!

Christoph Waltz wurde 1956 als Sohn des Kostümbildner- und Bühnenbildnerehepaares Johannes Waltz und Elisabeth Urbancic in Wien geboren. Wegen der geltenden Gesetzeslage bei seiner Geburt bekam er die deutsche Staatsbürgerschaft (wie sein Vater), nicht jedoch die österreichische. Diese wurde ihm 2010 durch die Stadt Wien für seine Verdienste im Interesse der Republik verliehen. Eigentlich wollte Waltz nach seiner Matura in Wien-Döbling Kameramann werden, da er sich für Technik interessierte. Zum Film sei er nur „mangels anderer Ideen“ gekommen.

Er studierte Schauspiel in Wien am Max-Reinhardt-Seminar und dann in New York am Lee Strasberg Institute. Für kleinere Rollen stand er in seiner Heimatstadt auf der Bühne. Dann ging es für andere Produktionen nach Hamburg, Frankfurt und auch Salzburg. Nach dem Erhalt des O.E. Hasse-Preises wirkte er in Krimiproduktionen wie „Derrick“, „Der Alte“, „Kommissar Rex“ und vielen anderen mit.

Der große Sprung nach Hollywood gelang ihm, als er die Rolle des SS-Standartenführers Hans Landa im Tarantino-Streifen „Inglourious Basterds“ (dem „2. Weltkrieg frei nach Tarantino“) verkörperte. Diese Rolle brachte ihm nicht nur seinen ersten Oscar ein, sondern auch einen Golden Globe, den Screen Actors Guild Award und den British Academy Film Award. Der „Kultsager“ That´s a Bingo geht auch auf den Film zurück.

Den zweiten Oscar brachte wieder ein Tarantino-Film, „Django Unchained“, ein Western, mit der Rolle des Dr. King Schultz, einem als Zahnarzt getarnten Kopfgeldjäger.

Nun aber zum Musiktheater: Waltz versuchte sich erstmals 2013 als Opernregisseur, und zwar mit dem „Rosenkavalier“ von Richard Strauss. An der Vlaamse Opera in Antwerpen wurde seine Fassung mit Erfolg uraufgeführt. 2014 und 2015 folgten Reprisen an anderen belgischen Locations.

Es geht das Gerücht, dass er sich im kommenden Jahr 2017 an Verdis „Falstaff“ versuchen möchte. Der österreichische Oscarpreisträger ist der erste Österreicher seit 48 Jahren, der den Oscar gewann. Zuletzt gewann ihn Maximilian Schell 1962 für „Das Urteil von Nürnberg“.

Der Kulturpavillon gratuliert Christoph Waltz zum Geburtstag!