Daniel Serafin

Sommeroper # 4: Die Oper im Steinbruch St. Margarethen mit „Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart

Die Oper im Steinbruch St. Margarethen / Burgenland – neue künstlerische Direktion Daniel Serafin – zeigt Mozarts Klassiker „Die Zauberflöte“ mit weltbekannten Arien. Die „Aufklärungsparabel“ wurde in die (sterile) Jetztzeit geholt. Ohne Zweifel.

228 Jahre ist das Werk alt. Im Burgenland wurde es mehr als entstaubt. Das Regieteam Carolin Pienkos und Cornelius Obonya setzt weniger auf Panflöten und Federn, dafür mehr auf Gleichstellung und Vernunft. Dass einiges nicht gut funktioniert, einiges besser, kann im Wolkentunnel, der Papageno fast zur Gänze verschlingt, erkannt werden. Raimund Bauer gestaltete das wandelbare, doch klar strukturierte Bühnenbild. Die riesige Dohle an der Seite des Steinbruchs spielte zu Anfang der Oper noch keine ersichtliche Rolle.

Die Premierenbesetzung umfasste als den ewig vorlauten Papageno Max Simonischek. Wüsste man nicht, was für eine Bezeichnung man ihm geben sollte, so wäre es „Bad Guy of the Magic Flute.“ Er agiert rau, laut, rockig. Für diese Rolle hat der Schauspieler Gesangsunterricht genommen, bleibt aber oftmals hinter den hohen Erwartungen des Publikums zurück. Er macht ordinäre Scherze, wie etwa das abgedroschene „Ich bin gut zu Vögeln.“ Mutig?! Klar, das hat diese Oper noch nicht gesehen. Auch einen Vogelfänger mit Vogelgri…mit Vogelallergie, gab es noch nicht. Legere Erscheinung, abgehakter Gesang. Das laute Niesen wirkt dabei aber nicht sehr lustig, sondern eher störend. Sicher, er fällt auf. Temperament paart sich bei ihm mit der Fähigkeit schnell zu sprechen und erst dann über die Worte nachzudenken. Wenn er in seiner Jugendsprache ansetzt zu den drei Damen nett zu sein, klingt das so: „Tschuldigung Mädels, gebt mir doch eine feuerspuckende Posaune. Das ist keine Oper im Steinbruch, sondern ein Krippenspiel in der Wüste.“ Um dies zu vervollständigen, sollte seitens Tamino und Papageno auch gefragt werden, wo ist der Bruch statt wo ist die Burg (so hat man ob der Wortspiele zumindest den Eindruck). Um den folgenden Gag zu verstehen, braucht man als traditionsverwöhnter Opernbesucher (geschlechtsneutral zu verstehen) schon einen guten Magen. Papageno sammelt riesige Vogeleier in einer Trage. „Nur weil ich meine Eier auf dem Rücken trage…“. Dann setzt er auch noch an zu „Es gibt nur einen Papageno“ im Stil von „Guantanamera“. Hm. Sommerlich-leger, gewagt, oder doch nur ein bisschen überwürzt? Als Schauspieler kann man sich Simonischek sicher besser vorstellen denn als Sängerschauspieler.

Als Papageno Pamina retten will, die von Sarastros Oberaufseher Monostatos in Ketten gelegt wurde, entfährt ihm „Ich rette eine Jungfrau in Not, und was bekomme ich? Nischt!“. Pamina ist ein helles Licht in dieser Inszenierung. Ana Maria Labin singt sie so herrlich und anrührend, voller Hoffnung. Die Sängerin, die vor vielen Jahren noch weiter östlich in Mörbisch als weiblicher Part des Buffopaares beim „Graf von Luxemburg“ zu sehen war, hat eine prächtige feste Stimme. „Bei Männern, welche Liebe fühlen“, ist nicht ihr einziger Höhepunkt. Auch Pamina trägt hier Federn auf der Brust. „Ach ich fühl´s“ ist ein weiteres Highlight.

Zur Gleichstellung kommt auch schon der Beitrag wie gerufen: Der Gesangstext enthält „Weib und Weib und Mann und Mann – reichen an die Gottheit an.“ So geht es also auch im Jahr 2019!

Drei Damen sind blechern – aber nur auf der Brust. Sie tragen nämlich einen Panzer und opulenten Kopfschmuck. Für die Kostüme zeichnet in dieser Produktion der Italiener Gianluca Falaschi verantwortlich. Sie quälen den Jüngling Tamino lange, bis sie ihn in Ruhe lassen, so sehr muss er ihnen gefallen. Elizabeth Reiter, Nina Tarandek und Maria Luise Dressen machen ihre Sache gut. Sie sind aufdringlich und gewissenhaft. Sie müssen unter der Choreografie von Kati Farkas auch viel tanzen, was sie erledigen.

Ein edles Kostüm (wenn auch mit Federn) und Maske trägt die Königin der Nacht. Sie singt mit ihrer elfenhaften Erscheinung die Spitzentöne ebenso zart. Etwas gepresst wirkt sie in der Höhe. Danae Kontora kann für sich einen Erfolg verbuchen, wenn sie als strenge, bissige Mutter auftritt. Die Griechin hat in München studiert und wurde als beste Nachwuchssängerin von Opernwelt ausgezeichnet.

Ganz ergeben will sich Tamino, gekleidet mit grüner Jagdweste, auch noch 2019 für „Paminens Stimme“ in den Tod stürzen. Ob das noch zeitgemäß ist? Attilio Glaser jedenfalls macht seine Sache brav. „Zu schwach, um zu helfen“ wirkt dieser fesche Sänger nicht. Er hat strahlende Höhen, und scheint sich durch nichts, auch durch den ewig plappernden und soo lauten Papageno nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Die fürchterliche Schlange, die ihn bedroht, wird durch die digitale Animation von den Media Studios und analogen roten Bändern symbolisiert. Davor jedenfalls muss er sich kaum fürchten. Später wird er mit Pamina schon eindrucksvollere Digitalinstallationen durchlaufen. Die Feuersglut und das rauschende Wasser (sehr lebensecht) werden auf den Wolkengang projiziert. Das sieht täuschend echt aus und ist sehenswert. Dennoch tritt Tamino seine lange Reise leicht verzweifelt an. Eine weitere Zweideutigkeit ergibt sich mit der Phrase: „Du Jüngling glaubst dem Zungenspiel.“ Wenn auch richtig unfreiwillig.

Drei Knaben rauschen sehr zeitgemäß (wir befinden uns in der Postmoderne…) mit Segways an (ob dem „Wolferl“ das gefallen hätte?) und mahnen, „standhaft, duldsam und verschwiegen zu sein“. Sie tragen dazu futuristische Kostüme wie aus der Spiegel-Galaxie. Christian Ziemski, Moritz Strutzenberger und Lorenz Lauser heißen sie. Die beiden ersteren waren bereits als Solisten in Wien in Händels „Alcina“ zu hören. Ziemski galt als das stimmliche Aushängeschild der St. Florianer Sängerknaben.

Der Philharmonia Chor Wien unter der Leitung von Walter Zeh liefert eine beachtliche Leistung. Karsten Januschke, in St. Margarethen kein Unbekannter, leitet das Orchester der Budapester Philharmonischen Gesellschaft. Es ist ein forsches, effektives Dirigat.

Eine äußerst hinreißende Papagena, die zunächst als Altes Weib mit zahllosen Arthritis-Anfällen zu kämpfen hat und das mehr als überzeugend darstellt, ist die junge Theresa Dax. Quasi direkt vom Theater in der Josefstadt (hier spielte sie bis vor Kurzem mit großem Erfolg die „Jugend“ im „Bauer als Millionär“) ist sie in den Steinbruch „übersiedelt“. Die steirische Sopranistin ist klar und deutlich in der Artikulation und zauberhaft bei Stimme. Einfach schön. Eine angedeutete Vergewaltigungsszene/Belästigungsszene mit Papageno gibt es auch, sie will lüstern über ihn herfallen. Damit soll aufgezeigt werden, dass nicht immer Männer die Gierigen sind.

„Alles fühlt der Liebe Freuden“ toll vorgetragen von Monostatos alias Keith Bernard Stonum. Auch er fühlt sich dermaßen von Pamina erregt, dass er sie näher umgarnen möchte. Das Gladiatorenkostüm von Falaschi steht Stonum perfekt, wenn es auch in der Produktion sehr heraussticht. Stark die Szene, wo Papageno und Pamina in Zeitlupe vom Gefolge gejagt werden. Dabei wird er von Sarastro (schön tief: der Australier Luke Stoker in perfektem Deutsch) zurückgehalten. Stoker ist überhaupt auch eine der Säulen der Produktion. Immer wieder lässt er Vernunft und Milde walten und begeistert durch seinen festen, überzeugenden Auftritt. „In diesen heil´gen Hallen“ kennt er auch Fehler nicht.

Als Sprecher und Priester sind Uwe Schenker-Primus (sehr angenehme Stimme) und Michael McCown im Einsatz. Die Chemie stimmt zwischen Glaser und Schenker-Primus über die Maßen gut, die Dialogszenen sind zu genießen. Zwischen dem lauten Geheule von Papageno hört man Pamina jammern: „Er fühlte meine Liebe und verbarg die Gegentriebe?“ Das Los so mancher moderner Beziehung….

Als endlich Dax Simonischek nun „ganz gegeben“ ist, will er sich nicht mehr über dem überdimensionalen Vogelnest erhängen. Das „Heil soll den Geweihten (Pamina und Tamino) zukommen“, indes hört man aber eine merkwürdige Stimme, die leise, aber hörbar „gehen, nicht laufen“, sagt. Was war das denn nur?

Längerer, anerkennender Applaus für die DarstellerInnen. Mit der Regie dürfte nicht jeder einverstanden gewesen sein. Ein gewagt-moderner Zugang mit viel gewöhnungsbedürftigem Wortwitz im Jahr 2019.

Info:

Oper im Steinbruch 2019 – Die Zauberflöte von W.A. Mozart

künstlerischer Direktor Daniel Serafin

von 10. Juli bis 17. August 2019, Do – Sa, Zusatzvorstellung am 28. Juli (So)

http://www.operimsteinbruch.at

Neuer Operndirektor bei den Esterházy-Betrieben im Burgenland: Daniel Serafin, Kulturmanager und Sänger

Daniel Serafin wird künftig die Opern-Geschicke bei den Esterházy-Betrieben lenken. Damit ist er innerhalb dieses Rahmens für alle Opernproduktionen, unter anderem im Steinbruch St. Margarethen, verantwortlich.

Serafin wird nun auch zum „Künstlerischen Direktor Oper“. Er hatte bereits die Position des Leiters für Kooperationen und Kulturmarketing in der Esterházy Unternehmensgruppe inne. Außerdem ist er Vorstand der Freunde des Schlossquartiers Eisenstadt und der Freunde der Oper im Steinbruch St. Margarethen.

Die Oper im Steinbruch St. Margarethen bringt im Jahr 2019 „Die Zauberflöte“ von W.A.Mozart in der Regie von Cornelius Obonya und Carolin Pienkos zur Aufführung. Die Premiere findet am 10. Juli statt. Aufführungsdauer: stattliche 3,5 Stunden.

Nach dem Kultursommer folgt die halbszenische Aufführung im Herbst: „Orfeo ed Euridice“(Haydns letzte Oper) am 19. September im Schloss Esterházy in Eisenstadt.

Das Festival Herbstgold 2019 steht unter dem Motto: „Über alle Grenzen“ und findet von 11.-22. September in Eisenstadt statt.

Info:

http://www.esterhazy.at

http://www.operimsteinbruch.at

http://www.herbstgold.co.at

http://www.danielserafin.com

HAPPY BIRTHDAY, Daniel Serafin!

 

2W3cP-0H

Daniel Serafin (c) Christian Houdek

 

Schließt sich eine Tür, öffnet sich bekanntlich eine andere: Der Kulturmanager Daniel Serafin verabschiedete sich jüngst von einem echten Herzensprojekt, dem Österreichischen Musiktheaterpreis. Nun zieht es ihn in eine Herzensstadt: In New York City (wo er auch, wenn er nicht in Wien weilt, lebt) wird der „Viennese Opera Ball“ – A Celebration of the cultural and economic relationships between Austria and America –  im Februar über die Bühne gehen, welcher mit Serafin als Artistic Director in eine hoffnungsfrohe Zukunft blicken kann. Auch im Charity-Sektor engagiert sich Daniel Serafin immer wieder.

Seine Bariton-Stimme hat er darob auch nicht ad acta gelegt: Als Konzertsänger erfreut er nach wie vor sein Publikum. Man darf gespannt sein und bleiben.

Der Kulturpavillon wünscht Alles Gute zum Geburtstag!

NEUES von…Daniel Serafin

 

teaserbreit

Silvia Frieser, Daniel Serafin am Viennese Opera Ball New York (VOB New York) (c) zVg

 

Der Kulturmanager und Bariton hat sich dazu entschlossen, seine Position im Vorstand des Österreichischen Musiktheaterpreises (der Preis übersiedelt übrigens von Wien nach Graz) zurückzulegen und wird sich nun vermehrt Amerika zuwenden, genauer gesagt: Dem 63. Viennese Opera Ball New York, welcher im Ziegfeld Ballroom eine neue Heimat gefunden hat (zuvor fand er im Waldorf Astoria statt). Gemeinsam mit Silvia Frieser bittet Daniel Serafin als Artistic Director des Balles im Februar 2018 zum Tanz.

 

 

Hitze, Wasser & stolze Preisträger! Der österreichische Musiktheaterpreis 2017 in der Wiener Volksoper.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Bei nahezu glühendem Sonnenschein wurden am Sonntagvormittag die Statuetten zum Österreichischen Musiktheaterpreis zum fünften Mal vergeben. Die künstlerische Promidichte war hoch, die Hitze war groß.

Unter den wachsamen Augen von Präsident Karl-Michael Ebner und Vorstand Daniel Serafin spazierten die Gäste über den eigens vor der Wiener Volksoper eingerichteten Red Carpet. Erstmals fand die Veranstaltung als Matinee statt. Es gab auch Musiktheaterpreis-Limousinen, die Preisträger und Gäste chauffierten. Die Nominierten konnten es kaum erwarten, zu erfahren, wer gewonnen hatte. So mancher Gast hatte indes mit Hitze oder Wasser zu kämpfen. Grande Dame Guggi Löwinger wusste ihr Getränk nicht so recht loszuwerden, was für einen heiteren Moment sorgte. Schließlich standen die Preisträger nach der launigen Moderation von bewährter Hand – Christoph Wagner-Trenkwitz – fest und durften sich freuen:

 

Beste weibliche Hauptrolle: Hailey Clark in der Partie der Alma in „Brokeback Mountain“ am Salzburger Landestheater

Beste männliche Hauptrolle: Robert Meyer in der Partie des Don Quixote in „Der Mann von La Mancha“ an der Volksoper Wien

Beste weibliche Nebenrolle: Elsa Benoit als Micaëla in „Carmen“ am Stadttheater Klagenfurt

Beste männliche Nebenrolle: Wilfried Zelinka als Grigoris in „Die griechische Passion“ an der Oper Graz

Beste Gesamtproduktion: „Die griechische Passion“ an der Oper Graz

Beste musikalische Leitung: Alfred Eschwé für „Fürst Igor“ an der Volksoper Wien

Beste Regie: Lorenzo Fioroni für „Die griechische Passion“ an der Oper Graz

Beste Ausstattung: „Die Sache Markopulos“ am Tiroler Landestheater: Heinz Hauser (Bühne) und Gera Graf (Kostüme)

Beste Ballettproduktion: Mei Hong Lin für „Schwanensee“ am Landestheater Linz

Beste Nachwuchskünstlerin: Anna Brull als Rosina in „Der Barbier von Sevilla“ an der Oper Graz

Bester Nachwuchskünstler: Michael Hauenstein als Timur in „Turandot“ am Tiroler Landestheater

Die Gewinner der Sonderpreise

Lebenswerk: Grace Bumbry

ORF III Medienpreis: René Pape

Bester Chor: Chor der Volksoper Wien

Bestes Festival: Tiroler Festspiele Erl

Off-Musiktheaterpreis (neu): Sirene Operntheater für  „Chodorowski“

Musicalpreis der Kronenzeitung: Drew Sarich

 

Die Preisträger und Preisträgerinnen freuten sich sehr, auch die künstlerischen Darbietungen überzeugten. Etwa René Pape mit einer Interpretation der „Hallenarie“ aus Mozarts Zauberflöte, das Werk selbst spannt den Bogen zum Musiktheaterpreis, dem Goldenen Schikaneder.

Wieder ein erfolgreiches Jahr für den Österreichischen Musiktheaterpreis in 2017!

Cinque anni Österreichischer Musiktheaterpreis – viele Neuerungen im Jahr 2017!

 

Der Präsident, der Vorstand und der Moderator des Österreichischen Musiktheaterpreises luden zur Pressekonferenz, im Rahmen derer viele Neuerungen im Jahr 2017 für die Veranstaltung vorgestellt wurden. Und so nahmen Karl-Michael Ebner, Daniel Serafin und Christoph Wagner-Trenkwitz im Mozarthaus Wien Platz und erzählten über ihre Pläne.

Eine erste Neuerung der seit fünf Jahren die österreichische Kulturlandschaft bereichernden Veranstaltung: Sie wird als Matinée gestaltet statt als Abendveranstaltung. Austragungsort der „Oscars der Musiktheaterwelt“ wird diesmal am 25. Juni 2017 um 11:00 Uhr die Wiener Volksoper sein.

„Wir sind glücklich, den Österreichischen Musiktheaterpreis erstmalig an die Volksoper Wien zu holen, wo vor fünf Jahren die Idee entstand, herausragende künstlerische Leistungen mit einem eigenen Award zu würdigen und kulturelle Exzellenz einer ganzen Spielsaison vor den Vorhang zu bitten“, so Karl-Michael Ebner.

Es wird auch erstmals einen Off-Musiktheaterpreis in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt geben: Das geschieht aus diesem Grund, um die Leistungen der engagierten Spielbetriebe abseits der großen Öffentlichkeit zu prämieren.

„Insbesondere die kleinen unabhängigen Bühnen leisten einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Vielfalt im Musikland Österreich, um Menschen abseits der großen Häuser innovatives zeitgenössisches Musiktheater zugänglich zu machen“, betonte Kulturminister Thomas Drozda im Vorfeld.

Ein besonderes Rahmenprogramm zum fünften Jubiläum erwartet die Gäste: Ein Auftritt der Wiener Sängerknaben, des Chors und Orchesters der Wiener Volksoper und internationaler und nationaler Stars der Musiktheater-Szene. Es verspricht ein Fest zu werden: „Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass, den Österreichischen Musiktheaterpreis für ein breiteres Publikum zu öffnen. Unsere Gäste erwartet bei der Matinée eine Leistungsschau der heimischen Szene aus allen Genres“, verspricht Vorstand Daniel Serafin.

Für das Lebenswerk wird Grace Bumbry ausgezeichnet werden. Christoph Wagner-Trenkwitz scherzte: „Barack Obama ist uns zuvorgekommen, er hat Bumbry bereits mit diesem Preis in Amerika ausgezeichnet. Er wird leider nicht am Österreichischen Musiktheaterpreis teilnehmen können.“

Der „Black Diamond Bass“ René Pape wird den Medienpreis entgegennehmen dürfen. Pape adelt den Musiktheaterpreis mit seiner Anwesenheit, der international höchst gefragte Sänger wird auch die „Hallenarie“ aus Mozarts „Zauberflöte“ interpretieren, was wiederum den Bogen von der Veranstaltung zum Preis selbst spannt.

Eigentlich hätte der Preis bekanntlich ursprünglich „Goldener Papageno“ heißen sollen, dieser Name war allerdings bereits vergeben. So entschied man sich für den „Goldenen Schikaneder“, über welchen sich schon sehr namhafte Künstler und Künstlerinnen freuen durften. Die Statue wird auch wie im vergangenen Jahr wieder gestellt von der Porzellanmanufaktur Augarten und ist eine ästhetisch sehr ansprechende, sorgsam hergestellte, sitzende Figur, die den Papageno aus der Mozartoper darstellen soll. Nicht nur schlicht weiß, sondern auch golden und grünlich glänzt das Meisterstück, auf welches Thomas König, CEO der Wiener Porzellanmanufaktur, besonders stolz ist: „Für uns als österreichische Manufaktur, die wir an der Schnittstelle von Handwerk und Kunst stehen, hat Kunst- und Kulturförderung in Österreich eine hohe Bedeutsamkeit.“ Die in den Anfangsjahren des Österreichischen Musiktheaterpreises gestaltete Figur von Sabine Kappitz und Wilhelm Willisch ist somit Geschichte.

Die Kategorien „Bester Chor“ und „Bestes Orchester“ werden sich jährlich abwechseln. Beim Musiktheaterpreis wird heuer die Kategorie „Bester Chor“ als Sonderpreis an den Chor der Volksoper Wien vergeben.

„Die Vielseitigkeit des Programmes der Volksoper Wien stellt eine Herausforderung an den Chor dar, die dieser mit Bravour und Souveränität meistert. Von Oper bis Musical sitzt jeder Ton der Sängerinnen und Sänger, die mit Begeisterung bei der Sache sind, die sich auch auf das Publikum überträgt.“, meinen Ebner und Serafin einhellig.

Da die Operette im Programm der Wiener Volksoper große Prominenz genießt, ließ es sich Christoph Wagner-Trenkwitz nicht nehmen, die 100. Premiere des Hausherren Robert Meyer anzukündigen: „Der Opernball“, ein Werk von Richard Heuberger, wird in einer Neufassung (die in Wien anstatt in Paris spielt) ab 17. Februar 2018 am Haus zu hören sein. Beim Österreichischen Musiktheaterpreis werden wir bereits einen musikalischen Vorgeschmack darauf bekommen, und zwar „Gehen wir ins Chambre Separée“. Lustigerweise stimmte Trenkwitz vor offiziellem Beginn der Konferenz dieses Lied kurz an.

Der Preis wird 2017 in folgenden 16 Kategorien vergeben:

  • Beste weibliche Hauptrolle
  • Beste männliche Hauptrolle
  • Beste weibliche Nebenrolle
  • Beste männliche Nebenrolle
  • Beste Gesamtproduktion
  • Beste musikalische Leitung
  • Beste Regie
  • Beste Ausstattung
  • Beste Ballettproduktion
  • Beste Nachwuchskünstlerin
  • Bester Nachwuchskünstler

(JURY)

  •   Krone Musicalpreis
  •   Bester Chor
  •   Medienpreis
  •   Lebenswerk
  •   Off-Musiktheaterpreis

(SONDERPREISE)

Auch 2017 ist die Jury wieder hochkarätig besetzt mit namhaften Intendanten, Choreografen, Sängern und Dirigenten.

Den Preis für das beste Festival erhalten die Tiroler Festspiele Erl.

Für die beste weibliche Hauptrolle sind nominiert:

  • Sophia Brommer (LUISA, „LUISA MILLER“/OPER GRAZ)
  • Golda Schultz (FIORDILIGI, „COSI FAN TUTTE“/STADTTHEATER KLAGENFURT)
  • Melba Ramos (JAROSLAWNA, „FÜRST IGOR“/VOLKSOPER WIEN)
  • Hailey Clark (ALMA, „BROKEBACK MOUNTAIN/SALZBURGER LANDESTHEATER)

Für die beste männliche Hauptrolle gibt es folgende Kandidaten:

  • Michael Wagner (MARCUS SCHOULER, „MC TEAGUE“/LANDESTHEATER LINZ)
  • Rolf Romei (MANOLIOS, „DIE GRIECHISCHE PASSION“/OPER GRAZ)
  • Robert Meyer (DON QUIXOTE, „DER MANN VON LA MANCHA“/VOLKSOPER WIEN)

Um den Preis für die beste weibliche Nebenrolle rittern folgende Damen:

  • Elsa Benoit (MICAELA, „CARMEN“/STADTTHEATER KLAGENFURT)
  • Susanne Langbein (MARZELLINE, „FIDELIO“/TIROLER LANDESTHEATER)
  • Cathrin Lange (BLONDE, „DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL“/OPER GRAZ)

Nominiert in der Kategorie beste männliche Nebenrolle:

  • Matthäus Schmidlechner (HEXE, „HÄNSEL UND GRETEL“/LANDESTHEATER LINZ)
  • Stefan Cerny (WESIR, „KISMET“/VOLKSOPER WIEN)
  • Wilfried Zelinka (GRIGORIS, „DIE GRIECHISCHE PASSION“/OPER GRAZ)
  • Franz Gürtelschmied (GUSTL, „DAS LAND DES LÄCHELNS“/BÜHNE BADEN)

Bei der besten Gesamtproduktion gibt es diese Auswahlmöglichkeiten:

  • „DIE GRIECHISCHE PASSION“/OPER GRAZ  – (MARTINU, nach KAZANTZAKIS)
  • „LA TRAVIATA“/LANDESTHEATER LINZ – (PIAVE, nach DUMAS)
  • „DER MANN VON LA MANCHA“/VOLKSOPER WIEN
  • „BROKEBACK MOUNTAIN“/SALZBURGER LANDESTHEATER

Für die beste musikalische Leitung sind folgende Personen nominiert:

  • Dirk Kaftan (DER FERNE KLANG/OPER GRAZ)
  • Alfred Eschwé (FÜRST IGOR/VOLKSOPER WIEN)
  • Francisco Angelico (DIE SACHE MAKROPOULOS/TIROLER LANDESTHEATER)

Nominierte in der Kategorie beste Regie:

  • Immo Karaman (A MIDSUMMER NIGHT´S DREAM/STADTTHEATER KLAGENFURT)
  • Lorenzo Fioroni (DIE GRIECHISCHE PASSION/OPER GRAZ)
  • Carlus Padrissa (TERRA NOVA/LANDESTHEATER LINZ)

Die beste Ausstattung lieferte eine dieser Personen:

  • Martina Segna (Bühnenbild), Anna Sofie Tuma (Kostümentwurf) & Adriana Westerbarkey (Kostümrealisierung) für DER FERNE KLANG/OPER GRAZ
  • Mathias Fischer-Dieskau für MC TEAGUE/LANDESTHEATER LINZ
  • Heinz Hauser (Bühne) und Gera Graf (Kostüme) für DIE SACHE MAKROPOULOS/TIROLER LANDESTHEATER

Die beste Ballettproduktion ist eine der Folgenden:

  • DIE SCHNEEKÖNIGIN/VOLKSOPER WIEN
  • Enrique Gasa Valga für „PEER GYNT“/TIROLER LANDESTHEATER
  • Mei Hong Lin für „SCHWANENSEE“/LANDESTHEATER LINZ

 

Die beste Nachwuchskünstlerin ist eine der folgenden Damen:

  • Fenja Lukas (EURIDICE, „ORFEO ED EURIDICE“/LANDESTHEATER LINZ)
  • Anna Brull (ROSINA, „DER BARBIER VON SEVILLA“/OPER GRAZ
  • Elsa Benoit (TITANIA, „A MIDSUMMER NIGHT´S DREAM/STADTTHEATER KLAGENFURT)

 

Den besten Nachwuchskünstler erwählt man aus folgenden Kandidaten:

  • Maximilian Krummen (ECCLITICO, „IL MONDO DELLA LUNA“/SALZBURGER LANDESTHEATER)
  • Michael Hauenstein (TIMUR, „TURANDOT“/TIROLER LANDESTHEATER)
  • Peter Kellner (BASILIO, „DER BARBIER VON SEVILLA“/OPER GRAZ)

 

Für das Publikumsvoting beim Krone Musicalpreis sind folgende Künstler und Künstlerinnen aufgestellt:

  • Ana Milva Gomes (BARONIN WALDSTÄTTEN, „MOZART“/RAIMUNDTHEATER WIEN)
  • Pia Douwes (DIANA GOODMAN, „NEXT TO NORMAL“/MUSEUMSQUARTIER WIEN Halle E)
  • Andreas Bieber (AXEL SWIFT, „AXEL AN DER HIMMELSTÜR“/VOLKSOPER WIEN)
  • Drew Sarich (CHE, „EVITA“/RONACHER WIEN)

 

 

 

 

Bruckner in „the house“. Die Weihnachtsgala mit Latein und Latin im Brucknerhaus Linz.

 

Brucknerhaus Linz

Das Programmheft des Linzer Brucknerhauses, welches ja schon ein imposanter Bau an sich ist, versprach eine große Gala zum Ausklang des Advents und zur Einstimmung auf das viel ersehnte Weihnachtsfest. Große Namen und heiße Rhythmen brachte der Abend, nicht alle waren allerdings in Bestform.

Kammersängerin Angelika Kirchschlager, die aus Texas stammende Jazzsängerin Carmen Bradford, die feurige Jessie Ann de Angelo (Das Brucknerhaus beschreibt sie so: Wenn man einer Künstlerin alle Farben unserer Welt zuordnen kann, dann ist es Jessie Ann.), der aufstrebende Sänger Alois Mühlbacher, die Josefstadt-Größe Sona MacDonald, Dancing-Stars-Vocalist Andie Gabauer, der aus einer ORF-Castingshow bekannte Werner Mai, die St. Florianer Sängerknaben. So lassen sich die Acts des Abends zusammenfassen.

Und dann war da die zu einer temperamentvollen Doppel-Conference geratene Moderation eines Vater-Sohn-Paares, welches ordentlich für Stimmung sorgte: Harald und Daniel Serafin moderierten den Abend in gewohnt unterhaltsamer Manier. Sie lieferten Hintergrundinformationen und charmante Schmähs. Auf die Phrase: „Freuen Sie sich auf..“, folgte meist der laut ausgesprochene, gemeinsam artikulierte Name des Künstlers oder der Künstlerin. Sogar in mehreren Sprachen versuchten sich die Moderatoren: Spanisch und Russisch waren an diesem Abend zu hören. Die kleine russische Tanzeinlage geriet aber nicht sonderlich zum Vorteil. KS Prof. Harald Serafin muss gewissermaßen auch vertraute Gefühle im Brucknerhaus bekommen haben, interpretierte er doch schon einmal den Namensgeber des Hauses, Anton Bruckner, bei der Linzer Klangwolke.

Für den klassischen Teil waren ein wenig Kirchschlager und Mühlbacher „veranschlagt“, wobei man sagen muss, dass die ehrwürdige Kammersängerin an diesem Abend nicht ihren besten hatte. Bei „Panis Angelicus“ von Cesar Franck, leistete sie sich sogar eine Textunsicherheit: Sie verwechselte „dominum“ mit „hominum“. Es wurde bei ihr also das „Brot des Herren“. Naja. Mühlbacher mit seiner unverwechselbaren Stimme interpretierte das Ave Maria von Caccini und sorgte damit für Gänsehaut.

Carmen Bradford riss gesanglich alle vom Stuhl, das etwas zurückhaltende Linzer Publikum war begeistert, sie wünschte sogleich „Merry Christmas to all of you!“ und begrüßte medienwirksam den „Governor Pühringer“, um gleich darauf mit wundervoll lautem Organ festzustellen: „You have the right seat!“ Diese Sängerin braucht nicht einmal ein Mikrofon, um gehört zu werden. Beeindruckend!

Jessie Ann de Angelo rüttelte wiederum mit ihrer Interpretation des „Navidad Rock“ auf, und wollte das Publikum zum Tanzen animieren. Sie erzählte hinreißend, wie in ihrer Heimat bei 30 Grad zu Weihnachten Tequila getrunken wird und mit weißem Sprühschaum Schnee an Fenstern simuliert wird.

Sona MacDonald mit ihrer nicht enden wollenden Energie (die sie auch immer am Theater in der Josefstadt zeigt) rockte mit „Don´t rain on my Parade“, diesen Titel erarbeiteten Vater und Sohn Serafin gemeinsam mit den Übersetzungen „Regne nicht auf meine Parade“ im Sinne von „Stiehl mir nicht die Show“. MacDonald war dankbar über die Chance, ausgelassen zu springen und zu singen.

Die Interpretation von „I dreamed a dream“ aus dem bekannten Musical „Les Miserables“, war ebenso ein Highlight, obwohl die Orchesterbegleitung doch eine recht eigenwillige Version entwickelt hatte.

Werner Mai glänzte mit einer toll ausbalancierten Stimme und einem besonders rührenden „You raise me up“ (bereits von Westlife, Josh Groban und Andre Rieu jeweils anders interpretiert). Jeder Mensch hat es wohl schon einmal erlebt, was es heißt „on stormy seas“ zu wandeln.

Andie Gabauer, ein guter und engagierter Sänger an sich, hat sein Talent schon oft in der ORF-Show Dancing Stars unter Beweis gestellt. An diesem Abend lieferte er jedoch die mitunter langatmigste Version von Nat King Coles Christmas Song, die man sich nur vorstellen kann. Da wünschte man sich doch gleich die vor zwei Jahren im Wiener Musikverein vorgetragene Version von Moderator Daniel Serafin zurück. (O du fröhliches X-MAS-Concert / Wiener Musikverein)

Gemeinsam läuteten die charmanten Moderatoren auch das Finale des Abends ein, zu dem auch sie wieder „mit-shakten“, es handelte sich um den oft mit lautem Klatschen vom Publikum eingeforderten Hit „Feliz Navidad“.

 

Ein Video zum Abend sehen Sie auf Klingers Kulturpavillons YouTube Channel:

 

 

 

 

 

 

 

Happy Birthday, Daniel Serafin!

 

serafin_a_tischler

(c) Viennapress/Andreas Tischler

 

 

Der in Wien geborene Sänger (Stimmlage Bariton) und Kulturmanager erhebt derzeit  wieder seine Singstimme, was viele sehr freut. Gerade ist er als besonders modischer Barbier „Scalza“ in der Operette Boccaccio im niederösterreichischen Blindenmarkt engagiert. Wenn er nicht auf der Bühne steht, besucht er Charitys und bereitet sich wieder auf „seinen“ Musiktheaterpreis 2017 (www.musiktheaterpreis.at) vor, als dessen Chairman er sehr erfolgreich ist. Variatio delectat!

Im Zuge seiner Karriere sang er bereits bedeutende Rollen, wie den Figaro-Grafen aus Mozarts „Le nozze“ (an der Vero Beach Opera in Florida) oder den Eisenstein aus der „Fledermaus“ von Strauss (beim Musikfestival Steyr, OÖ). Immer wieder gastierte der amerikanophile Manager und Sänger auch mit extra zusammengestellten Programmen in der Neuen Galerie New York. Die Stadt, die niemals schläft, macht ihn glücklich. Hier machte er auch seinen Master in Kulturmanagement.

Auch sonst hat Daniel Serafin immer ein Herz für Wohltätigkeitsveranstaltungen: Am 3. November wird er gemeinsam mit u.a. dem Janoska Ensemble und Peter Weck, einen Abend zugunsten der Wiener Sängerknaben (Benefiz) in deren Konzertgebäude, dem MuTh, gestalten.

 

Der Kulturpavillon sagt: „Happy Birthday“!

 

 

Kein Preis wie jeder andere – Der österreichische Musiktheaterpreis 2016

csm_O__MTP2016_Banner_454c72ff9f

 

Lange dauert es nicht mehr, dann werden endlich wieder die österreichischen Auszeichnungen für die besten kulturellen Leistungen der Spielzeit 2014/15 vergeben. Heuer wartet man mit einer völlig neu gestalteten Skulptur auf. Die Wiener Augarten Manufaktur zeichnet für den „neuen“ Preis verantwortlich. Ab Herbst 2016 kann man diese außergewöhnliche Skulptur sogar im Sortiment der Porzellanmanufaktur erwerben. Die Nominierten können sich bereits jetzt auf eine schlagkräftige Zeremonie freuen, für die wieder Karl-Michael Ebner (Präsident) und Daniel Serafin (Vorstand) im Einsatz sind. Ebner ist zudem Intendant des bekannten Musikfestivals Steyr, Serafin ist Sänger und Künstlermanager.

In diesen Kategorien werden im heurigen Jahr 2016 Preise vergeben:

  • Beste männliche Hauptrolle
  • Beste weibliche Hauptrolle
  • Beste weibliche Nebenrolle
  • Beste männliche Nebenrolle
  • Beste Gesamtproduktion
  • Beste musikalische Leitung
  • Bestes Orchester
  • Beste Regie
  • Beste Ausstattung
  • Beste Nachwuchskünstlerin
  • Bester Nachwuchskünstler
  • Beste Ballettproduktion
  • Bestes Festival
  • Medien-Sonderpreis (geht an den Bariton Dmitri Hvorostovsky)
  • „Krone“ Musical Preis
  • Lebenswerkpreis (geht an den Dirigenten Zubin Mehta)

Um den „Krone“ Musical Preis (der Kronen Zeitung) werden Josefstadt-Direktor und Schauspieler Herbert Föttinger, Chansonniere und Schauspielerin Nina Proll, Musicalstars Mark Seibert und Ana Milva Gomes und Volksopern-Chef und Schauspieler/Sänger Robert Meyer wetteifern.

Teilnahmebedingungen für die Einreichungen sind:

Teilnahmeberechtigt sind alle darstellenden Künstlerinnen und Künstler an den österreichischen Stadt-, Landes- und Bundestheatern entsprechend der jeweiligen Kategorien, die über und von ihren Theatern eingereicht werden. Jedes Theater ist berechtigt je eine Nominierung pro Kategorie einzureichen.

Für die Kategorien Beste weibliche/männliche Hauptrolle und Beste weibliche/männliche Nebenrolle werden Ausschnitte einer Produktion für die Bewertung herangezogen.

In den Kategorien Beste/r Regisseur/in, Beste/r Nachwuchskünstler/in, Beste Produktion, Beste musikalische Leitung, Beste Ausstattung, Beste Ballettproduktion werden die Leistungen in einer Gesamtproduktion bewertet.

Die Jurybewertungen werden an einen Notar übermittelt und erst am Veranstaltungsabend veröffentlicht.

Detail am Rande:

Die Wiener Staatsoper verzichtet auch diesmal wieder auf eine Einreichung, obwohl sie natürlich berechtigt wäre.

Am 27. Juni ist es soweit. Ort: Wiener Ronacher

 

ENGLISH:

The Austrian Music Theater Awards („Österreichischer Musiktheaterpreis“) will take place on June 27th, at Wiener Ronacher.

 

Information

Österreichischer Musiktheaterpreis 2016

Veranstalter / President and CEO: Karl-Michael Ebner und Daniel Serafin

Ort/Place: Wiener Ronacher, Seilerstätte 9

Beginn/ Start: 19:00 Uhr / 7 pm

Musikalische Acts/ Live Acts: Janoska Ensemble, Nina Proll, Dmitry Korchak, Rebecca Nelsen

 

 

 

Auch wieder 2016: Der österreichische Musiktheaterpreis

Der Preis – genau genommen ist er den Academy Awards für das Musiktheater in Österreich ähnlich- wird jährlich vergeben. Österreichische Stadt-, Landes- und Bundestheater dürfen mitmachen und Künstler und Künstlerinnen aufstellen. Bisherige Preisträger und Preisträgerinnen durften sich bereits in den Vorjahren über die exklusiv designte Statue, den „Goldenen Schikaneder“, freuen. Dieser wird übrigens aus 200 Einzelteilen zusammengesetzt.

Preise durften bereits die junge Sieglinde Feldhofer (Oper Graz), Florian Boesch, Tatjana Larina, Andre Schuen, Bo Skovhus, Piotr Beczala entgegennehmen.

Über den Preis für das Lebenswerk durften sich schon Peter Minich, Edita Gruberova und Neil Shicoff freuen.

Wie der Kulturpavillon erfuhr, wird der Österreichische Musiktheaterpreis im heurigen Jahr am 27. Juni über die Bühne gehen.

 

bannerPapagenoNew.png

(c) Art Projekt

 

csm_EbnerShicoffSerafin_931fe530ee

Die Organisatoren Kons. Karl-Michael Ebner (links) und Daniel Serafin (rechts) mit Preisträger 2015 KS Neil Shicoff (Mitte) (c) Barbara Palffy