Geburtstag

HAPPY BIRTHDAY, Clemens Unterreiner!

 

Der Wiener Bariton Clemens Unterreiner feiert an „seinem Haus“, der Wiener Staatsoper, immer wieder Erfolge in schwierigen Rollen. Seine Karriere hat er sich mit viel Biss und Durchhaltevermögen erarbeitet. Der damalige Direktor der Oper, Ioan Holender, war anfangs von Unterreiners Gesangskünsten nicht sehr angetan. Aber er gab ihm eine Chance, sich zu beweisen. Und diese nützte er! Dass in ihm Talent schlummert, war nicht mehr anzuzweifeln, als er 2005 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper wurde.

Ganz aktuell arbeitet er in der Rolle des Herman in Dantons Tod (Gottfried von Einem) gesanglich an der nächsten Premiere im Haus am Ring.

Klingers Kulturpavillon wünscht Alles Gute zum Geburtstag!

Plácido nuestro feiert Geburtstag! Der Tenorissimo freut sich auf weitere Highlights!

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Plácido Domingo, spanischer Opernstar der Superlative. Vielbeschäftigt, engagiert, war er Teil der „Drei Tenöre“. Aber auch solo hört er sich sehr gut an. Die Wiener Staatsoper bezeichnet ihn als einen der bedeutendsten Künstler des 20./21. Jahrhunderts. Er setzt Maßstäbe in der Interpretation von Rollen. Sein Repertoire umfasst 147 Rollen. Unfassbar, eigentlich….

Bei den Salzburger Festspielen triumphierte Domingo in „I Due Foscari“, er wollte „AIDA“ ganz groß herausbringen – seine World Stadium Tour wurde aber leider nichts – er singt unermüdlich, auf der ganzen Welt. Auch zur Operette, welch Wunder, hat er sich früher bekannt: Sein Album „Romanzas de Zarzuelas“ (Zarzuela = spanische Operette) von 1990 wurde zum Erfolg. Er wuchs in einem Haus dieser Tradition verpflichtet auf.

Domingo mag als einer der letzten gelten, die stimmliche Mittel wirklich noch ausschöpfen. Energie und Kondition sind seine gepachteten Schlagworte. Vor kurzem hat er von den Medien vielbeachtet die Eröffnung des Wiener Philharmonikerballes dirigiert.

In Wien ist Plácido Domingo im Mai 2018 wieder zu erleben: In La Traviata (Verdi).

 

Happy Birthday, Mathias Hausmann!

 

(c) Homepage Mathias Hausmann

 

 

Der gebürtige Grazer Mathias Hausmann ist auf allen Bühnen sehr gefragt. Sein Bariton ist begehrt und besticht in vielen Rollen, ob Wien, Leipzig, München, Mailand, Caracas, ob Verdi, Puccini oder Mozart. Er hat einfach die ideale Stimme für Vielseitigkeit.

Nach einem Studium bei Karl Ernst Hoffmann in Graz, Walter Berry in Wien und Ryland Davis in London wurde er engagiert, um mit Größen wie Cecilia Bartoli, Thomas Hampson, Thomas Allen, Christa Ludwig oder Ileana Cotrubas zu singen.

Bei den Seefestspielen Mörbisch 2005 gab er einen umjubelten „Danilo“.  Hausmann tritt öfters in Salzburg und Edinburgh auf, reist überhaupt um die ganze Welt, bis nach New York und Tokio. Auch Liedgesang ist ihm kein Fremdwort.

In den kommenden Spielzeiten dürfen wir uns auf seinen ersten „Don Giovanni“ und „seinen Kopf“ (sprich Jochanaan in „Salome“) freuen!

Heute feiert der Sänger Geburtstag.

Alles Gute vom Kulturpavillon!

WECKruf: Alles Gute zum Geburtstag, PETER WECK!

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DER SCHAUSPIELER UND REGISSEUR WIRD 85.

Peter Weck wurde am 12. August 1930 als Sohn eines Fabrikanten in Wien geboren. Diese Stadt sollte er später zur Musical-Metropole machen. Schon als kleiner Bub sang er bei den Wiener Sängerknaben als Sopransolist (!). Das Kriegsende erlebte der junge Peter Weck in Pitten in Niederösterreich, wo sein Großvater der Gemeinde vorgestanden war.

Er ging an die Universität für Musik und darstellende Kunst und wollte Dirigent werden. 1951 aber brach er dieses Studium ab. Er versuchte sich auch im Studium für Maschinenbau (auf Wunsch des Vaters), doch auch darin fand er keine Erfüllung. Er ging an das Max-Reinhardt-Seminar und studierte dort zwei Jahre lang, schloss es danach mit Auszeichnung ab. Der Grundstein für eine Schauspielerkarriere war also gelegt.

1953 ging es los am Stadttheater Klagenfurt mit der Rolle des „Truffaldino“ im Stück „Der Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni. 1959 bekam er einen Sondervertrag mit dem Wiener Burgtheater, der ihn für jeweils ein halbes Jahr freistellte, um seinen Filmtätigkeiten nachzugehen.

Er feierte am Theater viele Erfolge, unter anderem mit jugendlich-komischen Rollen, wie dem glücklichen Liebhaber, den unglücklichen, den glühenden, den fanatischen, den drolligen Liebhaber und „alles, was das Komödienfach so vorschreibt“.

1970 zog es Weck von den österreichischen Bühnen weg in die Schweiz. Doch der damalige Wiener Bürgermeister, Helmut Zilk, trug ihm zirka zehn Jahre später, 1981, auf, die Intendanz des Theaters an der Wien zu übernehmen. 1983 kam es zur offiziellen Übernahme, Weck siedelte wieder nach Wien um. Er spielte die „Letzten Tage der Menschheit“, ehe er sich von der Bühne zurückzog.

Weck selbst hatte die beiden heutigen Musicalstars Angelika Milster und Ute Lemper (gleich nach deren Abitur) für das Musical „Cats“ (deutschsprachige Erstaufführung) gewonnen. Er übernahm dann auch noch das Raimund Theater und das Ronacher. Viele Musicalaufführungen hier gehen auf sein Konto, die letzte war 1992 „Elisabeth“. 1988 übrigens gastierte Peter Weck als Erster mit dem Musical in Moskau.

Er führte in vielen leichten Unterhaltungsfilmen Regie.

Selbst spielte er bis zum Jahr 2008 keine Rolle mehr. Dann holte ihn wiederum der damalige Direktor, Michael Schottenberg, an das Wiener Volkstheater, für Neil Simons Tragikomödie „Sonny Boys“.

Weck holte auch Cats wieder zurück nach Österreich, und zwar ins Theaterzelt. (2011)

Als seine Frau 2012 überraschend starb, zog sich Weck zurück und spielte eine Zeitlang nicht, bis ihn seine Kinder überredeten, doch wieder etwas zu machen. Er wollte aber keinen „Klamauk“ wie in früheren Fernsehzeiten mehr machen, nichts „Belangloses“ im Fernsehen sagen. Er kehrte schließlich in „Schnell ermittelt“ und „Tatort: Paradies“ auf den Bildschirm zurück.

Weck bezeichnet sich selbst als eher zurückhaltend, es stimme aber, „er könne ab und zu ein wenig cholerisch sein“, was er sich „aber abgewöhnt“ hätte. Er mag Wein und Skifahren. Das Schönbrunner „Näseln“ musste er sich für Rollen erst angewöhnen, wie er meinte.

Seine Biografie mit dem Titel „War´s das?“ ist bei Amalthea erschienen.

Für die Zukunft wünscht er sich weitere ernste Rollen.

ALLES GUTE!

-Martina Klinger-