SommerBühne (1): Griechische Mythen in Laxenburg

Theatersommer. Laxenburg                                                                Juni 2014

Intendant Adi Hirschal setzt auf eine Komödie. Man spielt hier, an einem beliebten Sommerfrische-Ort, eine ebensolche. Unterhaltsame, leichte Sommerkost erwartet das Publikum.

„Die schöne Helena“, erdacht von Susanne F. Wolf, sehr frei nach Jacques Offenbach, hält hier Hof. Der Intendant in der Rolle des Homer, Barbara Kaudelka als die Göttin Venus matchen sich um eine Auftragsarbeit. Das geht nicht lange gut. Schicksal und Weissagungskraft sind die Themen, aber auch die Liebe mischt mit.

Die eigentlich aus dem Kinderfernsehen bekannte Sigrid Spörk gibt die Helena. Das macht sie etwas outrierend, aber es passt gut zur Rolle. Valentin Schreyer will sie als Prinz Paris kennenlernen und ringt um ihre Liebe. Das Publikum darf sich auf eine traditionsreiche Komödie, auch als Operette mehrfach gespielt und verfilmt, einstellen.

Das Bühnenbild ist, sagen wir, sommerlich. Blaue Hintergründe dominieren. Reduziert präsentiert sich die Franzensburg und wirkt auch auf eine harmonisch integrierte Weise im Stück mit. Nur die Musik (Sascha Lackner) ist gar ein wenig schmalzig. Aber stimmig.

-MK-