Michael Garschalls Zukunftspläne für die operklosterneuburg

 

Intendant Michael Garschall feierte gemeinsam mit den Opernfestspielen in Klosterneuburg, der operklosterneuburg, seine 20. Saison mit dem „Comte Ory“ von Rossini. Nach einer erfolgreichen Saison ist es (kurz) Zeit, zurückzublicken, aber auch gibt es viel Gelegenheit, vorwärts zu schauen. Was ist geplant für Klosterneuburg in punkto Oper für die Zukunft?

Garschall meinte, dass der Comte Ory sehr schwer zu besetzen gewesen sei. Aber er habe das Dreamteam dafür gefunden (u.a. Iurie Ciobanu und Daniela Fally; siehe auch Kritik: Sommeroper (4): Der „geile“ Graf und die keusche Adelige – LE COMTE ORY im Stiftshof Klosterneuburg). Heuer brachte er also einen Sommerspaß, zum Jubiläum wollte er unbedingt etwas Lustiges haben, wo sich jeder prächtig amüsieren kann.

Die letzten 20 Jahre brachten für die operklosterneuburg zum Beispiel Mozarts „Zauberflöte“, Beethovens „Fidelio“ oder Donizettis „Regimentstochter“. Garschall ist ein glühender Verfechter der Originalsprache, und das Klosterneuburger Stammpublikum schätzt die Aufführungen immer sehr. Die Premieren waren immer meist von Wetterglück gesegnet, nur bei „Don Giovanni“, und hier just auch bei dessen Höllenfahrt, brach ein Gewitter los.

Zu erwarten sind in den nächsten Jahren bestimmt einige Rossini-Klassiker, die Garschall aus dem Repertoire „ausgraben“ möchte, zu schade wäre es, diese nicht zu spielen. Außerdem hat die operklosterneuburg mit Rossini eine Tradition, wenn auch eine junge.

Ein anderer Wunsch betrifft Puccini: „La Bohéme“ steht noch ganz oben auf dem Wunschzettel für Klosterneuburg. Man darf also gespannt sein.