Oper

Das Fach des Belcanto – repräsentiert durch „Giovanna d´ Arco“ in Ternitz/Niederösterreich

Die Amici del Belcanto veranstalteten im eher beschaulichen Ternitz im südlichen Niederösterreich die konzertante Aufführung von „Giovanna d´ Arco“ (G. Verdi) – basierend auf dem Trauerspiel „Die Jungfrau von Orleans“ von F. Schiller.

Einen Prolog und drei Akte sieht der 1815 geborene und 1878 in Mailand verstorbene Dichter Temistocle Solera für dieses Werk vor. Ein „Gustostück“ der vergangenen Zeit, könnte man sagen. Belcanto, wörtlich übersetzt mit „Schöngesang“, entstand bereits Ende des 16. Jahrhunderts. Besonderer Wert wird auf die Weichheit des Tons gelegt, auch Koloraturen und Triller kommen als Ausschmückungen vor. Man braucht für diesen Gesangsstil jedenfalls die richtige Technik und die richtige Projektion der Stimme in den Raum.

Die Amici del Belcanto sind traditionsbewusst, und die gute Sängerin in der Titelpartie beherrschte die Bühne. Maria Katzarava (gebürtige Mexikanerin) brachte Leidenschaft für ihre Kunst und das nötige Temperament mit. Ihre Stimme, von ganz besonderer Färbung, überzeugte. Auch religiöse Aspekte wurden aufgearbeitet. Die Rollengestaltung ist bei konzertanten Aufführungen immer besonders, denn man hat weniger Anhaltspunkte. Die männlichen Sänger, allen voran Vittorio Vitelli (was möge dessen Name auf Italienisch bedeuten?) vital als Giacomo, Giovannas Vater und Luciano Ganci als König Carlo mit geschmeidigem Timbre, sind ihr würdige Gesangspartner. In kleineren Rollen hörte man Stefan Tanzer als Talbot und Alexander Gallee als Delil, die ihrerseits zum Gelingen des Abends beitrugen.

Ein solches Spectaculum braucht vor allem gute Sänger, aber auch gute Musiker. Und diese dirigierte Marian Vach, es spielten Orchester und Chor – sehr fein, wenn man beides zur Verfügung hat – der Staatsoper Banska Bystrica. Jede noch so kleine Nuance beachtete der Chor unter der Leitung der konzentrierten Iveta Popovicova.

Michael Tanzler als Vorsteher der Amici del Belcanto schaffte es mit seinen Verbündeten einen kulturellen Höhenflug zu bereiten, und auf diese Tradition darf weiterhin gehofft werden.

Info:

http://www.amicidelbelcanto.at


Kunst und die Fußball-WM – das Runde muss ins Eckige?

Während der Fußball-WM in Russland ist die Klassik nicht so gefragt? Naja! Es gibt schließlich viele Leute, die den Beruf des Künstlers, der Künstlerin ausüben und sich trotzdem für den Sport des runden Leders begeistern können. Somit wird ihnen auch in dieser Zeit nicht langweilig!

Pro König Fußball ist etwa der berühmte Kammersänger, Tenor Plácido Domingo. Er feuert regelmäßig seine Mannschaft Spanien an. Schon 2008 prophezeite er die Teilnehmer des Finalspiels: „Spanien gegen Deutschland“. Er ist enthusiastischer Fan von Real Madrid. Aber auch eine österreichische Fußball-Ikone, „Goleador“ Hans Krankl (mit eigener Band Monti Beton), darf sich über Zuspruch von Domingo freuen.

Zur Fußball-WM 1990 fanden sich die drei Tenöre Domingo, Pavarotti und Carreras in den römischen Caracalla-Thermen ein, um ein FIFA-Konzert zu geben. Das löste einen Klassik-Trend zu Stadienkonzerten aus.

Im 52. Jahr des Wiener Opernballes sorgte das „Fußballett“ für gute Unterhaltung unter den Tanzenden. Es wurde eine musikalische Auftragsarbeit des deutschen Komponisten Moritz Eggert mit dem Titel „Am Ball“ gespielt. Die künstlerische Zusammenführung von Ballett und Fußball, prophezeite Ex-Staatsoperndirektor Ioan Holender damals.

Der Brite Benedict Mason schrieb eine Fußball-Oper, welche von einem Spieler handelt, der seine Seele verkauft, um ein Weltfußballer zu werden. Sie wurde 2007 bei den Bregenzer Festspielen von David Pountney inszeniert.

Es gibt also durchaus Überschneidungspunkte des beliebten Ballsports und der Bühnenkünste. Der eine Künstler auf dem Rasen, der andere auf der Bühne. Das gilt natürlich genauso für die weiblichen Virtuosinnen.

 

Vorschau auf den „Österreichischen Musiktheaterpreis“ 2018 in der Oper Graz.

„Österreichischer Musiktheaterpreis“ goes Styria. Eine Premiere. Erstmals wird der „Oscar der Musiktheaterwelt in Österreich“ in den Bundesländern verliehen. Die Oper Graz wird der exklusive Gastgeber für die Veranstaltung im Jahr 2018 sein.

Der Österreichische Musiktheaterpreis wird stets für herausragende Leistungen im Bereich Musiktheater vergeben. Der Preis wird in 17 Kategorien verliehen. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Bereichen Oper, Operette, Musical und Ballett in der Spielsaison 2016/17. Die Skulptur ist der „Papageno“ (Goldener Schikaneder) und befindet sich ebenso im Sortiment der Porzellanmanufaktur Augarten.

Der Österreichische Musiktheaterpreis hat bereits in der Theaterlandschaft Tradition: Präsident und Vorstandsvorsitzender Karl-Michael Ebner und sein Team freuen sich auf die Vergabe des Preises im Juni 2018.

Für das Jahr 2018 ist bekannt, dass KS Kurt Rydl mit dem Preis für das Lebenswerk ausgezeichnet wird. Der Medienpreis geht diesmal an KS Thomas Hampson.

 

Info:

Der Österreichische Musiktheaterpreis 2018

Ort: Oper Graz

Datum: 19. Juni 2018, 19:00 Uhr

Karten unter: http://www.ticketzentrum.at

Puccinis Diva stirbt in Gars – Vorschau auf „TOSCA“ – Oper Burg Gars.

Floria Tosca, Giacomo Puccinis Diva und heroische Frauenfigur der Oper, hat vor, sich diesen Sommer von der Garser Engelsburg zu stürzen. Geplant ist eine Oper in 3 Akten, sie will sich mit ihrem geliebten Mario Cavaradossi absetzen.

Dramatische Szenen werden sich im alten Gemäuer abspielen, die Kulisse ist perfekt. Die Sängerin Lada Kyssy porträtiert die leidende und heroische Diva in Gars am Kamp. Die Babenberger Burgruine dient sowohl weltlich als auch geistig als Austragungsort von Liebe, Mord und Hoffnung. Eine Verstrickung, die am Ende nicht mehr aufzulösen ist, eingebettet in Puccinis traumschöne Musik. Die Dramatik des 3. Aktes ist wohl kaum zu steigern.

Mario Cavaradossi kann hier – ein unschätzbarer Vorteil – bei seiner „Sternenarie“ E lucevan le stelle auf die echten Himmelskörper blicken. Im Idealfall natürlich. Um 1800 fühlt man sich garantiert zurückversetzt, auch wenn alle modernen Annehmlichkeiten einer Open-Air-Bühne zur Verfügung stehen.

Zur Seite steht der Titelheldin – und lässt sich sogar ihretwegen vor ein Erschießungskommando führen – der spanische Tenor Oscar Marin.

Wolfgang Gratschmaier führt Regie und Intendant und musikalischer Leiter Johannes Wildner setzt 2018 auf die dramatisch-romantische Geschichte der gottgläubigen Operndiva, die wohl schon manche Opernbesucher gefesselt hat und weiterhin als ein „Dauerbrenner“ auf den Bühnen der Welt zu finden ist. In Gars ist es ein bisschen anders, weil die naturschöne Kulisse viele Aufbauten erübrigt, die in einem geschlossenen Haus mühevoll notwendig wären.

 

Info:

TOSCA von Giacomo Puccini

Ort: Oper Burg Gars, Am Schlossberg, 3571 Gars am Kamp

Premiere am Donnerstag, 12. Juli, um 20 Uhr

Dauer: 165 Minuten inkl. einer Pause

Karten: von € 28 bis € 73, unter https://burg-gars.at/tosca

Besetzung: Lada Kyssy, Oscar Marin, Benedikt Kobel, Marcus Pelz

 

 

 

Jonas Kaufmann ist ANDREA CHENIER an der Wiener Staatsoper.

Herr Kaufmann beglückt wieder einmal sein Wiener Publikum, dieses Mal mit einer Aufführungsserie der Revolutionsoper „Andrea Chénier“ des Italieners Umberto Giordano. Jonas Kaufmann ist bestens auf die Rolle des jungen Dichters eingestimmt, im doppelten Wortsinn. Das erste Haus am Ring freut sich bereits wieder auf einen hochkarätigen Gast.

In der Regie von Altmeister Otto Schenk kann sich der aufstrebende Dichterfürst Andrea Chénier beweisen. Dass die Ideale der Hauptfigur von der Freiheit dominiert sind, darüber können sich die Festgesellschaft sowie auch das Publikum eindringlich informieren.

2017 sprach man in den Medien gar von einem Mini-Debakel, als Jonas Kaufmann eben in jener Rolle an der Bayerischen Staatsoper bei manchen Arien zu Beginn sehr spröde agierte. Er werde nicht jünger, und der „Lack sei ab“, meinte DIE WELT.

Kaufmann-Fans warten sehnsüchtig auf heute Abend, wenn Jonas das Gegenteil beweisen kann, und es vermutlich auch wird.

Info:

ANDREA CHÈNIER (Oper von Umberto Giordano)

Ort: Wiener Staatsoper

Termine: April (23., 26., 29.) Mai (02.) 2018

mit Jonas Kaufmann, Roberto Frontali, Anja Harteros, Donna Ellen, Zoryana Kushpler

Die Metropolitan Opera trennt sich von ihrem Musikchef.

 

 

An der Metropolitan Opera New York kommt es in der Spielsaison 2018/19 zu einem „Köpferollen“. Der Musikchef muss gehen.

Das Opernhaus trennt sich von Musikchef James Levine, nachdem Missbrauchsvorwürfe laut geworden sind. Der 42-jährige Dirigent Yannick Nézet-Séguin tritt seine Nachfolge an, und das bereits 2018/19.

Yannick Nézet-Séguin stammt aus Kanada. Er wurde in Montreal geboren und ist aktuell Musikdirektor des Philadelphia Orchestra. Außerdem war er erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra. Nézet-Séguin ist Träger dreier Ehrendoktorate. Besonders wurde er auch für seine „Rachmaninov Variations“ gefeiert. Er soll an der Metropolitan Opera künftig vorerst zwei Opern pro Saison dirigieren. Später dann neben Orchesterkonzerten fünf Opern. In Zusammenarbeit mit Metropolitan Opera-Manager Peter Gelb wird der neue Musikchef dann auch die Spielsaisonen planen.

 

„MADAMA BUTTERFLY“ (Puccini) an der Oper Leipzig – mit Kyung Rim, Hausmann, Rivero

Die westliche Welt bricht in die östliche ein, so lässt sich dieses Puccini-Meisterwerk kurz zusammenfassen. Es geht um Liebe, und das Verlassen-Werden. Aber, eines schönen Tages, das wissen wir alle, kommt er wieder. So meint zumindest Cio-Cio San. An der Oper Leipzig kam das Werk zur Aufführung.

Drei verschiedene Rollen für die Frau im Jahr 1900 waren der Ausgangspunkt für die Handlung. Entweder die Frau bekam Kinder und führte den Haushalt, oder aber sie war für die sexuelle Befriedigung des Mannes verantwortlich, oder aber eine Frau, die den Mann nur kulturell unterhielt (die Geisha). Cio-Cio San ist die Rolle als „brave“ Ehefrau zugeteilt. Als durch den Selbstmord des Vaters die Familie in bittere Armut „stürzt“, versucht sie sich als Geisha.

Bis sie sich an einen schmierigen Heiratsmakler wenden muss, der ihr den Amerikaner Pinkerton zuschanzt….

Als Hauptprotagonistin Cio-Cio San ist Sae Kyung Rim nicht nur optisch eine Idealbesetzung. Auch an der Ausstrahlung und der stimmlichen Strahlkraft mangelt es ihr nicht.

In der Rolle der Suzuki ist Sandra Fechner zu sehen und zu hören. Erhaben und doch ergeben.

Als blonde Kate ist Lissa Meybohm zu erleben. Die Berlinerin gibt der Figur nicht nur den typischen Charme, sondern auch Attitüde.

Catrin von Rhein ist eine eindrucksvolle Mutter.

Die Cousine Hitomi Yakamoto ist in ihrer hilfsbereiten Stellung ein immer gern gesehener Gast.

Die beiden männlichen großen Parts sind mit Gaston Rivero als Pinkerton und Mathias Hausmann als Konsul Sharpless profund besetzt.

Die Inszenierung von Aron Stihl ist modern, hält sich an manchen Stellen zurück, wo sie doch ein wenig an Schwung gewinnen sollte.

Die Kostüme in der Inszenierung schwanken zwischen streng traditionell (Kimono) und moderner bis gehobener Freizeitkleidung (Sharpless und Konsorten).

Dirigent Christoph Gedschold spielt das Gewandhausorchester Leipzig wacker durch die Japanische Tragödie in 3 Akten.

 

Weitere Spieltermine an der Oper Leipzig:

06. Februar 2018, 19:30

18. März 2018, 18:00

 

http://www.oper-leipzig.de

 

Keine nächste Anna Netrebko, sondern die erste Aida: Garifullina!

 

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Aida Garifullina (c) Kazan.com

 

 

Sie ist, kann man konstatieren, der Star der Stunde. Und sie als nächste Anna Netrebko zu bezeichnen, ist nicht angesagt. Sie ist die erste Aida: Aida Garifullina, die zu dieser Zeit mit einer mehr als steilen Karriere aufhorchen lässt. 

Der Opern-Shootingstar Aida Garifullina lebt das Leben einer modernen Opernsängerin. Viel Kultur, noch mehr Reisen und Engagements, welche hochkarätig sind. Gerne lässt sie auch ihre zahlreichen Follower in den sozialen Medien an ihrem Leben teilhaben. Das ist ein Novum im Bereich der Opernsängerinnen, die sich zuvor eigentlich hauptsächlich immer bedeckt gaben. Aber jeder soll wissen, was sie vorhat und vor allem, welche Engagements sie hat. Sie will sich nicht zufrieden geben mit kleinen Rollen. Mit ihrem Talent wird sie es nicht schwer haben, in kurzer Zeit eine große Karriere anzustreben. Sie arbeitete hart an ihren Zielen: Eines davon war die Wiener Staatsoper. Früher war diese nur „ein Traum am Stehplatz“. Heute steht sie selbst auf der großen Bühne und ist manchmal noch sehr aufgeregt.

Sie strebt immer nach mehr. Aida Garifullina, die 2015 an der Wiener Staatsoper mit der Zerlina zu hören war, wird auch bald 2018 im Haus am Ring die Gilda, Tochter des Hofnarren Rigoletto, interpretieren. Man kann sich vorstellen, dass diese Rolle sehr gut zu ihr und ihrer kräftigen Stimme, die auch zu leisesten Tönen fähig ist, passt.

Geboren in Kasan, hat sie in Wien Gesang studiert und immer schon ambitionierte Ziele gehabt. Valery Gergiev lud sie ein, als Susanna in „Le nozze“ am Mariinskij-Theater zu singen. Garifullina war die Gewinnerin von Plácido Domingos OPERALIA (internationaler Gesangswettbewerb für junge OpernsängerInnen) im Jahr 2013.

Man kann sich immer wieder davon überzeugen, dass Aida Garifullina noch eine riesige Karriere bevorstehen wird!

ECHO Klassik für das Lebenswerk für Kammersängerin Brigitte Fassbaender!

 

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(c) Isoldes-Liebestod

 

 

Die Kammersängerin und Mezzosopranistin Brigitte Fassbaender schlüpft außergewöhnlich gerne in Hosenrollen. Der Prinz Orlowsky aus J. Strauss´ „Fledermaus“ ist so eine Leibrolle von ihr, oder aber auch der Octavian im „Rosenkavalier“ (R. Strauss). Sie wurde von ihrem Vater, dem bekannten Kammersänger Willi Domgraf-Fassbaender, unterrichtet. 

Mit unzähligen Rollen hat sie auf sich aufmerksam gemacht. Eigentlich wollte sie ja zum Film oder auch zum Theater, als Schauspielerin. Doch ohne das Wissen ihrer Eltern fing sie zu singen an, bis ihr Vater meinte, er würde sie unterrichten und sie solle keine Zeit mehr verschwenden. Das „Hemmnis“, beim eigenen Vater zu studieren, legte sie schnell ab: „Er war ein wunderbarer Pädagoge, ich musste ihn fast zur Strenge zwingen.“, so sagte sie einmal in einem Interview.

Besonders beeindruckend war die Zeit, wo sie sich durch die „niederen Rollen“ zu den höheren sang. Sie interpretierte Dienstmägde genauso wie auch männliche Diener. Plötzlich hatte sie Weltstars als Kollegen.

Sie wollte auf der Bühne nicht alt werden, deswegen plante sie schon früher ihren Rückzug aus der aktiven Gesangswelt. Sie widmete sich dem Inszenieren. Die frühere Karriere hilft sehr dabei, sich dann in eine Inszenierung hineinzufühlen, denn man weiß ganz genau, was die Sänger und Sängerinnen brauchen.

Brigitte Fassbaender bezeichnet sich selbst als „heillos kreativ“. Sie bekommt den ECHO Klassik für ihr Lebenswerk verliehen. Die Verleihung findet am 29. Oktober im Rahmen einer Gala in der Hamburger Elbphilharmonie statt.

 

Fertig! Die Berliner Staatsoper strahlt wieder. Die Wiedereröffnung ist erfolgt!

 

Nach einer langen Zeit ist die Berliner Staatsoper nun wiedereröffnet worden. Sieben Jahre und verdoppelte Sanierungskosten – aber all das konnte dem prunkvollen Haus nichts anhaben. Intendant Jürgen Flimm konstatierte: „Immer noch günstiger als ein „Eurofighter“!“

Mit der Premiere von Robert Schumanns „Faustszenen“ in der Inszenierung von Flimm, wurde die Staatsoper wiedereröffnet. Aber der Spiel-Betrieb ist noch nicht (ganz) offiziell eröffnet. Dies wird erst im Dezember erfolgen. Ein Eröffnungskonzert unter dem gestrengen und hochkarätigen Taktstock von niemand Geringerem als Daniel Barenboim (dem Generalmusikdirektor) riss die Besucher mit.

Die deutsche Staatsoper Unter den Linden wurde äußerst intensiv renoviert. Goldlettern wurden ausgetauscht, die Decke wurde um 5 Meter angehoben. Berlins ältestes Opernhaus wird somit wieder für einen reibungslosen und musikalischen Start in die Saison sorgen. Der reguläre Spielbetrieb wird wie schon erwähnt ab Dezember erfolgen, und zwar ab 07. Dezember, zum 275. Jubiläum des Berliner Opernhauses.

2018/2019 wird der neue Intendant Matthias Schulz seine Arbeit aufnehmen.

Webseite: http://www.staatsoper-berlin.de