Mozart unter der Lupe – Station 7

STATION 7:

Einflüsse von Freunden, neue Werke, Tod des Vaters

Wolfgang besucht seinen Vater 1783/85 das letzte Mal. Leopold Mozart stirbt im Jahr 1787. Er hat seinen Sohn geprägt, was das Privatleben als auch die Karriere als Pianist, Violinist und Komponist betrifft.

1785 macht Mozart Bekanntschaft (ganz leicht von Fall zu Fall) mit Gottfried van Swieten, einem Musikliebhaber und gleichzeitig Präfekten der kaiserlichen Bibliothek. Er lässt Mozart in seinem Hause auftreten und führt ihn in seinen musikalischen Zirkel ein, wo Wolfgang Kompositionen von Johann Sebastian Bach kennenlernt. Diese beeinflussen ihn stark und somit inspirieren sie ihn zu neuen Werken.

Wolfgang komponiert im Jahr 1787 den berühmten „Don Giovanni“, ein dramma giosco. (KV 527) Es folgt, wie es immer gerne übersetzt wird, „Cosi fan tutte“, „So machen´s alle (Frauen)“ (KV 588).  Dieser Oper liegt auch ein Da-Ponte-Libretto (wie in Station 6 erwähnt) zugrunde.

Geschichte und Text zu einem ganz besonderen Werk Mozarts stammen von Emanuel Schikaneder: Ein zauberhaftes Instrument, eine ganz grundlegende Oper der Operngeschichte „Die Zauberflöte“ (KV 620).

An Sinfonien schreibt Wolfgang, nunmehr einflussreicher Komponist der Wiener Klassik, die Linzer Sinfonie, die Prager Sinfonie und die berühmte Jupiter (C-Dur) Sinfonie (KV 551, Nr. 41).