New York

Die Metropolitan Opera trennt sich von ihrem Musikchef.

 

 

An der Metropolitan Opera New York kommt es in der Spielsaison 2018/19 zu einem „Köpferollen“. Der Musikchef muss gehen.

Das Opernhaus trennt sich von Musikchef James Levine, nachdem Missbrauchsvorwürfe laut geworden sind. Der 42-jährige Dirigent Yannick Nézet-Séguin tritt seine Nachfolge an, und das bereits 2018/19.

Yannick Nézet-Séguin stammt aus Kanada. Er wurde in Montreal geboren und ist aktuell Musikdirektor des Philadelphia Orchestra. Außerdem war er erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra. Nézet-Séguin ist Träger dreier Ehrendoktorate. Besonders wurde er auch für seine „Rachmaninov Variations“ gefeiert. Er soll an der Metropolitan Opera künftig vorerst zwei Opern pro Saison dirigieren. Später dann neben Orchesterkonzerten fünf Opern. In Zusammenarbeit mit Metropolitan Opera-Manager Peter Gelb wird der neue Musikchef dann auch die Spielsaisonen planen.

 

Where Vienna meets New York! Der Viennese Opera Ball in „the City that never sleeps“.

 

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Silvia Frieser, Executive Director, und Daniel Serafin, Artistic Director, präsentieren den 63. Viennese Opera Ball New York (c) Viennese Opera Ball

 

 

Silhouette Fototermin vor dem Wiener Opernball New York

Bass René Pape probiert ein Modell der Silhouette Atelier Collection, die den Viennese Opera Ball unterstützt, in Wien beim Pressetermin an (c) andreastischler.com 

 

2018 wird wiederum ein aufregendes Jahr für den Viennese Opera Ball New York. „Connecting Austria and America“ ist eine große und ehrenvolle Aufgabe. Vor mehr als 62 Jahren wurde der Ball von österreichischen Einwanderern in New York gegründet und ist sowohl eine Ehrerbietung an die Wiener Heimat als auch an die neue Heimat New York. 

Bälle haben insgesamt eine große Tradition. Mehr zwar in Österreich als in Amerika, aber es wird unermüdlich versucht, die Kultur und die Lebensart auszutauschen. Der 63. Viennese Opera Ball New York soll seinen Teil dazu beitragen. Internationale Opernstars werden für die musikalischen Einlagen sorgen. Als Ehrengast werden „Black Diamond“- Bass und zweifacher Grammy-Preisträger René Pape genauso wie Ildar Abdrazakov oder die Sopranistin Angela Meade aus Washington und George Gagnidze singen. Das Orchester, welches für den guten Ton am Ball sorgt, ist erstmals „Divertimento Viennese“ unter der musikalischen Leitung von Vinzenz Praxmarer.  „Divertimento Viennese“ ist das Orchester für klassische Wiener Tanzmusik im Stil der 20er und 30er Jahre mit stilechten Klangkörpern.

Auch ein Herz für Charity hatte der Ball immer schon: Im Jahr 2018 unterstützt der Viennese Opera Ball New York mit Unterstützung der Atelier Collection des Brillenherstellers Silhouette das Musiktherapie-Programm am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in Kooperation mit Gabrielle´s Angel Foundation for Cancer Research.

Das charakteristische „Alles Walzer“ darf ebenso nicht fehlen wie ein 3-Gang-Menü und Wiener Spezialitäten, auch ein Viennese Salon ist geplant.

Executive Director Silvia Frieser und Artistic Director Daniel Serafin werden wieder viele Gäste aus Österreich (dank Austrian Airlines – 7 Mal die Woche) begrüßen dürfen und die Wiener Kultur in Amerika hochleben lassen. Am 2. Februar findet der Viennese Opera Ball New York erstmals an seiner neuen Location, dem glamourösen Ziegfeld Ballroom (früher war der umgebaute Ballroom das zentral gelegene Ziegfeld Theatre) statt.

 

Link zur Ballwebseite: http://www.vienneseoperaball.com

 

HAPPY BIRTHDAY, Daniel Serafin!

 

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Daniel Serafin (c) Christian Houdek

 

Schließt sich eine Tür, öffnet sich bekanntlich eine andere: Der Kulturmanager Daniel Serafin verabschiedete sich jüngst von einem echten Herzensprojekt, dem Österreichischen Musiktheaterpreis. Nun zieht es ihn in eine Herzensstadt: In New York City (wo er auch, wenn er nicht in Wien weilt, lebt) wird der „Viennese Opera Ball“ – A Celebration of the cultural and economic relationships between Austria and America –  im Februar über die Bühne gehen, welcher mit Serafin als Artistic Director in eine hoffnungsfrohe Zukunft blicken kann. Auch im Charity-Sektor engagiert sich Daniel Serafin immer wieder.

Seine Bariton-Stimme hat er darob auch nicht ad acta gelegt: Als Konzertsänger erfreut er nach wie vor sein Publikum. Man darf gespannt sein und bleiben.

Der Kulturpavillon wünscht Alles Gute zum Geburtstag!

Alles Opernball! In Wien & New York/WIENER OPERNBALL/THE VIENNESE OPERA BALL NEW YORK

Lange dauert es nicht mehr, die Ballsaison hat bereits ohnehin begonnen. Aber zwei der „Bälle“ sind etwas ganz Besonderes, nicht zuletzt deshalb, weil sie kulturübergreifend sind und auch sonst haben der Wiener Opernball und The Viennese Opera Ball in New York einige Gemeinsamkeiten.

Es wird auf beiden Bällen Wiener Musik gespielt. Das ist einmal eine Gemeinsamkeit, die ins Auge fällt. Am Wiener Opernball spielen das Wiener Staatsopernorchester/die Wiener Philharmoniker, und am Viennese Opera Ball das Johann Strauss Festival Orchester. Die „Wiener Gemütlichkeit“, der „Wiener Walzer“, Ausgelassenheit und Fröhlichkeit sind ebenso Themen auf beiden Events.

Auch die Locations sind beide edel: Der Wiener Opernball findet wie immer traditionell in der Wiener Staatsoper statt, The Viennese Opera Ball hat sich das Nobelhotel „Waldorf Astoria“ erkoren.

Was die Organisatoren betrifft, ist es für beide „das erste Mal“: In Wien sorgt erstmals Maria Großbauer (löst Desiree Treichl ab) für den reibungslosen Ablauf des Balles, in New York ist es Daniel Serafin, welcher die künstlerische Leitung neu übernommen hat.

Der Wiener Opernball hat zum Ziel, „Alles Oper!“ auszukosten, es erscheinen viele Anlehnungen an die Werkgattung der Oper selbst, als Damenspende gibt es „Biskotten und Schokolade“ in Bezug auf das Frühstück aus Richard Strauss´ Rosenkavalier. Der nach einer langen krankheitsbedingten Pause wieder genesene Jonas Kaufmann wird sich die Ehre geben, bei der Eröffnung zu singen. Dirigent der musikalischen Einlagen wird Semyon Bychkov sein. Es soll also wirklich ein OPERN-Ball im wörtlichen Sinne sein. Inhalte der Oper werden den Ballbesuchern einmal auf witzige, einmal auf „gefährlich-gemütliche“ Art vor Augen geführt.

Beim Viennese Opera Ball, der eine starke Brücke nach Österreich schlagen soll, wird es „A celebration of the cultural and economic relationships between Austria and America, connecting two continents, two cities and two centuries in a glamorous night“. Der Ball unterstützt das Projekt „Leonard Bernstein – A New Yorker in Vienna“ vom Jewish Museum, in Kooperation mit den U.S. Friends of the Jewish Museum Vienna. Es werden namhafte Künstler von der Metropolitan Opera wie Stephen Costello und Massimo Giordano auftreten, und nicht zuletzt wird ein Buffet mit österreichischen Spezialitäten gereicht. Dirigent der musikalischen Einlagen ist Peter Guth mit dem Strauss Festival Orchester Vienna. Es gibt eine TanzBar als spezielle Überraschung, der Dancing Stars (ORF) – Profitänzer Thomas Kraml wird die Mitternachtsquadrille leiten.

 

The Viennese Opera Ball New York: The Waldorf Astoria New York, February 10th, from 7:30 pm (VIP reception)

Wiener Opernball: Wiener Staatsoper, 23. Februar, Einlass 20:30, Beginn 22:00

„SUNSET BOULEVARD“ – der Mythos eines Musicals / Die bevorstehende Neufassung am Broadway mit Glenn Close

 

Das bekannte Musical „Sunset Boulevard“  von Andrew Lloyd Webber: Es hat den Film „Boulevard der Dämmerung“ von Billy Wilder zum Vorbild.  Es war stets in herausragenden Besetzungen zu sehen: Im Londoner Adelphi Theatre wurde das Musical 1993 zum ersten Mal aufgeführt. Das Rhein-Main-Theater in Deutschland wurde extra für den Anlass der Aufführung von „Sunset Boulevard“ gebaut. Am Shubert Theatre in Los Angeles feierte Glenn Close einen ihrer größten Bühnenerfolge mit der Rolle der Norma Desmond, der gealterten Stummfilmdiva.  Am Rhein-Main-Theater debütierten und brillierten der junge Uwe Kröger und die leidenschaftliche Helen Schneider. Hierzulande in Österreich wäre es 2013 beinahe zu einer kleinen Sensation gekommen: Operettendiva und Grande Dame Dagmar Koller stand im Stadttheater Klagenfurt kurz vor der Premiere, und musste aufgrund einer Erkrankung die Rolle an Susan Rigvava abgeben.

Das Masterpiece glänzt mit vielen musikalischen Nummern, die unter die Haut gehen: Nur ein Blick, Kein Star wird jemals größer sein, Träume aus Licht, Als hätten wir uns nie Good-Bye gesagt, und natürlich Sunset Boulevard.

2016 übernahm Glenn Close (geboren in Connecticut) wieder im Coliseum Theatre London unter der Regie von Lonny Price „ihre“ Rolle. Ihr letztes Musical am berühmten New Yorker Broadway war 2012 „Into the Woods“ von Stephen Sondheim. Für ihre Darstellung der Norma Desmond erhielt Close den Drama Desk Award für die herausragende Hauptdarstellerin 1995.

Glenn Close wird ab 2. Februar wieder in die Rolle der Norma Desmond schlüpfen. Das Mindestalter für das Musical wird mit 10 Jahren (empfohlen) angegeben.

Die offizielle Webseite der aktuellen Produktion finden Sie hier: http://sunsetboulevardthemusical.com/

 

 

 

Happy Birthday, Daniel Serafin!

 

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(c) Viennapress/Andreas Tischler

 

 

Der in Wien geborene Sänger (Stimmlage Bariton) und Kulturmanager erhebt derzeit  wieder seine Singstimme, was viele sehr freut. Gerade ist er als besonders modischer Barbier „Scalza“ in der Operette Boccaccio im niederösterreichischen Blindenmarkt engagiert. Wenn er nicht auf der Bühne steht, besucht er Charitys und bereitet sich wieder auf „seinen“ Musiktheaterpreis 2017 (www.musiktheaterpreis.at) vor, als dessen Chairman er sehr erfolgreich ist. Variatio delectat!

Im Zuge seiner Karriere sang er bereits bedeutende Rollen, wie den Figaro-Grafen aus Mozarts „Le nozze“ (an der Vero Beach Opera in Florida) oder den Eisenstein aus der „Fledermaus“ von Strauss (beim Musikfestival Steyr, OÖ). Immer wieder gastierte der amerikanophile Manager und Sänger auch mit extra zusammengestellten Programmen in der Neuen Galerie New York. Die Stadt, die niemals schläft, macht ihn glücklich. Hier machte er auch seinen Master in Kulturmanagement.

Auch sonst hat Daniel Serafin immer ein Herz für Wohltätigkeitsveranstaltungen: Am 3. November wird er gemeinsam mit u.a. dem Janoska Ensemble und Peter Weck, einen Abend zugunsten der Wiener Sängerknaben (Benefiz) in deren Konzertgebäude, dem MuTh, gestalten.

 

Der Kulturpavillon sagt: „Happy Birthday“!

 

 

Man spiele und siege

Volksoper.Wien                                                                                       Jänner 2014

An der Wiener Volksoper gab es die Wiederaufnahme des Erfolgs-Musicals „Guys and Dolls“ zu sehen. Die Inszenierung von Heinz Marecek wurde sanft aufgefrischt und erstrahlt nun in neuem Glanz. (Bühnenbild: Sam Madwar) Die Gesangstexte von Frank Loesser sind freilich nicht ganz neu, aber wen kümmert das?

Da gibt es das „kleine“ New York, wo sich die Glücksspieler herumtreiben, wo man allerorten nach Gewinn strebt. Die Figuren, die aus diesem Milieu stammen, sind sauber gezeichnet. Mit ihren Sehnsüchten, Ängsten und ihrer Risikobereitschaft. Dunkle Machenschaften, die sich um das Glückspiel drehen, werden hier unverzerrt dargestellt. Doch mit Gesang geht alles leichter.

Zu nennen ist der motivierte Hausherr Robert Meyer als Nathan Detroit, der sich die Pointen des Abends souverän sichert. Sigrid Hauser als Miss Adelaide pocht auf ihr Recht, ihn nach vierzehn Jahren der Verlobung endlich heiraten zu können. Die Rolle wird ein wenig zu nervös angelegt. Doch es wäre nicht dieser Ort, diese Szenerie, würde Nathan nicht wieder einmal eine Ausrede finden. Mit deftigem Charme spielt Axel Herrig seinen Sky Masterson und legt damit die Rolle gar nicht mal so übel an. In einer netten Nebenrolle kann man auch Christoph Wagner-Trenkwitz sehen. Sandor Nemeth und Julia Koci als Sarah spielen ihr Talent aus.

Das Orchester unter Joseph R. Olefirowicz spielt brav und bravourös Loessers Töne.

Musical ist an der Volksoper- einmal mehr- ein Erfolg und fest verankert.

-Martina Klinger-

Links:

http://www.volksoper.at