Giuseppe Verdis „Aida“ als optisches Spektakel – Oper im Steinbruch Sankt Margarethen/Burgenland

Eine große Oper über die Unsterblichkeit der Liebe, im Mittelpunkt die Sklavin Aida und Hauptmann Radames, welcher eine wunderschöne und bekannte Arie hat: „Celeste Aida“. Intendant Daniel Serafin und Regisseur und Bühnenbildner Thaddeus Strassberger versprechen viel, besonders optische Reize soll es im Sommer 2024 auf der großen Bühne zuhauf geben. Eine richtige Show – mit Licht, Video, Bewegungskoordinator und Wasserspielen! Moment, Wasserspiele!? Eigentlich kennt man diese von den geographischen Festspiel-Nachbarn am See. Sicherlich steckt in der Ausführung dieser Spezialeffekte eine besondere Herausforderung. Das Designerkollektiv CRYSTAL wird sich dieser annehmen.

Iván López-Reynoso aus Mexiko dirigiert und leitet ein laut der Oper im Steinbruch internationales Spitzenensemble. Er selbst ist zudem Countertenor und Pianist. Die Titelrolle der Aida singt Leah Crocetto aus den USA, die sie auch bereits am Sydney Opera House verkörpert hat und dort sehr gelobt wurde – „eine Stimme wie Kaschmir!“ Hovhannes Ayvazyan, ein armenischer Tenor und Solist der dortigen Nationaloper, hat den Radames bereits in seinem Repertoire. Die Pharaonentochter Amneris wird gesungen von Raehann Bryce-Davis. Die Amerikanerin hat am Merola Opera Program teilgenommen. Gangsoon Kim aus Südkorea gibt den Amonasro, welchen er auch bereits in seinem gut gefüllten Repertoire vorweisen kann.

Als Chor für Aida fungiert der Philharmonia Chor Wien, die Musiker vom Piedra Festival Orchester sorgen für den guten Ton.

Von 10. Juli (Premiere) bis zum 24. August kann man „Aida“ in großer Aufmachung im Steinbruch St. Margarethen erleben. Alle Informationen zur Kartenbestellung und zur Anreise sind hier zu finden: https://www.operimsteinbruch.at/%C3%BCbersicht

Fotocredit: Arenaria

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