Eisenstadt

Neuer Operndirektor bei den Esterházy-Betrieben im Burgenland: Daniel Serafin, Kulturmanager und Sänger

Daniel Serafin wird künftig die Opern-Geschicke bei den Esterházy-Betrieben lenken. Damit ist er innerhalb dieses Rahmens für alle Opernproduktionen, unter anderem im Steinbruch St. Margarethen, verantwortlich.

Serafin wird nun auch zum „Künstlerischen Direktor Oper“. Er hatte bereits die Position des Leiters für Kooperationen und Kulturmarketing in der Esterházy Unternehmensgruppe inne. Außerdem ist er Vorstand der Freunde des Schlossquartiers Eisenstadt und der Freunde der Oper im Steinbruch St. Margarethen.

Die Oper im Steinbruch St. Margarethen bringt im Jahr 2019 „Die Zauberflöte“ von W.A.Mozart in der Regie von Cornelius Obonya und Carolin Pienkos zur Aufführung. Die Premiere findet am 10. Juli statt. Aufführungsdauer: stattliche 3,5 Stunden.

Nach dem Kultursommer folgt die halbszenische Aufführung im Herbst: „Orfeo ed Euridice“(Haydns letzte Oper) am 19. September im Schloss Esterházy in Eisenstadt.

Das Festival Herbstgold 2019 steht unter dem Motto: „Über alle Grenzen“ und findet von 11.-22. September in Eisenstadt statt.

Info:

http://www.esterhazy.at

http://www.operimsteinbruch.at

http://www.herbstgold.co.at

http://www.danielserafin.com

Gala-Eintritt zum Weintritt, alle Stars machten mit! Benefizgala des Autohauses Weintritt in Eisenstadt

Ein fulminanter Galaabend, sowie die Verlosung eines Kleinwagens, und der ganze Abend für den guten Zweck. Das war die diesjährige Licht ins Dunkel-Charity  im Haydnsaal des Schlosses Esterházy in Eisenstadt, mit dem bemühten und geistreichen Moderator Dr. Sepp Gmasz, der nicht müde wurde, alle Leistungen entsprechend zu würdigen. Landeshauptmann Hans Niessl wandte sich zudem mit Grußworten an seine Burgenländer und Burgenländerinnen. Die Familie Janoska (v.a. die Brüder Frantisek, Ondrej und Roman, welche gemeinsam mit Schwager Julius das Janoska Ensemble bilden) lädt wie jedes Jahr hochkarätige Künstler-Gäste zur Licht ins Dunkel Gala ein. 

Einen schwungvollen Auftakt lieferte der Chor der 3c der NMS Theresianum Eisenstadt, alle jungen Damen in rosa Charleston-Tops und junge Herren in weißen Hemden, sie interpretierten „You Raise Me Up“ (Du ermutigst mich) des Norwegers Lovland, das unter anderem der Boygroup Westlife zugeschrieben wird, und von der Rockband Coldplay „Viva la Vida“. Dazu noch inspiriert von Martin Luther King „I have a Dream“.

Das siebenjährige und sehr ambitionierte „Wunderkind“ Heidi Schuszter begeisterte auf dem Piano, nachdem ihr der Hocker erhöht und zurechtgerückt wurde, mit schwerer Bach-Kost und mit dem leider früh taub gewordenen Ludwig van Beethoven.

Die Gruppe Dance Passion Burgenland (Viktoria Hotwagner, Daniela Pfeffer, Tamara Kalcher, Walter Ehrenhöfer und Petra Hrachovina) bewegte ihre begnadeten Körper zu dem bekannten Lied „Gold von den Sternen“ aus dem Musical „Mozart!“. Außerdem stiegen zwei Mitglieder der Gruppe aus ihren Capes und präsentierten in einem zweiten Durchlauf noch eine erotischere Darbietung aus dem Musical „Dreamgirls“: „One night Only“. Romantisch und feurig zugleich.

Die Schauspielerin und neuerdings auch Chanson-Sängerin Lilian Klebow (merklich stark erkältet) trat gemeinsam mit Entertainer- und Komponistenlegende Bela Koreny auf und versuchte sich an Hildegard Knef.  Sprich: „Für mich soll´s rote Rosen regnen“. Ihrer Stimme tat das an diesem Abend vermutlich nicht sehr gut. Dennoch „markierte“ sie nicht und versuchte all ihre Ausdruckskraft zusammenzunehmen. Den „Abschiedsbrief“ an einen fiktiven „Schatz“ hatte sie auch noch im Portfolio. Scherzhaft sagte sie: Bela hat mich fesseln und knebeln müssen, damit ich mit ihm auftrete!“

Das talentierte und über alle Maßen spielfreudige Janoska-Ensemble dominierte den zweiten Teil des Programmes: Frantisek, Roman, Ondrej (Brüder) und Julius (Schwager) geigten und spielten auf. Stampfen gehört bei ihnen als Ausdruck der Spiel- und Lebensfreude immer dazu, gefolgt von nahezu atemberaubender Virtuosität. Fritz Kreisler ist ihnen nicht als einziger Komponist ein Anliegen, zu Anfang spielten sie sein „Präludium“ und „Allegro“.

Dann stieß zum Ensemble Bariton und Kulturmanager Daniel Serafin dazu, der ein Medley zum Besten gab. Nach der Phrase „Come to Danny“, wurde es immer ausgelassener. Einfühlsam und mit toller dunkler Stimme folgte auch sehnsuchtsvoll: „Besame Mucho“, wobei auch auf Englisch, nicht nur auf Spanisch gesungen wurde (El Señor Daniel habla muy bien español!), sowie „Fly me to the Moon“ oder „Bei mir bist du Schen“, wobei auch dieser Umstand gleich auf Englisch erläutert wurde: „Please let  me explain, bei mir bist du schen, means you are Grand!“ Daniel Serafin erhielt vom Moderator Dank für sein jahrelanges Engagement für Licht ins Dunkel.

Das Janoska Ensemble spielte auch noch mit weiteren Gästen auf: Ferry Janoska am Bandoneon, wobei hier der Fokus klar auf Astor Piazzolla gelegt wurde.

Dann der Weltstar aus Pottenstein in Niederösterreich, was nicht ohne Stolz erwähnt wurde: Daniela Fally, die Top-Sopranistin mit Weltkarriere, an allen wichtigen Opernhäusern. An diesem Abend zeigte sie ihre schmachtende und temperamentvolle Seite mit den beiden Arien aus zwei wunderbaren Operetten von Stolz und Dostal. Einmal wandte sie sich vertrauensvoll an den Violinisten Roman Janoska, und dann noch einmal an Ondrej, seinen Bruder, als sie zweierlei Geigen-Lieder intonierte und nach Spitzentönen, die ihresgleichen suchen, auch noch tanzte. „Spiel mir das Lied von Glück und Treu“ (von der „Ungarischen Hochzeit“, Dostal) und „Spiel auf deiner Geige das Lied von Leid und Lust“ („Venus in Seide“, R. Stolz).

Die Verlosung eines Kleinwagens erwies sich noch als humoristischer Höhepunkt des Abends mit einem sehr launigen Prof. Harald Serafin, der bei der Ziehung assistierte und der Automarke, doch eine recht gute Qualität attestierte, als ein Modell verlost wurde. Der Gewinner konnte schließlich per Telefon ausfindig gemacht werden, auf den Anruf und der Mitteilung: „Es hören Ihnen 700 Leute zu, Sie haben einen Wagen gewonnen!“ reagierte dieser charmant burgenländisch: „Machn´s mi net narrisch!“

Zum großen Finale fand sich zur Verzückung aller auf der Bühne auch der Nachwuchs der Familie Janoska ein (u.a. Amadeus, Leonidas und Melody) zum gemeinsamen Singen und Musizieren von Leonard Cohens: „Hallelujah!“

Ein schöner Abend im tollen Schloss Esterházy mit einem köstlichen Buffet und himmlischen Petits Fours.

 

 

 

 

 

 

 

Glamouröse Benefizgala des Autohauses Weintritt in Eisenstadt – mit dem Janoska Ensemble und anderen hochkarätigen Gästen.

 

Bereits zum 14. Mal veranstaltet das bekannte Autohaus Weintritt – Ford – seine Benefizgala im Burgenland. Immer wieder werden hierzu Gastauftritte von Kultur-Größen erwartet.

Auch Erwin Schrott und das Janoska Ensemble waren bereits in der Vergangenheit dabei. Die Virtuosen statten dem Burgenland auch heuer wieder einen Besuch ab und werden im bekannten, selbst hervorgebrachten, unverkennbaren Janoska-Style musizieren. Dabei wird nicht nur die Ouvertüre zur „Fledermaus“ (J. Strauss) á la Janoska interpretiert. Ein völlig neuer, erfrischender Zugang zu Werken der Klassik darf erwartet werden.

Weiters treten namhafte Künstler und Schauspieler wie Daniela Fally, Lilian Klebow, Daniel Serafin oder Bela Koreny auf.

Der Reinerlös der Veranstaltung geht an Licht ins Dunkel.

 

Info:

14. Benefizgala des Autohauses Weintritt

Freitag, 17.11.2017, 18:30 im Haydnsaal/Schloss Esterházy

Karten in allen Filialen der Firma Weintritt erhältlich