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KS Prof. Harald Serafin erhielt die höchste Auszeichnung des Burgenlandes

Das Komturkreuz hat er schon bekommen – nun darf auch ein Komturkreuz mit Stern – die höchste Auszeichnung des Landes Burgenland – seine Brust zieren. Für seine Verdienste rund um die Seefestspiele in Mörbisch, die er zum größten Operettenfestival Europas ausbaute, wurde der Kammersänger und Professor im Schloss Esterházy in Eisenstadt geehrt.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil verlieh Serafin die Auszeichnung. Dieser merkte nicht ohne Rührung an, dass er Gegend und Land sehr liebe und mit Eifer an der Operette gearbeitet hat. Von 1992 bis 2012 – von der „Lustigen Witwe“, damals mit Peter Edelmann (dem heutigen Intendanten von Mörbisch) als Danilo bis zur „Fledermaus“, wo er selbst den Gefängnisdirektor Frank verkörperte, leitete Serafin die Geschicke der Festspiele und drückte ihnen seinen unverwechselbaren Stempel auf.

Viele prominente Gäste ließen sich die Ehrung nicht entgehen, darunter langjährige Weggefährten wie Felix Dvorak, Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner, Altlandeshauptmann des Burgenlandes Hans Niessl und natürlich Serafins Familie.

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Komödie im Bayerischen Hof München: „Sonny Boys“ (Neil Simon) mit Peter Weck und Friedrich von Thun

Altmeister wollen es noch einmal wissen – sowohl im Stück als Erzfeinde und Komödianten wie auch im Leben? Sagen wir, es macht ihnen einfach Spaß: Die Schauspiellegenden Peter Weck und Friedrich von Thun sind im Komödienklassiker „Sonny Boys“ in München zu sehen.

Willie Clark und Al Lewis – 43 Jahre lang waren sie auf der Bühne ein Komikerpaar und die Sketch-Kaiser. Willies Neffe Ben tut alles, damit die beiden nicht in der Villa in New Jersey beziehungsweise im Seniorenheim in Vergessenheit geraten. Aber das geht „Onkel Willie“ gehörig gegen den Strich, ist er doch mit Al Lewis herzlich verfeindet. Zusammen sollen sie noch einen Sketch fürs Fernsehen aufnehmen. Viel Überzeugungsarbeit ist nötig, dass dieser zustande kommt.

In der Rolle des Willie Clark ist Friedrich von Thun zu erleben, Peter Weck spielt den Al Lewis. Als Ben: Florian Stadler.

Info:

„Sonny Boys“ (Neil Simon)

Komödie im Bayerischen Hof in München, Deutschland

Es spielen: Peter Weck, Friedrich von Thun, Florian Stadler, Franziska Traub, Anne Bedenbender, Julia Gröbl, Erwin Nowak

Termine: von 06.11.2019 – 06.01.2020, verschiedene Termine und Beginnzeiten

Information und Kartenbestellung: https://www.komoedie-muenchen.de/spielplan/repertoire/sonny-boys.html

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Die Opernsängerin Giuliana Castellani ist tot.

Die aus Locarno in der Schweiz stammende Opernsängerin starb bei einem Autounfall in Tirol/Österreich.

Castellani war bekannt für ihre Liedinterpretationen. Sie sang das Stabat Mater (Rossini) in Norwegen, interpretierte klassische Arien wie „Che faro senza Euridice“. Die Mezzosopranistin hatte sich für eine Audition in Österreich aufgehalten.

R.i.P.

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Jonas Kaufmann erhält den Goldenen Rathausmann von Wien.

Tenor Jonas Kaufmann erhielt nach seinem Wien-Konzert den „Goldenen Rathausmann“ von Bürgermeister Michael Ludwig überreicht. Kaufmann bringt eine neue CD mit dem Titel „Wien“ (gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern) heraus. Das 1. Konzert zum Auftakt einer Europatournee fand im Wiener Konzerthaus statt.

Kaufmann ist bekannt dafür, dass er sich mit aller Kraft für seine Projekte einsetzt. Seine Stimme und seine Kondition erlauben es ihm. Das Album „Wien“ lag auch gewissermaßen auf der Hand, denn seine Wiener Fans haben sicherlich schon lang auf solch ein Werk gewartet. Und nicht nur sie. Die CD enthält Klassiker wie „Wien wird bei Nacht erst schön“ oder Operettenmelodien von Lehár und Strauss bis Benatzky und Kálmán („Zwei Märchenaugen“).

Die Tournee führt Kaufmann über Wien nach München, Budapest, Stuttgart, Berlin, Nürnberg bis Paris, Hamburg und Brüssel. Eine so außergewöhnliche Stimme würde auch eine ebensolche Open-Air Location füllen, etwa den Wolkenturm von Grafenegg oder den Steinbruch von St. Margarethen. Er begeisterte schon mit seiner „Italienischen Nacht“ in der Waldbühne Berlin.

Mehr Informationen zu Terminen:

https://www.jonaskaufmann.com/de/188/termine.html

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Der Pianist Paul Badura-Skoda ist tot.

Paul Badura-Skoda, ein Ausnahmepianist, ist gestorben. Badura-Skoda wurde 91 Jahre alt. Er wurde früh gefördert von Dirigenten wie Furtwängler und Karajan.

Der Pianist fühlte sich der Wiener Klaviertradition verbunden und 70 Jahre stand er auf den Konzertbühnen dieser Welt. Immer umgeben von einer Aura des Ehrgeizes und der Rastlosigkeit.

Salzburg, Tokyo oder New York. Er eroberte die Städte mit der Vertonung von anspruchsvollen Klavierstücken, und war ein Verfechter des Originalklangs.

RIP.

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Exklusives Gastspiel in der Kulturszene Kottingbrunn.

Eine humorvolle Lesung mit Musik erwartet das Publikum im schönen Ort Kottingbrunn: Sie kennt man aus dem Theater und aus Krimiserien als „Bibi Fellner“. Er hat beruflich oft in Haag beim Theatersommer zu tun (dort ist er der „Vorsteher“). Fans haben es sofort erkannt: Es handelt sich um Adele Neuhauser und Christian Dolezal.

Der kluge und durchdachte Roman „Plötzlich Shakespeare“ des Autors David Safier dient als Grundlage für die musikalische Lesung. Inhaltlich beschäftigt sich dieser mit der Hypnose einer liebeskranken Frau, wobei sie zurück in Shakespeares Zeiten gelangt. Sie wacht in seinem Körper auf, nicht gerade günstig, dass sich dieser gerade duelliert…

Das allumfassende Thema Liebe spielt ebenso eine gewichtige Rolle: Denn erst wenn die Frau herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist, darf sie in die Gegenwart zurückkehren.

Es verspricht spannend zu werden, die beiden profunden Mimen bürgen für Qualität. Musikalisch unterstützt werden sie von Peter Wesenauer und Susanne Hehenberger.

Weitere Informationen:

Kulturszene Kottingbrunn /Kulturwerkstatt am 10. Oktober um 19:30 zeigt das Programm:

„Plötzlich Shakespeare“ – Lesung mit Musik

mit Adele Neuhauser und Christian Dolezal

Karten: telefonisch unter 02252/74383 per Mail unter office@kulturszene.at und online auf www.kulturszene.at

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Die Neue Oper Wien präsentiert die Oper „Angels in America“.

Am 26. September präsentiert die Neue Oper Wien, spezialisiert auf modernes Musiktheater, ihre Inszenierung von „Angels in America“.

1990 gegründet, ist die Neue Oper Wien die Anlaufstelle für moderne Werke, wie etwa „Billy Budd“ (Benjamin Britten) oder „Paradise reloaded (Lilith)“. Intendant Walter Kobéra wagt immer wieder Experimente. Das Stammpublikum der Oper verurteilt moderne Werke und Versionen nicht pauschal, kann ein Ergebnis benannt werden.

Mit „Angels in America“ hat Péter Eötvös, der bekannte ungarische Komponist, basierend auf dem Theaterstück von Tony Kushner, ein zeitgenössisches Werk geschaffen. Thematisch ist dieses zwischen gesellschaftlichen Normen und sexueller Revolution sowie der Problematik rund um AIDS angesiedelt.

Die österreichische Erstaufführung findet am 26. September 2019 in der Halle E des Wiener Museumsquartiers statt. Bei der Premiere besteht die Möglichkeit an das AIDS Haus Wien zu spenden.

Weitere Vorstellungen am 28., 29. September und am 1. Oktober.

Weitere Informationen:

http://www.neueoperwien.at

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Die Seefestspiele Mörbisch ziehen Bilanz! „Das Land des Lächelns“ lockte an den See.

18 Jahre ist es her, dass Franz Lehárs opernhafte Musik des „Land des Lächelns“ auf der Seebühne im burgenländischen Mörbisch erklungen ist. Die exotische Operette hat seit der Uraufführung aber nichts von ihrem Reiz verloren. Die Seefestspiele konnten beweisen, dass auch diese Liebesgeschichte noch aktuell ist. Und: Es muss nicht immer ein Happy End sein.

Der künstlerische Direktor Peter Edelmann und sein Team können sich im heurigen Jahr über 120.000 BesucherInnen freuen. Nicht nur die spektakulären Bühnenbild-Details (von Walter Vogelweider) erfreuten die Augen des Publikums. Ein riesiger Drache mit 16 Meter Höhe, dessen Augen sogar leuchten konnten, sorgte in der Mitte der Bühne für Begeisterung, wenn die DarstellerInnen im Stück in China ankamen.

Die exzellent ausgewählte und hochmotivierte Besetzung, allen voran „Supertenor“ Won Whi Choi und Elissa Huber, die als wunderschönes und stimmgewaltiges österreichisch-chinesisches Paar begeisterten, tat ihr Übriges dazu.

Und sicherlich hat auch eine Rolle zur Publikumsbegeisterung beigetragen, die extra adaptiert und mit einem Couplet aufgehübscht wurde: Felix Dvorak schrieb eigens den Text zum Couplet des Obereunuchen. Harald Serafin, der ehemalige Intendant von Mörbisch, baute die Rolle aus und verkörperte diesen alten Chinesen mit großer Freude und viel Elan. „So bin ich denn der Letzte der Eunuchen, seid’s lieb zu mir, braucht’s keinen weiteren suchen!“

Leider musste ausgerechnet die Derniére dem Wettergott mit seinen gewaltigen Blitzen Platz machen.

Enormes Interesse verbuchte auch die diesjährige Kinder-Operette, die von Gernot Kranner konzipiert wurde. Dem Hauptschlager „Dein ist mein ganzes Herz“ lauschten auch die kleinen BesucherInnen gerne und klatschten begeistert mit. Peter Edelmann ist es ein besonderes Anliegen, kleine Menschen schon früh für die Thematik zu begeistern. So bleibt Operette auch lebendig!

Die Seefestspiele planen indes emsig für die Saisonen 2020 und 2021. Schließlich soll die Begeisterung nicht abreissen! 2020 kommt einmal ein ganz anderes Feeling an den Neusiedler See. Variatio delectat, und zwar so sehr, dass die „West Side Story“ von Leonard Bernstein aufgeführt wird. Nach der Aufführung von „My Fair Lady“ 2009 und „Anatevka“ 2014 ist dies nun wieder ein Ausflug ins Musical, die amerikanische Schwester der Operette betört durch actionreiche Szenenbilder und Drive. Es wird also bestimmt heißen: „I FEEL PRETTY, OH SO PRETTY!“.

Karten für „West Side Story“ können jetzt bereits erworben werden.

Info:

http://www.seefestspiele.at

Tel: + 43 (0) 2682/66210

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Scheint die Sonne noch so schön, einmal muss sie untergehn….

Dernièren – Schlussapplaus und letzter Vorhang für „Der Bauer als Millionär“ in der Regie von Josef E. Köpplinger von F. Raimund am Theater in der Josefstadt.

„Der Bauer als Millionär“ – allerletzter Vorhang – mit Michael Dangl, Alexander Pschill, Alexandra Krismer, Alexander Strömer, Julia Stemberger, Lisa Carolin Nemec, Theresa Dax, Wolfgang Hübsch am 28.06.2019 um 21:45

(c) Klingers Kulturpavillon

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„Im Rausch“ auf der Josefstädter Probebühne

Schauspieler und Autor Michael Dangl und Schauspielerin Sandra Cervik lesen heute, 18. Mai, um 19:30 h aus Dangls neuem Roman „Im Rausch“ auf der Probebühne des Theaters in der Josefstadt.

Für Kurzentschlossene gibt es noch Karten unter

http://www.josefstadt.org

Telefon: +43 1 42700 300