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Die Seefestspiele Mörbisch ziehen Bilanz! „Das Land des Lächelns“ lockte an den See.

18 Jahre ist es her, dass Franz Lehárs opernhafte Musik des „Land des Lächelns“ auf der Seebühne im burgenländischen Mörbisch erklungen ist. Die exotische Operette hat seit der Uraufführung aber nichts von ihrem Reiz verloren. Die Seefestspiele konnten beweisen, dass auch diese Liebesgeschichte noch aktuell ist. Und: Es muss nicht immer ein Happy End sein.

Der künstlerische Direktor Peter Edelmann und sein Team können sich im heurigen Jahr über 120.000 BesucherInnen freuen. Nicht nur die spektakulären Bühnenbild-Details (von Walter Vogelweider) erfreuten die Augen des Publikums. Ein riesiger Drache mit 16 Meter Höhe, dessen Augen sogar leuchten konnten, sorgte in der Mitte der Bühne für Begeisterung, wenn die DarstellerInnen im Stück in China ankamen.

Die exzellent ausgewählte und hochmotivierte Besetzung, allen voran „Supertenor“ Won Whi Choi und Elissa Huber, die als wunderschönes und stimmgewaltiges österreichisch-chinesisches Paar begeisterten, tat ihr Übriges dazu.

Und sicherlich hat auch eine Rolle zur Publikumsbegeisterung beigetragen, die extra adaptiert und mit einem Couplet aufgehübscht wurde: Felix Dvorak schrieb eigens den Text zum Couplet des Obereunuchen. Harald Serafin, der ehemalige Intendant von Mörbisch, baute die Rolle aus und verkörperte diesen alten Chinesen mit großer Freude und viel Elan. „So bin ich denn der Letzte der Eunuchen, seid’s lieb zu mir, braucht’s keinen weiteren suchen!“

Leider musste ausgerechnet die Derniére dem Wettergott mit seinen gewaltigen Blitzen Platz machen.

Enormes Interesse verbuchte auch die diesjährige Kinder-Operette, die von Gernot Kranner konzipiert wurde. Dem Hauptschlager „Dein ist mein ganzes Herz“ lauschten auch die kleinen BesucherInnen gerne und klatschten begeistert mit. Peter Edelmann ist es ein besonderes Anliegen, kleine Menschen schon früh für die Thematik zu begeistern. So bleibt Operette auch lebendig!

Die Seefestspiele planen indes emsig für die Saisonen 2020 und 2021. Schließlich soll die Begeisterung nicht abreissen! 2020 kommt einmal ein ganz anderes Feeling an den Neusiedler See. Variatio delectat, und zwar so sehr, dass die „West Side Story“ von Leonard Bernstein aufgeführt wird. Nach der Aufführung von „My Fair Lady“ 2009 und „Anatevka“ 2014 ist dies nun wieder ein Ausflug ins Musical, die amerikanische Schwester der Operette betört durch actionreiche Szenenbilder und Drive. Es wird also bestimmt heißen: „I FEEL PRETTY, OH SO PRETTY!“.

Karten für „West Side Story“ können jetzt bereits erworben werden.

Info:

http://www.seefestspiele.at

Tel: + 43 (0) 2682/66210

Scheint die Sonne noch so schön, einmal muss sie untergehn….

Dernièren – Schlussapplaus und letzter Vorhang für „Der Bauer als Millionär“ in der Regie von Josef E. Köpplinger von F. Raimund am Theater in der Josefstadt.

„Der Bauer als Millionär“ – allerletzter Vorhang – mit Michael Dangl, Alexander Pschill, Alexandra Krismer, Alexander Strömer, Julia Stemberger, Lisa Carolin Nemec, Theresa Dax, Wolfgang Hübsch am 28.06.2019 um 21:45

(c) Klingers Kulturpavillon

„Im Rausch“ auf der Josefstädter Probebühne

Schauspieler und Autor Michael Dangl und Schauspielerin Sandra Cervik lesen heute, 18. Mai, um 19:30 h aus Dangls neuem Roman „Im Rausch“ auf der Probebühne des Theaters in der Josefstadt.

Für Kurzentschlossene gibt es noch Karten unter

http://www.josefstadt.org

Telefon: +43 1 42700 300

„Das Land des Lächelns“ (F. Lehár) bei den Seefestspielen Mörbisch – Peter Edelmann stellt vor!

Kulturinteressierte und besonders Fans der chinesischen Kultur sollten im Juli das Burgenland besuchen. Der künstlerische Direktor der Seefestspiele Mörbisch, Bariton Peter Edelmann, präsentierte die Operette „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár bei der offiziellen Pressekonferenz im Wiener Prater.

Die romantische Verklärung einer fremden Kultur und die Verbindung mit der eigenen Kultur – davon träumt bekanntlich Lisa, Tochter aus gutem Wiener Haus, die sich unsterblich (zuletzt 2001 auf der Seebühne Mörbisch unter der Intendanz von Harald Serafin, der auch selbst den Grafen Ferdinand Lichtenfels sang) in den chinesischen Prinzen Sou-Chong verliebt. Für ihn begibt sie sich auf die nicht ungefährliche Reise in das ferne Land, muss dort aber für sie nicht Hinnehmbares feststellen…Ihr Vater tätigt die bedeutungsschweren Worte: „Vergiss nicht Dein Wien und mich!“ Die damalige Produktion (mit Sang Ho Choi und Ingrid Habermann in den Hauptpartien, in der Regie von Winfried Bauernfeind) hat wohl so manchen im Publikum verliebt gemacht.

18 Jahre später versprechen nun Peter Edelmann und sein Team eine exotische Inszenierung, sie orientiert sich stark an der versuchten Verbindung der beiden Kulturen. Engagiert für die Umsetzung sind Leute, die von ihrem Fach etwas verstehen: etwa Regisseur Leonard Prinsloo, ein gebürtiger Südafrikaner, der Klavier und Ballett studierte und auch für die Choreografie verantwortlich zeichnet.

Für die musikalische Umrahmung sorgten alle Solistenpaare der diesjährigen Produktion unter der Klavierbegleitung von Mörbisch-Veteran und Dirigent Günter Fruhmann: Sophia Brommer als Lisa und Maximilian Mayer als 2. Gustav von Pottenstein sangen „Es ist nicht das erste Mal…Freunderl, mach Dir nix draus“.

Da-Yung Cho als Mi gab sehr stimmungsvoll und mit vollem Körpereinsatz „Im Salon zur blauen Pagode“ zum Besten. Sie und Martin Friedrich Lechleitner als 1. Gustav von Pottenstein philosophierten über ihre Liebe – denn „Meine Liebe, Deine Liebe, die sind beide gleich….“ und die Unterschiede zwischen dem Liebeswerben des Deutschen, des kühlen Englishman und dem „Herrn Franzosen“. Doch in Wien, so heißt es, wird man „intimer erst beim Wein“. Elissa Huber (Wiener Volksoper) als Lisa rief in bitterlichem Schmerz „Alles vorbei – Ich möcht´ einmal wieder die Heimat sehn!“ In der Originalvorlage, der „Gelben Jacke“ von 1923, will Lisa – so Peter Edelmann – unbedingt wieder „den Prater“ sehen. Und die Location war auch wirklich perfekt, um eine traditionelle Verbindung herzustellen. Der 1. Akt wird sich genau um diese Örtlichkeit drehen. Won Wi Choi als Sou-Chong gab die Hauptarie, die wohl bekannteste Opernarie (sic!) zum Besten, und das in einer stimmlichen Dramatik, die ihresgleichen sucht: „Dein ist mein ganzes Herz!“

Thomas Rösner fungiert als musikalischer Leiter und strich die Feinheiten von Lehárs nahezu schon opernhafter und sehnsüchtiger Musik heraus. Er kam gerade aus Asien und schwärmte von leisen und sanften Tönen, aber auch von donnernder Dramatik, welche deutlich macht, dass Lisa und Sou-Chong nicht zusammengehören und alles eine Illusion ist.

Walter Vogelweider nimmt sich des Bühnenbildes an und präsentierte verschiedene Arten chinesischer Drachen, sie sind in der Kultur nicht wie bei uns als Dämonen ersichtlich. Drachen stehen für Glück, und mit einem Augenzwinkern erwähnte der Bühnenbildner, dass „sein“ Drache hoffentlich für Wetterglück und gute Kritik sorgen würde.

Die fortschrittlichen, aber teils doch der Wiener Tradition verpflichteten Kostüme gestaltet Cristof Cremer. Das Kostüm der Mi erinnert an Apfelblüten beziehungsweise einen Apfelbaum, und ein typisches Wiener Adjutantenkostüm war ebenso ersichtlich. Edelmann freut sich besonders auf die wunderbaren Kostüme und ebenso auch auf ein groß angekündigtes Comeback: Nach 20 Jahren Intendanz und erstmals seit seinem letzten Auftritt als Frank in der „Fledermaus“ 2012 wird KS Harald Serafin (bewundernswert in diesem Alter) wieder auf den Mörbischer Bühnenbrettern stehen. Und zwar als Ober-Eunuch samt eigenem Lied. Die Definition eines Eunuchen sieht neben anderen Attributen auch eine hohe Stimme vor.

Benno Schollum als Graf Ferdinand von Lichtenfels (Lisas Vater) hat noch eine Aufgabe innerhalb der Internationalen Sommerakademie (ISA Operetta). Diese findet heuer das erste Mal in Mörbisch statt und der erfahrene Sänger wird junge Talente coachen. Sie sollen Ausdruck, Gesang und Dialoge verbessern, also das Grund-Rüstzeug für Operetten-Stars.

Auch an die Kleinen ist gedacht: Nach dem Erfolg der „Kinder-Mariza“ im letzten Jahr wird es auch dieses Jahr wieder ein „Land des Lächelns“ für Kinder geben. Das Buch hierzu verfasste der in der großen Operette als „Sekretär Fu Li“ engagierte Darsteller Gernot Kranner, der mit Kinderprojekten (zum Beispiel Pinocchio) viel Erfahrung hat und weiß, wie man kleine Gäste für klassische Musik begeistert.

Der Landeshauptmann des Burgenlandes, Hans Peter Doskozil, ließ sich die Präsentation nicht entgehen und möchte die Seefestspiele Mörbisch innerhalb der KBB – Kulturbetriebe in „sicherem Fahrwasser“ wissen, er freut sich auf die Premiere am 11. Juli.

Wie sagte Peter Edelmann noch so berührend: „Wenn die Sonne untergeht, geht das Herz auf!“.

Info:

Die Seefestspiele Mörbisch mit „Das Land des Lächelns“ (F. Lehár)

Künstlerischer Direktor: Peter Edelmann

Romantische Operette in 3 Akten

Premiere: 11. Juli 2019 Derniere: 24. August 2019

http://www.seefestspiele.at

Vater und Sohn mit einem „liebevollen“ Programm: VATERMORD mit Matthias Franz Stein und Erwin Steinhauer im Wiener Rabenhof Theater

Den Titel muss man sich erst einmal „zutrauen“: Das Programm mit dem fast schon psychoanalytischen Namen „Vatermord“. Erwin Steinhauer, ein „alter Hase“ im Schauspielbusiness, und sein Sohn Matthias Franz Stein stehen gemeinsam auf der Bühne (eine Premiere!) und räsonieren nicht nur über das Leben. Ein Abend zwischen Theater und Kabarett und auch der Frage, wer es besser kann/macht.

Auf längst vergessene Glanzzeiten wird da zurückgeblickt, da müssen bereits am Anfang die Hörgeräte exakt justiert werden, denn es folgt das (fiktive) „Erwin-Steinhauer-Revival“. Da geht es um Vergesslichkeit, Humorverständnis und die Erscheinungen des Alters. Matthias Franz Stein versteht es, mit der nötigen Portion Charme den inneren „Frechdachs“ herauszukehren. 

Ein Generationenkonflikt: Der alte Herr macht dem jungen Hüpfer das „Bühnenleben“ schwer und stellt ihn auf die Probe. Der Titel ist da eine Zuspitzung dieses Konfliktes, der auch in die andere Richtung gehen kann: Zu Tode umarmt ist auch gestorben. 

Zur (fiktiven) Handlung, die auch zu einem wesentlichen Teil überspitzt ist und so manchem ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert: Der aus der Kabarett-Ära der 80er Jahre, sowie aus Film, Funk und Fernsehen bekannte Erwin S. lässt in seiner Luxusvilla in Wien-Hietzing vor dem Full-HD-Fernseher seine Karriere Revue passieren, verbringt seine Abende vor seinen alten Filmen und viel Alkohol und hofft gleichzeitig, dass er ein Ehrengrab der Stadt Wien erhalten wird. Sein Sohn, ein gefragter Josefstadt-Schauspieler, wurde gerade wegen eines Interviews mit dem bekanntesten Society-Format des Landes, gekündigt. Daraufhin zieht er vorübergehend wieder beim Vater ein und gemeinsam schreiben die beiden an einem Abend fürs Theater. Der Sohn will dem Vater zum Comeback verhelfen, doch: Keiner von beiden findet das lustig, was der andere lustig findet. Manchmal erinnert das an die Story von Neil Simons „Sonny Boys“ wo die Protagonisten einen letzten Sketch miteinander gestalten sollen. 

Diesem Vater-Sohn Duo traut man ein solches Programm zu, und auch den Umstand, dass sie sich danach nicht grantig aufeinander in der Garderobe abschminken und das Theater verlassen. Das Buch zu diesem in dieser Form einzigartigen Programm (wo stehen Vater und Sohn auf der Bühne und spielen Vater und Sohn, und dann noch einen solch wagemutigen Titel?) schrieben Steinhauer und Stein gemeinsam mit Alfred Dorfer und Fritz Schindlecker. Was „Vorsorgesex“ ist, warum sich der Sohn und der Vater „anspeiben“ und wie gesungen und gegroovt wird, kann man im Theater Rabenhof in Wien unter der Regie von Caroline Welzel erleben. 

Info:

Programm „VATERMORD“ mit Matthias Franz Stein und Erwin Steinhauer

Ort: Rabenhof Theater, 1030 Wien, Rabengasse 3

nächste Termine:  05., 13., 14., 19. und 20. Dezember 2018

Kartenbestellung: Karten zu je 28 Euro, http://www.rabenhoftheater.com, Telefon: +43 1 712 82 82

Nathan Amaral als glücklicher Gewinner des CIMA Wiener Klassik Preises 2018.

Am 12. August fand das Galafinale der diesjährigen CIMA (Central International Music Academy) Meisterklassen im Haydn Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt. Der glückliche Gewinner der Competition heißt Nathan Amaral.

Hart war es für die Fachjury (Vorsitz: O. Univ.-Prof. em. DDr. h.c. Michael Frischenschlager) aus den Darbietungen, die durchwegs auf einem sehr hohen Niveau stattfanden, einen Sieger zu wählen. Es wurden vornehmlich Werke von Mozart und Haydn zur Aufführung gebracht. Bei den Instrumenten handelte es sich um Violinen, Celli und Klavier.

Nathan Amaral, ein junger Violinist aus Brasilien, setzte sich am Ende mit Mozarts Violinkonzert in A-Dur (1. Satz) mit der höchsten Punktzahl durch. Er durfte sich über den Wiener Klassik Preis freuen. Auf Platz 2 lag die Moldawierin Alexandra Tirsu mit ihrer Interpretation des Mozart´schen Violinkonzertes. Platz 3 belegte der Kroate Mislav Brajkowic mit Haydns Cellokonzert in D-Dur (1. Satz).

Die Organisatoren Daniel Auner, MA und Mag. Tymur Melnyk freuten sich über ein äußerst gelungenes Galakonzert mit glücklichen Gesichtern. Nathan Amarals Jubelrufe waren kaum zu überhören. Ein vielversprechender, junger Künstler, der mit Leidenschaft interpretiert und glasklare Klänge produziert.

Links:

Nathan Amaral auf Video:

(c) Nextel Brasil

CIMA (Central International Music Academy):

http://www.cima-music.com

 

Salzburg: „Jedermann“ Tobias Moretti fällt aus, Philipp Hochmair übernimmt

Mime Tobias Moretti kann nicht wie geplant auf dem Salzburger Domplatz das Spiel vom Sterben des reichen Mannes mitspielen. Er ist plötzlich erkrankt.

Tobias Moretti, der neue „Jedermann“ der Salzburger Festspiele, sollte kommenden Samstag an der Seite von Stefanie Reinsperger als Buhlschaft wieder auftreten. Aber dazu wird es nicht kommen. Er leidet an einer aggressiven Lungenentzündung, die es unmöglich macht, zu spielen. Wie lange der Mime ausfallen wird, kann auch bei den Salzburger Festspielen niemand beantworten. Denn: Es kommt auf den Krankheitsverlauf an.

Alle gekauften Karten behalten laut der Festspielleitung ihre Gültigkeit. Statt Tobias Moretti wird nun ein „Slightly Jedermann-Erfahrener“ kurzfristig einspringen: Fernseh- und Theaterschauspieler sowie Unikum Philipp Hochmair, der beim Young Directors Project 2013 in Salzburg eine Solo-Version des „Jedermann“ präsentierte.

Gute Besserung an Tobias Moretti und ToiToiToi an Philipp Hochmair für das Debüt.

 

Das Regieteam für die Oper im Steinbruch 2019 steht!

Die Oper im Steinbruch (St. Margarethen im Burgenland) will 2019 wieder mit einer zauberhaften Energie durchstarten: „Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart steht auf dem Programm. Eine Parabel um die Zuneigung, die Liebe, den Mut: Sehr fein für einen neuen Beginn! 

Vertreter des Landes Burgenland und der Esterhazy Betriebe haben bereits im März dieses Jahres bekanntgegeben, dass 2019, nach der Auszeit im heurigen Jahr 2018, wieder Oper im Steinbruch gespielt wird. „Die Zauberflöte“ von Mozart sollte es sein.

Die Premiere der Oper findet am 10. Juli 2019 statt. Bisher waren noch keine Details zu Besetzung oder Regie bekannt.

Aber jetzt ist es soweit: Das Regieteam besteht für diese Oper aus zwei Personen. Und zwar sind es der bekannte Schauspieler Cornelius Obonya und seine Frau, Regisseurin und Kulturwissenschaftlerin Carolin Pienkos.

„Viele fragen uns, wer denn den Papageno spielen wird, aber man möge uns verzeihen, wenn wir das noch nicht verraten wollen. Klar ist, dass es eine Rolle ist, die sowohl für Sänger als auch für singende Schauspieler geeignet wäre.“, so das Regie-Paar, welches auch im echten Leben verheiratet ist.

 

Weitere Informationen unter http://www.operimsteinbruch.at (alle Informationen gelten für das Jahr 2019).

Bariton Dmitri Hvorostovsky posthum zum Österreichischen Kammersänger ernannt.

An der Royal Opera London fand ein Memorial Concert für den im November 2017 verstorbenen russischen Bariton Dmitri Hvorostovsky statt. Künstler des Royal Opera House riefen seine Errungenschaften der Karriere in Erinnerung.

Antonio Pappano dirigierte, Anna Netrebko, Elina Garanca, Yusif Eyvazov, Sumi Jo, Stephen Costello, Angela Gheorghiu oder Boris Pinkhasovich waren nur einige von vielen Künstlern, die ihren Kollegen würdigten. Das Programm beinhaltete neben musikalischen Glanzstücken wie solche aus den Opern „Eugene Onegin“, „Les Pecheurs de perles“, „Rigoletto“, „Madama Butterfly“ auch zwei Filmaufnahmen aus der aufregenden Karriere von Dmitri Hvorostovsky. Die 1989 BBC Cardiff Singer of the World Competition und die Aufnahme des Sängers als Conte di Luna in „Il trovatore“ an der Royal Opera im Jahre 2002.

An seine Frau Florence Hvorostovsky wurde für ihn der Titel „Österreichischer Kammersänger“ übergeben.

Die Festspiele Reichenau 2018 – Überblick über das Programm.

Die Festspiele Reichenau blicken auf 30 lange und erfolgreiche Jahre der Festspielgeschichte mit Peter und Renate Loidolt zurück. Auch 2018 gibt es wieder ein breit gefächertes Angebot für alle Kulturfans, die auch die Rax schätzen.

Auch ein Buch wird erstmals präsentiert: Am 1. Juli 2018 wird „So machen wir Theater“ vorgestellt, im Rahmen eines Jubiläums-Festaktes.

Die kabarettistische Revue „Schaun´ Sie sich das an!“ bildet den Auftakt zu einem fulminanten Theatersommer in Reichenau an der Rax. Publikumslieblinge wie Peter Matic, Miguel Herz-Kestranek, Nicolaus Hagg und Boris Eder werden am Klavier begleitet von Florian Schäfer. Es sind beliebte Sketche von Farkas, Waldbrunn, Wiener und Grünbaum, die vorgetragen werden. “ Es soll eine schmissige, niveauvoll unterhaltende Pointenmischung aus Altbekanntem und Unbekanntem werden, wobei auch Nummern aus dem 1988-Programm dabei sein werden.“, so Miguel Herz-Kestranek. Die Premiere findet am 02. Juli statt.

Von Amerikaner Tennessee Williams kommt der Beitrag „Endstation Sehnsucht“. Das Schauspiel in 3 Akten wird bereichert von Petra Morzé als Blanche und Johanna Arrouas (Volksoper Wien) als Stella. Die Handlung spielt 1947 in New Orleans. Alles dreht sich um psychologischen Realismus, gepaart mit Poesie, verführerischem Zauber und Grazie. Ein Stück, welches den Zuseher in eine andere Zeit versetzt. Regie führt Beverly Blankenship (vormals Intendanz Schloss Weitra). Die Bühne wird von Peter Loidolt gestaltet. Die Premiere findet am 03. Juli statt.

Auch der „gute“ Arthur Schnitzler, der sich sehr gerne in Reichenau an der Rax aufhielt, kommt mit einem Stück 2018 zu Ehren: „Das Vermächtnis“ besprechen untereinander etwa Joseph Lorenz, Regina Fritsch, Stefanie Dvorak, Nanette Waidmann und Alina Fritsch sowie Volkstheater-Star Marcello De Nardo, und somit gerngesehene Lieblinge im Dienste von Kultur und Schauspiel in dem Theater- und Kurort. Hermann Beil führt Regie, Peter Loidolt gestaltet die Bühne. Premiere ist am 04. Juli.

Nicolaus Hagg hat einen eigenen Beitrag zum Theatersommer: „Cella“ heißt das Stück und gelangt zur Uraufführung. Es handelt sich um den Rufnamen für die 15-jährige Cäcilie, welche als „Wunderkind“-Klavierspielerin in Eisenstadt auftreten soll. Tragische Umstände trennen Cella von ihrem jüdischen Vater, just an dem Tag des Auftrittes in 1938. Regie führt hierbei Michael Gampe. Die Bühne wird von Peter Loidolt umgesetzt. Premiere ist am 05. Juli.

Aus „Literatur in Szene“ wird von Joseph Roth „Das falsche Gewicht“ aufgeführt. Dabei schlüpfen jeweils Joseph Lorenz, Julia Stemberger und Marcello De Nardo in verschiedene Rollen. Die Premiere findet am 08. Juli vormittags statt.

Bereichert wird das diesjährige Programm auch von den treuen musikalischen Stammgästen, Rudolf Buchbinder und Katia und Marielle Labéque.

Rudolf Buchbinder wird zum Festspiel-Auftakt 2018 zwei Konzerte mit Werken von Beethoven, Chopin (besonders hörenswert: Sonate in b-moll op. 31) und Mozart am 01. Juli geben.

Die Labéque-Schwestern präsentieren George Gershwin und Leonard Bernstein mit jeweils Rhapsody in Blue und West Side Story.

 

Alle Informationen und die Kartenbestellung unter:

http://www.festspiele-reichenau.com

und unter folgender Adresse:

Festspiele Reichenau

Hauptstraße 28

2651 Reichenau/Rax

E-Mail: festspiele@festspiele-reichenau.com