Vorankündigungen/NEWS

Seefestspiele Mörbisch 2019: „Wird man in diesem Lande lächeln können? Das Zugpferd kommt als Wallach wieder.“

Intendant Peter Edelmann präsentierte seine Pläne für „Das Land des Lächelns“, das große opernhafte Meisterwerk von Lehár. Ganz ohne Reisepass kann man also vom Burgenland aus nächstes Jahr „nach China reisen“. Es wird aber Station im Wiener Prater gemacht….

Wieder einmal gibt es Musik, die jeder mitsummen kann, und die romantische Operette in 3 Akten wird stimmungsvoll den Neusiedler See in Szene setzen. Nicht zuletzt lautet ein neuer Slogan „Wir geben dem See eine Bühne.“ 

Das Leading Team für 2019 besteht aus Thomas Rösner als musikalischer Leiter, Leonard Prinsloo kümmert sich um Regie und Choreographie, das Bühnenbild gestaltet Walter Vogelweider. Cristof Cremer macht die Kostüme. „Von Apfelblüten einen Kranz“, wird ein koreanischer Tenor der umjubelten Volksopern-Sängerin Elissa Huber als Lisa „ans Fenster legen“ wollen. Soviel ist sicher. Nicht nur einen Blickfang, für den man gerne ein Erinnerungsfoto machen wird, verspricht Edelmann. Es soll eine spektakuläre Inszenierung werden. 

Zu einem riesigen Comeback kommt es auch: Da hat sich wohl jemand gedacht: „Wo du nicht bist, kann ich nicht sein.“ Kammersänger und Ex-Intendant Harald Serafin kehrt nach sieben Jahren Mörbischer Bühnenabstinenz wieder an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Einst im Burgenland auf Grund seiner Forderungen für die Festspiele als „Waunsinniger“ betitelt, belehrte er die Skeptiker eines Besseren. Und jetzt wird es untypisch: „Danilo vom Dienst“ nannte man ihn, stets hat er virile Rollen gespielt, Liebhaber und Fürsten, Barone und Helden der Mythologie. Nächstes Jahr wird er – und nun bitte festhalten – zum Ober-Eunuchen. Umgangssprachlich könnte man meinen: „Ein kleiner Schnitt, ein großer Schritt.“ Gewehrt hat er sich anfangs, doch jetzt wird er selbstbewusst „beispielgebend für alle Eunuchen sein“. Und wer diesen Mann kennt, der weiß: Mit einer Rikschafahrt gibt der einstige Genius loci sich nicht zufrieden…. Diese Rolle (laut Otto Schenk eine der besten!) braucht wahre Größe.

Peter Edelmann selbst hat noch keine Lust, auf der Bühne zu stehen, er will „sehen, wie das Werkel läuft.“ Er sollte Acht geben, damit ihn nicht die Rikscha überfährt.

„Das Land des Lächelns“ feiert seine Premiere am 11. Juli 2019. Gespielt wird bis 24. August. 

Vorschau auf Weihnachten etwas anders: „Klappe Santa!“ mit Ernst und Christoph Grissemann im VAZ Neunkirchen/NÖ



In ihrem Weihnachtsprogramm gehen Ernst und Christoph Grissemann Fragen rund um den Pannenbaum auf den Grund.


Eine schöne Bescherung: In diesen Geschichten wird anders gefeiert! Nämlich so, wie es sich gehört. Stellen Sie sich vor, es ist Weihnachten und alle sind da: der Weihnachtsmann, Knecht Ruprecht, der Nikolaus und ein Engel besetzen die Wohnung und wollen einfach nicht mehr gehen. Nur das Christkind fehlt. Aber gibt es das Christkind überhaupt? Diesen und anderen Fragen rund um den Pannenbaum gehen Ernst und Christoph Grissemann auf den Grund. Und weil alles andere eine Überraschung wäre, sind die Antworten, die sie uns auftischen, so erstaunlich, dass kein Auge trocken bleibt. Ernst und Christoph Grissemann haben Weihnachtsgeschichten gesammelt, die Sie bestimmt in Stimmung bringen. Schräg und besinnlich, lustig und tiefsinnig.

Veranstaltungsort: VAZ der Arbeiterkammer Neunkirchen

Datum: 04.12.2018, 19:30 Uhr

Kartenbestellung unter:

http://www.kultur-nk.at

Reihe 1 bis 10: € 23,- / AK € 26,-

ab Reihe 11: € 20,- / AK € 23,-

Molden, Resetarits, Soyka und Wirth gastieren in Neunkirchen/NÖ.

„YEAH“, so der Name des Programmes, welches die vier Herren in Neunkirchen darbieten werden. Das Publikum darf sich auf besten Sound und beste Unterhaltung, organisiert vom Kulturverein Neunkirchen, freuen. 

Ernst Molden und Willi Resetarits – beide Amadeus-Preisträger 2017, legten im selben Jahr mit ihren Lieblingspartnern Soyka und Wirth die neue Platte vor und spielen nach längerer Pause wieder einmal in Neunkirchen die schönsten Lieder der mittlerweile bald zehnjährigen Zusammenarbeit. Eine berührende Zusammenarbeit war es von Beginn an, schon der Einsteiger „Ohne Di“ wurde von Kritik und Publikum gefeiert. Mit „Ho Rugg“ wurde 2014 nicht nur ein künstlerischer Höhepunkt abgeliefert, sondern für 2015 auch der deutsche Liederpreis abgeholt. Erstmals wurde eine österreichische Produktion für die besten Songs des deutschen Sprachraums geehrt.
Mit ihren Konzerten verzaubern sie die Menschen. Die gemeinsamen Auftritte des „besten Singer-Songwriters auf Gottes Erden“ (Willi Resetarits über Ernst Molden) und der „schönsten Stimme der Welt“ (Ernst Molden über Willi Resetarits) funktionieren perfekt und berühren das Publikum vom Neusiedlersee bis zum Bodensee.

Die Besetzung:

Ernst Molden: vocals, guitar

Willi Resetarits: vocals, harmonica, ukulele

Walther Soyka: accordion, vocals

Hannes Wirth: guitar, vocals

Info:

Termin: 12. Oktober 2018, 19:30 Uhr, VAZ der Arbeiterkammer Neunkirchen

Karten gibt es unter http://www.kultur-nk.at und im Rathaus (Bürgerservicestelle) Neunkirchen

 

Festival SOHO Ottakring (art+urban) holt Perkussionist Martin Grubinger

Beim Festival Soho Ottakring kommt es am Wochenende zum Grande Finale. Mit dem Perkussionisten Martin Grubinger tritt ein engagierter Künstler bei freiem Eintritt auf.

Auch Mitmachen ist „schwer“ erwünscht. Jugendliche von 10 bis 18 Jahren sind eingeladen, sich bei einer Perkussionsübung im Rahmen eines Workshops an den Trommeln zu versuchen. Als krönender Abschluss treten alle gemeinsam mit Grubinger und dem Percussive Planet Ensemble abends im Kongresspark Ottakring auf.

Der Workshop findet von 12-17:30 h statt, um 18:00h folgt der Abschluss-Auftritt.

Termin:

17.06.2018

Weitere Informationen:

http://www.sohoinottakring.at

Vorschau: „Der Hagestolz“ im Musikverein Wien.

Adalbert Stifters Todestag jährt sich zum 150. Mal. Dies nahm sich Schauspieler Philipp Hochmair zum Anlass und bereitet gemeinsam mit den Österreichischen Salonisten einen Abend im Wiener Musikverein vor.

Philipp Hochmair (auch besser bekannt als Minister aus einer ORF-Hauptabendserie) ist nicht nur in TV-Gefilden unterwegs. Auch die klassische Bühne interessiert ihn, und so liest er am Samstag, 26.05., aus Stifters Erzählung „Der Hagestolz“.

Auf eine kleine Reise zurück in das Jahr 1844: Scheinbare Weltfremdheit, Verklärtheit und Heiratsverdrossenheit. „Auf einem schönen grünen Pla(t)ze, der bergan steigt, wo Bäume stehen und Nachtigallen schlagen….“

Die Österreichischen Salonisten (Peter Gillmayr, Veronika Eber, Andrej Serkov und Roland Wiesinger) begleiten den Abend musikalisch.

 

Info:

DER HAGESTOLZ mit Philipp Hochmair

Ort: Musikverein Wien, Gläserner Saal/Magna Auditorium

Zeit: 26.05.2018, 20 Uhr

Karten: https://www.musikverein.at/konzert/eventid/34156

 

Last-Minute-Muttertag mit Jonas Kaufmann? Der Tenor singt im Wiener Konzerthaus.

Jonas Kaufmann hören in entspannter und eleganter Atmosphäre? Die Samtstimme des Tenors auch zum Muttertag genießen können? Heute, am Muttertag 2018 ist das möglich: In der Stadt der Musik, in Wien.

Kaufmann tritt heute Abend im Wiener Konzerthaus auf. Aus seinem neuen Album „L Opera“ wird er die besten – wenn nicht alle „die besten“ sind – Stücke erklingen lassen. Eine wunderschöne Gelegenheit, ihn zu erleben! Nicht nur für alle Mütter, die sich heute einen ganz besonderen Tag verdient haben (wenn nicht auch 365 Tage im Jahr). Gemeinsam mit Sopran Kate Aldrich steht er heute auf der Bühne.

Jonas Kaufmann brachte sein neues Album mit französischen Opernarien heraus. Siehe auch die Rezension des Kulturpavillon – Jonas Kaufmann und seine französischen Opernträume: Neues Album „L´Opéra“ (Sony Classical). Heute Abend wird Jonas Kaufmann begleitet von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Dirigent Jochen Rieder.

Die gute Nachricht dabei: Es gibt noch Karten.

 

Info:

Jonas Kaufmann in concert „L Opéra“; Dirigent J. Rieder

Ort: Großer Saal, Wiener Konzerthaus

Zeit: 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Karten: noch verfügbar von € 158 – € 245 (Einzelplätze, nicht nebeneinander)

http://www.konzerthaus.at

 

 

Rudolf Buchbinder konzertiert im Wiener Musikverein.

Aus der Reihe „Große Solisten“ ist wohl einer nicht wegzudenken: Es handelt sich um den Meister des Tasteninstrumentes Rudolf Buchbinder. Er zeigt im Wiener Musikverein demnächst wieder den Wohlklang eines Haydn und eines Beethoven.

Mit dem Wiener Musikverein verbindet den Pianisten Rudolf Buchbinder eine lange Geschichte: Denn schon als Jugendlicher trat er dort in Konzerten auf. Bei seinem aktuellsten Konzert am kommenden Montag bietet er nicht nur für Beethoven-Anhänger die hingebungsvolle „Sonata appassionata“ wie die Klaviersonate in f-Moll, op. 57, genannt wird. Nein, auch vom Haus- und Hofkomponisten von Esterházy, Joseph Haydn, wird ein Beitrag gebracht: Die Sonate für Klavier in F-Dur. Und zum „Darüberstreuen“ besinnt sich Meister Buchbinder auf Franz Schubert: Vier Impromptus für Klavier.

Info:

Rudolf Buchbinder – Zyklus „Große Solisten“ im Wiener Musikverein

Termin: 14.05.2018, 19:30

Ort: Großer Saal des Wiener Musikvereins

Karten: http://www.musikverein.at

 

Vorschau auf den „Österreichischen Musiktheaterpreis“ 2018 in der Oper Graz.

„Österreichischer Musiktheaterpreis“ goes Styria. Eine Premiere. Erstmals wird der „Oscar der Musiktheaterwelt in Österreich“ in den Bundesländern verliehen. Die Oper Graz wird der exklusive Gastgeber für die Veranstaltung im Jahr 2018 sein.

Der Österreichische Musiktheaterpreis wird stets für herausragende Leistungen im Bereich Musiktheater vergeben. Der Preis wird in 17 Kategorien verliehen. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Bereichen Oper, Operette, Musical und Ballett in der Spielsaison 2016/17. Die Skulptur ist der „Papageno“ (Goldener Schikaneder) und befindet sich ebenso im Sortiment der Porzellanmanufaktur Augarten.

Der Österreichische Musiktheaterpreis hat bereits in der Theaterlandschaft Tradition: Präsident und Vorstandsvorsitzender Karl-Michael Ebner und sein Team freuen sich auf die Vergabe des Preises im Juni 2018.

Für das Jahr 2018 ist bekannt, dass KS Kurt Rydl mit dem Preis für das Lebenswerk ausgezeichnet wird. Der Medienpreis geht diesmal an KS Thomas Hampson.

 

Info:

Der Österreichische Musiktheaterpreis 2018

Ort: Oper Graz

Datum: 19. Juni 2018, 19:00 Uhr

Karten unter: http://www.ticketzentrum.at

Plácido nuestro wird (wieder) Doktor!

Plácido Domingo, gefeiert als einer der bedeutendsten Künstler des 20./21. Jahrhunderts. Seine Interpretationen setzten neue Maßstäbe. Domingo arbeitet immer noch unermüdlich. Energie, Kraft und Körper/Stimme und Geist im Gleichklang, das ist wohl seine Disziplin. Wer beim Wort „Doktor“ jetzt vielleicht an „L´elisir d´amore“ denkt, liegt aber falsch…

Die Besuche in der Stadt Wien bezeichnet er als „Singing and Signing“ – also Singen und Signieren. Kaum hat er den Bühneneingang der Wiener Staatsoper verlassen, warten die Fans auf ein wenig Aufmerksamkeit. Die Verbundenheit zu Österreich wird immer wichtig für ihn sein, denn hier „trifft er jeden Ton“ laut eigener Aussage.

Die Manhattan School of Music wird Plácido Domingo ein Ehrendoktorat in „Musical Arts“ verleihen. Dies wurde eben angekündigt. Die Zeremonie soll am 11. Mai stattfinden. Domingo ist bereits Träger einer Ehrendoktorwürde der Universität Pecs.

 

Puccinis Diva stirbt in Gars – Vorschau auf „TOSCA“ – Oper Burg Gars.

Floria Tosca, Giacomo Puccinis Diva und heroische Frauenfigur der Oper, hat vor, sich diesen Sommer von der Garser Engelsburg zu stürzen. Geplant ist eine Oper in 3 Akten, sie will sich mit ihrem geliebten Mario Cavaradossi absetzen.

Dramatische Szenen werden sich im alten Gemäuer abspielen, die Kulisse ist perfekt. Die Sängerin Lada Kyssy porträtiert die leidende und heroische Diva in Gars am Kamp. Die Babenberger Burgruine dient sowohl weltlich als auch geistig als Austragungsort von Liebe, Mord und Hoffnung. Eine Verstrickung, die am Ende nicht mehr aufzulösen ist, eingebettet in Puccinis traumschöne Musik. Die Dramatik des 3. Aktes ist wohl kaum zu steigern.

Mario Cavaradossi kann hier – ein unschätzbarer Vorteil – bei seiner „Sternenarie“ E lucevan le stelle auf die echten Himmelskörper blicken. Im Idealfall natürlich. Um 1800 fühlt man sich garantiert zurückversetzt, auch wenn alle modernen Annehmlichkeiten einer Open-Air-Bühne zur Verfügung stehen.

Zur Seite steht der Titelheldin – und lässt sich sogar ihretwegen vor ein Erschießungskommando führen – der spanische Tenor Oscar Marin.

Wolfgang Gratschmaier führt Regie und Intendant und musikalischer Leiter Johannes Wildner setzt 2018 auf die dramatisch-romantische Geschichte der gottgläubigen Operndiva, die wohl schon manche Opernbesucher gefesselt hat und weiterhin als ein „Dauerbrenner“ auf den Bühnen der Welt zu finden ist. In Gars ist es ein bisschen anders, weil die naturschöne Kulisse viele Aufbauten erübrigt, die in einem geschlossenen Haus mühevoll notwendig wären.

 

Info:

TOSCA von Giacomo Puccini

Ort: Oper Burg Gars, Am Schlossberg, 3571 Gars am Kamp

Premiere am Donnerstag, 12. Juli, um 20 Uhr

Dauer: 165 Minuten inkl. einer Pause

Karten: von € 28 bis € 73, unter https://burg-gars.at/tosca

Besetzung: Lada Kyssy, Oscar Marin, Benedikt Kobel, Marcus Pelz