Vorankündigungen/NEWS

Festival SOHO Ottakring (art+urban) holt Perkussionist Martin Grubinger

Beim Festival Soho Ottakring kommt es am Wochenende zum Grande Finale. Mit dem Perkussionisten Martin Grubinger tritt ein engagierter Künstler bei freiem Eintritt auf.

Auch Mitmachen ist „schwer“ erwünscht. Jugendliche von 10 bis 18 Jahren sind eingeladen, sich bei einer Perkussionsübung im Rahmen eines Workshops an den Trommeln zu versuchen. Als krönender Abschluss treten alle gemeinsam mit Grubinger und dem Percussive Planet Ensemble abends im Kongresspark Ottakring auf.

Der Workshop findet von 12-17:30 h statt, um 18:00h folgt der Abschluss-Auftritt.

Termin:

17.06.2018

Weitere Informationen:

http://www.sohoinottakring.at

Vorschau: „Der Hagestolz“ im Musikverein Wien.

Adalbert Stifters Todestag jährt sich zum 150. Mal. Dies nahm sich Schauspieler Philipp Hochmair zum Anlass und bereitet gemeinsam mit den Österreichischen Salonisten einen Abend im Wiener Musikverein vor.

Philipp Hochmair (auch besser bekannt als Minister aus einer ORF-Hauptabendserie) ist nicht nur in TV-Gefilden unterwegs. Auch die klassische Bühne interessiert ihn, und so liest er am Samstag, 26.05., aus Stifters Erzählung „Der Hagestolz“.

Auf eine kleine Reise zurück in das Jahr 1844: Scheinbare Weltfremdheit, Verklärtheit und Heiratsverdrossenheit. „Auf einem schönen grünen Pla(t)ze, der bergan steigt, wo Bäume stehen und Nachtigallen schlagen….“

Die Österreichischen Salonisten (Peter Gillmayr, Veronika Eber, Andrej Serkov und Roland Wiesinger) begleiten den Abend musikalisch.

 

Info:

DER HAGESTOLZ mit Philipp Hochmair

Ort: Musikverein Wien, Gläserner Saal/Magna Auditorium

Zeit: 26.05.2018, 20 Uhr

Karten: https://www.musikverein.at/konzert/eventid/34156

 

Last-Minute-Muttertag mit Jonas Kaufmann? Der Tenor singt im Wiener Konzerthaus.

Jonas Kaufmann hören in entspannter und eleganter Atmosphäre? Die Samtstimme des Tenors auch zum Muttertag genießen können? Heute, am Muttertag 2018 ist das möglich: In der Stadt der Musik, in Wien.

Kaufmann tritt heute Abend im Wiener Konzerthaus auf. Aus seinem neuen Album „L Opera“ wird er die besten – wenn nicht alle „die besten“ sind – Stücke erklingen lassen. Eine wunderschöne Gelegenheit, ihn zu erleben! Nicht nur für alle Mütter, die sich heute einen ganz besonderen Tag verdient haben (wenn nicht auch 365 Tage im Jahr). Gemeinsam mit Sopran Kate Aldrich steht er heute auf der Bühne.

Jonas Kaufmann brachte sein neues Album mit französischen Opernarien heraus. Siehe auch die Rezension des Kulturpavillon – Jonas Kaufmann und seine französischen Opernträume: Neues Album „L´Opéra“ (Sony Classical). Heute Abend wird Jonas Kaufmann begleitet von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Dirigent Jochen Rieder.

Die gute Nachricht dabei: Es gibt noch Karten.

 

Info:

Jonas Kaufmann in concert „L Opéra“; Dirigent J. Rieder

Ort: Großer Saal, Wiener Konzerthaus

Zeit: 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Karten: noch verfügbar von € 158 – € 245 (Einzelplätze, nicht nebeneinander)

http://www.konzerthaus.at

 

 

Rudolf Buchbinder konzertiert im Wiener Musikverein.

Aus der Reihe „Große Solisten“ ist wohl einer nicht wegzudenken: Es handelt sich um den Meister des Tasteninstrumentes Rudolf Buchbinder. Er zeigt im Wiener Musikverein demnächst wieder den Wohlklang eines Haydn und eines Beethoven.

Mit dem Wiener Musikverein verbindet den Pianisten Rudolf Buchbinder eine lange Geschichte: Denn schon als Jugendlicher trat er dort in Konzerten auf. Bei seinem aktuellsten Konzert am kommenden Montag bietet er nicht nur für Beethoven-Anhänger die hingebungsvolle „Sonata appassionata“ wie die Klaviersonate in f-Moll, op. 57, genannt wird. Nein, auch vom Haus- und Hofkomponisten von Esterházy, Joseph Haydn, wird ein Beitrag gebracht: Die Sonate für Klavier in F-Dur. Und zum „Darüberstreuen“ besinnt sich Meister Buchbinder auf Franz Schubert: Vier Impromptus für Klavier.

Info:

Rudolf Buchbinder – Zyklus „Große Solisten“ im Wiener Musikverein

Termin: 14.05.2018, 19:30

Ort: Großer Saal des Wiener Musikvereins

Karten: http://www.musikverein.at

 

Vorschau auf den „Österreichischen Musiktheaterpreis“ 2018 in der Oper Graz.

„Österreichischer Musiktheaterpreis“ goes Styria. Eine Premiere. Erstmals wird der „Oscar der Musiktheaterwelt in Österreich“ in den Bundesländern verliehen. Die Oper Graz wird der exklusive Gastgeber für die Veranstaltung im Jahr 2018 sein.

Der Österreichische Musiktheaterpreis wird stets für herausragende Leistungen im Bereich Musiktheater vergeben. Der Preis wird in 17 Kategorien verliehen. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Bereichen Oper, Operette, Musical und Ballett in der Spielsaison 2016/17. Die Skulptur ist der „Papageno“ (Goldener Schikaneder) und befindet sich ebenso im Sortiment der Porzellanmanufaktur Augarten.

Der Österreichische Musiktheaterpreis hat bereits in der Theaterlandschaft Tradition: Präsident und Vorstandsvorsitzender Karl-Michael Ebner und sein Team freuen sich auf die Vergabe des Preises im Juni 2018.

Für das Jahr 2018 ist bekannt, dass KS Kurt Rydl mit dem Preis für das Lebenswerk ausgezeichnet wird. Der Medienpreis geht diesmal an KS Thomas Hampson.

 

Info:

Der Österreichische Musiktheaterpreis 2018

Ort: Oper Graz

Datum: 19. Juni 2018, 19:00 Uhr

Karten unter: http://www.ticketzentrum.at

Plácido nuestro wird (wieder) Doktor!

Plácido Domingo, gefeiert als einer der bedeutendsten Künstler des 20./21. Jahrhunderts. Seine Interpretationen setzten neue Maßstäbe. Domingo arbeitet immer noch unermüdlich. Energie, Kraft und Körper/Stimme und Geist im Gleichklang, das ist wohl seine Disziplin. Wer beim Wort „Doktor“ jetzt vielleicht an „L´elisir d´amore“ denkt, liegt aber falsch…

Die Besuche in der Stadt Wien bezeichnet er als „Singing and Signing“ – also Singen und Signieren. Kaum hat er den Bühneneingang der Wiener Staatsoper verlassen, warten die Fans auf ein wenig Aufmerksamkeit. Die Verbundenheit zu Österreich wird immer wichtig für ihn sein, denn hier „trifft er jeden Ton“ laut eigener Aussage.

Die Manhattan School of Music wird Plácido Domingo ein Ehrendoktorat in „Musical Arts“ verleihen. Dies wurde eben angekündigt. Die Zeremonie soll am 11. Mai stattfinden. Domingo ist bereits Träger einer Ehrendoktorwürde der Universität Pecs.

 

Puccinis Diva stirbt in Gars – Vorschau auf „TOSCA“ – Oper Burg Gars.

Floria Tosca, Giacomo Puccinis Diva und heroische Frauenfigur der Oper, hat vor, sich diesen Sommer von der Garser Engelsburg zu stürzen. Geplant ist eine Oper in 3 Akten, sie will sich mit ihrem geliebten Mario Cavaradossi absetzen.

Dramatische Szenen werden sich im alten Gemäuer abspielen, die Kulisse ist perfekt. Die Sängerin Lada Kyssy porträtiert die leidende und heroische Diva in Gars am Kamp. Die Babenberger Burgruine dient sowohl weltlich als auch geistig als Austragungsort von Liebe, Mord und Hoffnung. Eine Verstrickung, die am Ende nicht mehr aufzulösen ist, eingebettet in Puccinis traumschöne Musik. Die Dramatik des 3. Aktes ist wohl kaum zu steigern.

Mario Cavaradossi kann hier – ein unschätzbarer Vorteil – bei seiner „Sternenarie“ E lucevan le stelle auf die echten Himmelskörper blicken. Im Idealfall natürlich. Um 1800 fühlt man sich garantiert zurückversetzt, auch wenn alle modernen Annehmlichkeiten einer Open-Air-Bühne zur Verfügung stehen.

Zur Seite steht der Titelheldin – und lässt sich sogar ihretwegen vor ein Erschießungskommando führen – der spanische Tenor Oscar Marin.

Wolfgang Gratschmaier führt Regie und Intendant und musikalischer Leiter Johannes Wildner setzt 2018 auf die dramatisch-romantische Geschichte der gottgläubigen Operndiva, die wohl schon manche Opernbesucher gefesselt hat und weiterhin als ein „Dauerbrenner“ auf den Bühnen der Welt zu finden ist. In Gars ist es ein bisschen anders, weil die naturschöne Kulisse viele Aufbauten erübrigt, die in einem geschlossenen Haus mühevoll notwendig wären.

 

Info:

TOSCA von Giacomo Puccini

Ort: Oper Burg Gars, Am Schlossberg, 3571 Gars am Kamp

Premiere am Donnerstag, 12. Juli, um 20 Uhr

Dauer: 165 Minuten inkl. einer Pause

Karten: von € 28 bis € 73, unter https://burg-gars.at/tosca

Besetzung: Lada Kyssy, Oscar Marin, Benedikt Kobel, Marcus Pelz

 

 

 

Jonas Kaufmann ist ANDREA CHENIER an der Wiener Staatsoper.

Herr Kaufmann beglückt wieder einmal sein Wiener Publikum, dieses Mal mit einer Aufführungsserie der Revolutionsoper „Andrea Chénier“ des Italieners Umberto Giordano. Jonas Kaufmann ist bestens auf die Rolle des jungen Dichters eingestimmt, im doppelten Wortsinn. Das erste Haus am Ring freut sich bereits wieder auf einen hochkarätigen Gast.

In der Regie von Altmeister Otto Schenk kann sich der aufstrebende Dichterfürst Andrea Chénier beweisen. Dass die Ideale der Hauptfigur von der Freiheit dominiert sind, darüber können sich die Festgesellschaft sowie auch das Publikum eindringlich informieren.

2017 sprach man in den Medien gar von einem Mini-Debakel, als Jonas Kaufmann eben in jener Rolle an der Bayerischen Staatsoper bei manchen Arien zu Beginn sehr spröde agierte. Er werde nicht jünger, und der „Lack sei ab“, meinte DIE WELT.

Kaufmann-Fans warten sehnsüchtig auf heute Abend, wenn Jonas das Gegenteil beweisen kann, und es vermutlich auch wird.

Info:

ANDREA CHÈNIER (Oper von Umberto Giordano)

Ort: Wiener Staatsoper

Termine: April (23., 26., 29.) Mai (02.) 2018

mit Jonas Kaufmann, Roberto Frontali, Anja Harteros, Donna Ellen, Zoryana Kushpler

Viel mehr als „Waltraud und Mariechen“: Volker Heißmann und Martin Rassau – Duo infernale der Fürther Kabarettszene

Die zwei Damen haben es in sich – oh, pardon, aber eigentlich sind es Herren, die den liebenswürdigen und liebestollen Witwen aus „Färdd“, sprich aus Fürth, Leben einhauchen. Die Rede ist von den Kunstfiguren Waltraud und Mariechen und ihren Erfindern Volker Heißmann und Martin Rassau…

Die fiktiven Bühnenfiguren Waltraud und Mariechen sind immer noch die Kassenschlager des beliebten und bekannten Komikerduos Heißmann & Rassau. Sie sind aktiv seit 1991 und bereichern mit Humor und Witz die Kleinbühnen.

Im Jahr 1991 hörten die beiden Komiker reiferen Damen bei Gesprächen im Kaffeehaus zu. Es schlug die Geburtsstunde von „Waltraud und Mariechen“: keifende, aber liebenswürdige, waschechte fränkische Frauen.

Ihr „Stammhaus“ ist die Comödie Fürth. Seit 1997 sind Heißmann & Rassau jährlich in der großen Faschingssitzung des BR – des Bayerischen Rundfunk zu sehen. Die Fastnacht in Franken aus den Mainfrankensälen Veitshöchheim ist Kult. Auch im österreichischen Fernsehen waren sie im „Musikantenstadl“ zu Gast.

Volker Heißmann ist 1969 in Fürth/Mittelfranken, Deutschland geboren und stand im zarten Alter von fünf Jahren bereits auf der Bühne. In regelmäßigen Abständen spielt er mit seinem Bühnenpartner Martin Rassau Boulevardkomödien, zuerst standen sie gemeinsam auf einer Kleinbühne (der kleinen Komödie Nürnberg), dann gründeten sie 1998 ihre eigene Bühne, die Comödie Fürth mit Erlebnisgastronomie.

In der Saison 2010/2011 spielte Heißmann am Staatstheater Nürnberg den Gerichtsdiener Frosch in der Operette Die Fledermaus. Von 2011 bis 2017 stand und steht Heißmann regelmäßig als Alfred P. Dolittle im Musical My Fair Lady auf der Nürnberger Bühne. Von 2013 bis 2016 spielte er den Leopold in der Operette Im weißen Rössl. In der Spielzeit 2015/16 spielte er mit Martin Rassau die beiden Ganoven in Kiss me Kate.

Martin Rassau wurde 1967 ebenso in Fürth geboren und machte sich als Comedien, Schauspieler und Bühnenautor einen Namen. Er ist Theater-Unternehmer und entwickelte für das Staatstheater Nürnberg Bühnenfassungen auf Fränkisch, etwa My Fair Lady.

Die Comödie Fürth ging unter anderem schon auf Ostsee-Kreuzfahrt, und bietet auch eine Auftrittsstätte für so manche Stars der fränkischen „Fasenacht“.

Die neueste Comödie (Boulevardkomödie) mit Heißmann und Rassau ist schon schwer im „Anrollen“: Jetzt nicht, Liebling! von Ray Cooney bietet beste Unterhaltung und ebenso lustigen Dialekt.

 

Info:

JETZT NICHT, LIEBLING! von Ray Cooney

Ort: Comödie Fürth/D

Termine: ab 10.04., bis 27.05. 2018

mit Volker Heißmann und Martin Rassau

http://www.comoedie.com

 

 

Ein spannender Blick auf die Kriminologie und einen geliebten Komponisten – DDr. Peter Wehle mit „Mord – Pause – Mozart“

Der Kulturverein „Initiative Währing“ präsentiert im Rahmen der traditionellen Währinger Festwochen 2018 einen vielseitigen Künstler. Vielen wird der Name ein wohlbekannter Begriff sein: DDr. Peter Wehle, da „klingelt es“ schon im neurologischen Netzwerk. 

Der 1967 geborene Sohn des Kabarettisten und Autors DDr. Peter Wehle geht seinen eigenen Weg und hat ein interessantes neuartiges Programm zusammengestellt. Wehle ist erfolgreicher Autor von Krimis, Psychologe in eigener Praxis sowie gefragter Musikwissenschaftler und Konzertpianist. Da sammeln sich natürlich auch sehr viele Ideen an, deren Umsetzung nicht auf sich warten lassen will.

Da wäre einmal das Schlagwort „Mord“: Wehle verwendet es immer wieder, in seinen Krimis ist es ein titelangebendes Motiv. „Kommt Zeit, kommt Mord“, „Mord heilt alle Wunden“, „Wenn einer einen Mord begeht“, „Drum morde, wer sich ewig bindet“. Wehles geschaffene Figur „Hofrat Halb“, auch liebevoll „Luzi“ genannt (ob der Name von Ludwig oder doch eher von Luzifer abgeleitet ist?) manövriert sich durch den Wiener Stadt-Dschungel und versucht mit psychologischem Geschick, besagte Morde aufzuklären. Diese Wien-Krimis sind zur Gänze mit Spannung gewürzt und versprechen für Fans des Genres Lesevergnügen auf gemütliche und doch feinsinnige Weise.

Zur „Pause“: Es wird noch geheimnisvoller, die geschätzten Besucherinnen und Besucher müssen schon selbst herausfinden, was es mit dieser auf sich hat. Wie sich diese gestalten wird, wird noch ein umfassendes Diskussionsthema sein. Nutzen kann man sie auf alle Fälle, zum Schwelgen, Rätselraten und „Verdauen“ des ersten Teiles, der verzweigten literarischen Morde.

Der „Mozart“: Unser aller geliebter Komponist. Aber nicht nur das. Von oben, ja, von oberster Stelle, kamen nämlich genaue Instruktionen, was mit IHM geschehen sollte. Peter Wehle scheut keine Mühen, darüber dem Publikum Details näher zu bringen. Ob man das 21. seiner Klavierkonzerte zu hören bekommen wird oder aber auch das Ergebnis der „italienischen Sonate“, wie Wehle findet: „Eine sehr herzige Melodie“ – das bleibt sicherlich im Ohr!

Info:

DDr. Peter Wehle – „Mord – Pause – Mozart“

Termin: 24. Mai 2018; 19:30 Uhr

Ort: Festsaal des Währinger Rathauses, Martinstraße 100, 1180 Wien

Zählkarten in der Bezirksvorstehung.