Vorankündigungen/NEWS

Benefizabend für das Frauenhaus Neunkirchen mit Erika Pluhar

Erika Pluhar zählt zu den bekanntesten Künstlerinnen Österreichs. Sie ist Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin. Sie und André Heller waren ein kongeniales Paar der Kulturszene. 

Die Wienerin kann ebenso auf Theaterrollen wie am Burg- und am Akademietheater zurückblicken. Wandlungsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen zählen zu ihren Stärken. Sie schrieb ein „spätes Tagebuch“, „Die öffentliche Frau“, und ihr jüngstes Werk heißt „Gegenüber“.

Pluhar in einem Benefizabend für das Neunkirchner Frauenhaus: Sie wird in der musikalischen Begleitung von Klaus Trabitsch einen lyrisch-musikalischen Abend gestalten. Er heißt „Lieder vom Himmel und der Erde“. Dieser Titel lässt also auf eine „romantische Balladenstimmung mit nachdenklichen Elementen“ hoffen.

 

Info:

„Lieder vom Himmel und der Erde“

Erika Pluhar und Klaus Trabitsch (Gitarre)

Ort: VAZ der Arbeiterkammer Neunkirchen

Zeit: 29. März 2018, 19:00

Karten: unter http://www.kultur-nk.at und im Neunkirchner Rathaus (Bürgerservicestelle)

 

Das Duo Pfeifenwind und Saitenklang 2018 wieder unterwegs in Österreichs Kirchen.

Zwei kongeniale Instrumente, die man zusammen so vielleicht noch nicht gehört hat: Oder würde aus dem Bauch heraus jemand eine Violine und eine Orgel als perfekte Klangkörper miteinander verbinden? Wohl eher nicht. Wer aber einmal dieses „Duett“ gehört hat, wird überzeugt sein, dass auch dieses Crossover sehr gut funktionieren kann.

Die beiden Künstler Maximilian Schöner an der Violine und Georg Stockreiter, der Organist, bieten auch im heurigen Jahr wieder ein fein aufeinander abgestimmtes musikalisches Programm in Österreichs Kirchen.

Für die neue „Konzerttour“ hat das Duo Werke von einem Franzosen (Gounod) genauso wie auch vom Meister der Kantaten (Bach) im Gepäck.

Georg Stockreiter bietet auf der Orgel Virtuoses, während Maximilian Schöner mit seiner Geige eine harmonische Stimme dazu abgibt, die Mischung dieses Konzertes macht auch den ganz individuellen Reiz aus.

Termine für 2018 sind:

Samstag, 05. Mai 2018, 18:00h

Kirche St. Augustin
Stockerauer Strasse/Ecke Laaer Strasse
2100 Korneuburg

Sonntag, 1. Juli 2018, 15:30h

Wallfahrtskirche Maria Schutz
Göstritz 4, 2642 Maria Schutz

Freitag 6. Juli 2018, 19:00h

Pfarrkirche Hl. Jodokus
Kirchplatz 4, 6780 Schruns

Samstag, 7. Juli 18 19:30h

Stadtpfarrkirche Heiliges Kreuz
Sankt-Peter-Straße 2, 6700 Bludenz

Sonntag 8. Juli 2018, 19:30h

Pfarrkirche Hl. Oswald
6752 Dalaas

Donnerstag 12. Juli 2018, 19:30h

Pfarrkirche zum Hl. Johannes dem Täufer
Hof 19, 6951 Lingenau

22. November 2018, 19:30h
Schloss Bad Vöslau
Schlossplatz 1, 2540 Bad Vöslau

„Kultur im Schloss“

24. November 2018, 17:00h

Stadtpfarrkirche St. Ägid
Kirchenpl. 1, 2100 Korneuburg

Jubiläumskonzert des Vereins Musica sacra

 

Einen Termin gibt es in Deutschland:

12. OKTOBER 2018 , 19:30h

Kirche Maria Heimsuchung
Westendstr. 157. 80339 München

Benefizkonzert des Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem

 

 

 

 

Vorschau: René Rumpold wieder im „Käfig voller Narren“ in Baden.

 

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(c) Foto: Stadttheater Bühne Baden

 

 

Künstler René Rumpold meldet sich mit seiner neuesten Eroberung wieder zurück! Bei dieser „Eroberung“ handelt es sich um die Doppelrolle „Zaza/Albin“ im Musical „La Cage aux Folles“ – „Ein Käfig voller Narren“. In dieser begeistert er seit Neuestem sein Publikum, und auch als Dame macht er eine mehr als respektable Figur.

Momentan steckt er in den Proben für besagtes Musical am Stadttheater Baden bei Wien, gemeinsam mit Matthias Schuppli und als Regisseur hat man den bekannten Leonard Prinsloo. Jerry Herman schrieb den Broadway-Klassiker „La Cage aux Folles“, welcher in Baden sein Debüt feiert.

Es ist ein Manifest für Offenheit und Toleranz, nicht nur wegen des Klassikers “ Hey World, Ich bin, was ich bin!“.

Ab dem 17. Februar ist René Rumpold in seiner neuen Leibrolle am Stadttheater in Baden zu erleben. Man darf sich freuen!

 

Vorschau auf einen Italien-Sommer: Jonas Kaufmann in der Waldbühne Berlin 2018 mit „Dolce Vita“.

 

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(c) Getty images

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(c) Ajax Media

 

 

Tenor Jonas Kaufmann macht uns allen wieder einmal Lust auf Sommer, und das mitten im Winter. Zwar wird an Weihnachten nicht alles weiß sein, aber Kaufmann lässt alle Herzen mit einem ganz besonderen Ausblick auf das nächste Jahr schmelzen. 

In der berühmten Waldbühne Berlin erklingen romantisch-verklärte Melodien, wenn Jonas Kaufmann seine Stimme von der „Italianita“ träumen lässt. „La Dolce Vita“, mit seinem Konzert will er seine Fans an seiner Liebe zu Italien teilhaben lassen. Das Land, wo die Zitronen blühen, inspiriert auch ihn, den Tenor unserer Zeit.

Sonnenschein, Meeresbrise, duftende Dolci und kleine Flirts – all das charakterisiert Italien. Eine musikalische Widmung für das Sehnsuchts-Urlaubsland Nummer Eins.

„Italien“, so erklärt Kaufmann, „ist Leidenschaft, gelebt auf höchstem Niveau. Das Essen, der Gesang, die Dramen..“ Ein wenig Geduld ist dennoch noch gefragt, bis es so weit ist und DER Tenor mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin und Jochen Rieder die Berliner Waldbühne mit italienischer Lebensart erfüllen wird.

Info:

Jonas Kaufmann in der Waldbühne Berlin – La Dolce Vita

Termin: 13. Juli 2018, 20 Uhr

mit Jochen Rieder, Rundfunksinfonieorchester Berlin

Karten ab 52 Euro, bis 169 Euro

http://www.alegria.de

 

Erni Mangold: Ihr Bühnenabschied in „Harold & Maude“, Kammerspiele Wien

 

Sie war schon immer eine Frohnatur und Kämpferin. Erni Mangold, die Schauspielerin aus Fleisch und Blut, die sich nie ein Blatt vor den Mund genommen hat, hat eine wichtige Entscheidung getroffen…

Mangold zog sich mit der letzten Vorstellung von „Harold und Maude“ (Theateradaption von Colin Higgins´ Kino-Klassiker) in den Wiener Kammerspielen im Dezember 2017 von der Bühne zurück. Sie kann auf eine reiche und vielfältige Bühnenkarriere zurückblicken. Vom „süßen Mädel“ bis zur „Greisin“ spielte sie alle Rollen.

Ihre letzten Ovationen zu einer Schauspiel-Rolle holte sich die top-fitte 90-Jährige barfuß, wie ein wienerisches „Springginkerl“, ab.

Ihre qualifizierte Meinung zum Theater, wobei sie nie etwas beschönigte, schätzten viele. Auch gewohnt launig gab sie bei und nach ihrer letzten Vorstellung an der Seite von „Harold“ Meo Wulf Interviews, wobei sie zu Kamerateams sagte: „Ihr lieben Gfraster seid´s auch wieder da, wie schön!“ „Jetzt muss ich das Klump nicht mehr lernen!“, wobei Textlernen nie zu ihren Schwächen zählte.

Erni Mangold mimte bereits gerne den unabhängigen Freigeist, der ihr auch ohne Rolle zu Eigen ist. Stets ein bisschen jünger als die anderen, und nie um einen flotten Sager verlegen. Eine renommierte Zeitung bezeichnete sie als „die Geheimnisträgerin der ewigen Jugend“.  Zum Verfassen ihrer Biografie mit dem schmeichelhaften Titel „Lassen Sie mich in Ruhe“ (Amalthea Verlag) musste sie ganze zehn Jahre lang überredet werden.

Sie schien ganz froh über ihre Bühnen-Pension zu sein, ist ja auch sehr anstrengend, so ein Schauspielerleben! Alles Gute!

 

Vorschau: Der Operettensommer Kufstein 2018 mit „ANATEVKA“

 

Der neue künstlerische Leiter des Operettensommers Kufstein, Sascha Nader, gab erste Details zur Produktion 2018 bekannt. Die Regie des Erfolgsmusicals „Anatevka“, wo es um ein „jiddisches Shtetl“ geht, wird Diethmar Straßer übernehmen.

Gerald Pichowetz, der bereits im heurigen Jahr 2017 für die Regie des „Zigeunerbaron“ verantwortlich zeichnete, wird als Milchmann Tevje (größter Hit: „Wenn ich einmal reich wär´“) zu sehen und zu hören sein. Als seine Frau Golde wird Monika Baumgartner auftreten. Grande Dame Guggi Löwinger schlüpft indes in die Rolle der Heiratsvermittlerin Jente.

 

Karten sind unter http://www.operettensommer.com erhältlich.

 

 

Dmitri Hvorostovsky ging von der Bühne des Lebens ab – das Antlitz eines großen Sängers und die Stimme bleiben.

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Dmitri Hvorostovsky  (c) Picture Alliance dpa

 

Der russische Bariton Dmitri Hvorostovsky weilt nicht mehr unter uns. Der stets lebensfrohe und eine herzliche Wärme ausstrahlende Sänger erlag seinem Krebsleiden in London. 

Das Besondere an diesem Künstler war, er ließ sich nie von seiner schweren Krankheit beirren. Noch im Juni dieses Jahres glänzte er auf der Festivalbühne von Grafenegg, unter anderem mit dem wunderschönen Lied „Schwarze Augen“. Hvorostovsky war nicht nur als Künstler auf allen Bühnen dieser Welt zu Hause. Er war als Mensch und Vater stets bedacht, andere glücklich zu machen.

In seiner Heimatstadt Krasnojarsk bekam er am staatlichen Opernhaus seine erste größere Partie: Marullo in „Rigoletto“. Den Cardiff Singer of the World-Wettbewerb gewann Dmitri Hvorostovsky 1989.

Dmitri Hvorostovsky hatte zwei Paraderollen: Neben Eugen Onegin war er sehr oft als Marquis Posa in „Don Carlos“ zu hören. Er ist und war ein Welt-Sänger, dessen Stimme man bestimmt nicht vergessen kann.

Sein letzter Auftritt auf der Bühne war eben dieses Konzert in Grafenegg mit Aida Garifullina (Nicht nur Elgar: Die Sommernachtsgala 2017 in Grafenegg). an seiner Seite. Unglaubliche Professionalität und durchschlagender Charme, diese beiden Attribute haben ihn immer gekennzeichnet.

Er hatte aufrechte Verträge für „Othello“ und „Rigoletto“ an der Wiener Staatsoper für das kommende Frühjahr. Gefragt und beliebt, verehrt und geachtet: Nach zweieinhalb Jahren Kampf mit der unsäglichen Krankheit ist Dmitri Hvorostovsky nun an einem anderen Ort, nicht mehr auf der Welt, angekommen. Man wünscht seiner Seele das Beste und vor allem: Kein Leid mehr!

 

 

Grande Dame des Musicals (und Balletts) mit neuem Bildband – Dagmar Kollers neuestes Werk.

 

Die „letzte österreichische Diva“ Dagmar Koller – wer kennt sie nicht? Neben ihren Memoiren „Die Kunst, eine Frau zu sein“ (Amalthea Verlag), hat sie nun einen Bildband mit sehr privaten Aufnahmen, gemeinsam mit ihrem Herzensfreund und Autor Michael Balgavy, herausgegeben.  

Dieser Bildband nennt sich „Goldene Zeiten“ und zeigt sehr viel von Dagmar Kollers Vergangenheit als Bühnenstar, als aufgeweckte junge Frau und als neckische und charmante Dame. Ob das nun Fotos aus ihrer bescheidenen Kindheit im Gailtal (Kärnten), sind oder jene, die ihre Erfolge als Ballettänzerin (sie begann bereits mit fünf Jahren zu tanzen), wo sie sich auf einer Aufnahme selbstkritisch als „zu dick“ bezeichnet. Laut Balgavy ist Dagmar Koller die meistfotografierte Frau Österreichs, und demnach gestaltete es sich sehr schwierig, aus 20.000 Fotos Aufnahmen für dieses Werk auszuwählen.

Andere berühmte Persönlichkeiten wie Udo Jürgens oder Marcel Prawy finden sich ebenso in diesem Werk, es gleicht daher auch einem „Zeitdokument“, welches die „goldenen Zeiten“ dokumentiert. Auch aus ihrer Ehe mit dem früheren Wiener Bürgermeister Helmut Zilk sind Briefe enthalten. „Jeder weint, wenn er diese Liebesbriefe liest“, so sagte Koller.

Koller reüssierte überall: Als Tänzerin, als Operettendiva und als Musicalstar. Große Rollen wie die Aldonza im „Mann von La Mancha“ oder als Kate in „Kiss me Kate“ „schupfte“ sie mit links. Zum großen Bedauern vieler Fans musste sie im Klagenfurter Stadttheater vor ein paar Jahren die sicherlich für sie brilliant passende Rolle der Norma Desmond im Musical „Sunset Boulevard“ (A.L.Webber) auf Grund einer Erkrankung zurücklegen.

Kollers neuestes Werk erinnert nicht nur an vergangene Zeiten, sondern zeigt sie auch aktuell und damit eine Frau, die mit beiden (sehr trainierten) Beinen im Leben steht.

 

 

 

Ein Ehren-Oscar für Donald Sutherland!

 

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Foto: (c) Kurt Krieger

 

 

Der kanadische Film- und Theaterschauspieler Donald Sutherland hat im stolzen Alter von 82 Jahren den Ehren-Oscar auf den „Governors Awards“ in Los Angeles erhalten. Seit ca. 1970 ist er in Filmklassikern in profilierten Rollen zu sehen. 

Donald Sutherland wurde in Saint John, Kanada geboren. Sein aktuellstes Projekt war „Crossing Lines“, eine Kriminalserie. Weiters interessierte er sich schon als Jugendlicher für das Radio. Filme mit Donald Sutherland waren in der Vergangenheit unter anderem „Moby Dick“ (2011), „Die Säulen der Erde“ (2010).

2018 wird der umtriebige Schauspieler in der Serie „Trust“ zu sehen sein.

Der Schauspieler Hans-Michael Rehberg ist tot.

 

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Hans-Michael Rehberg (†) Foto: u.düpert/dpa

 

 

Die deutsche Film- und Theaterszene trauert um Hans-Michael Rehberg. Das Residenztheater München, wo er tätig war, veröffentlichte die traurige Nachricht. Im Alter von 79 Jahren ist Rehberg verstorben. 

Im Alter von 30 Jahren wurde Rehberg Kammerschauspieler (am Bayerischen Staatsschauspiel München ernannt).

Hans-Michael Rehberg war Träger der Kainz-Medaille für „Sonnenuntergang“ am Wiener Akademietheater 1994.

R.i.p. Hans-Michael Rehberg.